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Albrecht Dürer in Innsbruck Letterbox Hybrid

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Zeachenkaas: Der Cache wandert ins Archiv

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Hidden : 4/28/2019
Difficulty:
3.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   regular (regular)

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Geocache Description:


 

Albrecht Dürer wurde am 21. Mai 1471 als Sohn eines Goldschmieds in Nürnberg geboren und war ein bedeutender Maler, Grafiker, Mathematiker und Kunsttheoretiker und zählt zu den herausragenden Vertretern der Renaissance.

Schon früh wurde sein großes zeichnerisches Talent offensichtlich.

Selbstbildnis des 13jährigen Albrecht Dürers

Nach dem Abschluss der Schule absolvierte er eine Ausbildung als Goldschmied bei seinem Vater. Ab 1486 wurde er Schüler in der Werkstatt des Künstlers Michael Wohlgemut in Nürnberg. Hier machte Dürer erste Erfahrungen mit der Herstellung von Holzschnitten. In den Jahren von 1490 bis 1494 begab sich Dürer auf seine Wanderjahre nach Colmar, Basel und Straßburg. Anschließend kehrte er nach Nürnberg zurück, wo er 1494 Agnes Frey heiratete.

Im November 1494 begab sich Albrecht Dürer auf seine Studienreise nach Italien. Hier entstanden erste beachtete Landschaftsaquarelle und Selbstbildnisse.

 

Während seines Zwischenaufenthaltes in Innsbruck schuf er das Aquarell „Innsbruck von Norden“ – eine historische Ansicht der mittelalterlichen Stadt.

Das Originalbild befindet sich im Archiv der Albertina in Wien.

 

Im Jahr 1495 kehrte Dürer nach Nürnberg zurück. Im selben Jahr schuf er auch den „Wittenberger Altar“. Ab 1498 folgten Graphikzyklen und 15 Holzschnitte zur „Apokalypse“.

„Die vier apokalyptischen Reiter“, Holzschnitt, 1498


Dürers jesusähnliches Selbstporträt aus dem Jahr 1500 verwies nun deutlich auf seinen Anspruch als Künstler.


Im Unterschied zu anderen Künstlern der Geschichte verstand sich Dürer nun nicht mehr als Handwerker, sondern als ein kreativer Schöpfer.

Er war der erste bedeutende Künstler nach Martin Schongauer, der seine Grafiken systematisch mit einem Monogramm kennzeichnete. Diese Urheberangabe wurde bald zu einem Gütesiegel, das auch nachgeahmt wurde.

Feldhase, 1502


1505 reiste Albrecht Dürer zum zweitenmal für ein Jahr nach Italien. Hier hatte er auch Kontakt zu Giovanni Bellini. In Venedig erhielt er 1506 den privaten Auftrag zu Herstellung des Altarbildes „Rosenkranzfest“. Zurück in Nürnberg wurde er 1506 nach dem Erwerb des Hauses am Tiergarten in Nürnberg Mitglied des Großen Rates der Stadt.

Zwischen 1509 und 1511 veröffentlichte Dürer drei beeindruckende Holzschnittfolgen in Buchform: die „Kleine Passion“ mit 37 Holzschnitten, die „Große Passion“ mit 12 Holzschnitten, sowie „Marienleben“ mit 20 Bildtafeln.

 

Maria mit der Birnenschnitte, Öl auf Lindenholz (1512)


Zwischen 1513 und 1514 entstanden dann seine als Meisterstiche bekannten Werke: „Ritter, Tod und Teufel“, „Der heilige Hieronymus im Gehäus“ sowie „Melencolia I“, durch die Dürer in ganz Europa bekannt wurde.

 

Rhinozerus, Holzschnitt (1515)

 

Wie den Holzschnitt, so perfektionierte und revolutionierte Dürer auch die Techniken des Kupferstichs.

Ab 1512 arbeitete Albrecht Dürer im Auftrag von Kaiser Maximilian I. Es entstanden u.a. die Randzeichnungen zum "Kaiserlichen Gebetbuch". Diese Gemeinschaftsarbeit mit den renommiertesten Künstlern seiner Zeit gilt als das bedeutendste Werk der deutschen Buchillustration.

Kaiser Maximilian I., 1519

 

Im Jahr 1520 reiste Albrecht Dürer für ein Jahr in die Niederlande. Nach seiner Rückkehr nach Nürnberg entstanden umfangreiche Schriftreihen wie die „Unterweisung der Messung“ und weitere vier Bücher zur Darstellung menschlicher Proportion. 1526 entstand das Werk der „Vier Apostel“, welches eines seiner letzten Altararbeiten war.

Die vier Apostel, 1526

 

Neben seinem künstlerischen Schaffen betätigte sich Dürer auch mit der Befestigung von Städten.

Nach Dürers Befestigungslehre wurde 1527 die Ulmer Stadtmauer umgebaut, bzw. 1585 die Festung in Schaffhausen errichtet.

Dürer gilt als größter Mathematiker unter den Künstlern seiner Zeit. So wirkte er im Autrag von Kaiser Maximilan I. an einer von dem Hofastronomen Johannes Stabius entworfenen Karte der Erdhalbkugel mit.

Wissenschaftshistorisch bemerkenswert ist seine „Underweysung der messung mit dem zirckel und richtscheyt in Linien ebnen unnd gantzen corporen“, das erste Mathematikbuch deutscher Sprache mit bedeutenden neuen Erkenntnissen.

 

Albrecht Dürer verstarb am 6. April 1528 in Nürnberg kurz vor seinem siebenundfünfzigsten Geburtstag vermutlich an den Folgen eines Fiebers.

 

 

Um an den Cache zu gelangen, löse nun folgendes kleines Rätsel:

Begib dich dazu in den Waltherpark zu den Kopfkoordinaten, an denen sich ein minimalistischer Pavillon aus Beton befindet. Hier soll Albrecht Dürer seinerzeit das besagte Aquarell gemalt haben. Dessen Umrisslinien der historischen Stadtansicht sind als Stahlgebilde in die Pavillonfront Richtung Inn eingepasst wurden.

Stelle dich genau in die Mitte des Pavillons auf die hinterste Bodenfliese und vergleiche die damalige Silhouette bzw. Dürers Aquarell mit der heutigen Ansicht.

Wo befinden bzw. würden sich die heutigen Sehenswürdigkeiten auf Dürers Gemälde befinden?

Weise den Variablen A, B, C und D die richtigen Ziffern zu! Du wirst die Lösungszahl beim Finale brauchen!

Sollte die Serles aufgrund schlechter Sicht nicht sichtbar sein, so möge dir helfen,
dass sie vom Aussichtspunkt in Richtung 183° gepeilt werden kann.   

Auf zum Finale!

Herzlichen Dank an AlbMon für den Alpha- and Betatest!


Viel Glück wünscht!


 

 

 

Albrecht Dürer was born on 21 May 1471 as the son of a goldsmith in Nuremberg and was an important painter, printmaker, mathematician and art theorist. He is one of the outstanding representatives of the Renaissance.

His great talent for drawing was evident early on.

Self-portrait of the 13 year old Albrecht Dürer

 

After leaving school he trained as a goldsmith with his father. From 1486 he became a student in the workshop of the artist Michael Wohlgemuth in Nuremberg. Here Dürer made first experiences with the production of woodcuts. In the years 1490 to 1494 Dürer went to his years of travel to Colmar, Basel and Strasbourg. Then he returned to Nuremberg, where he married Agnes Frey in 1494.

In November 1494 Albrecht Dürer embarked on his study trip to Italy. In Venice, he became deeply involved with the art of "Quattrocento". Here first noticed watercolor landscapes and self-portraits arose.
During his interim stay in Innsbruck, he created the watercolor "Innsbruck from the North" - a historical view of the medieval town.

The original image is located in the archive of the Albertina in Vienna.

 

In 1495 Dürer returned to Nuremberg. That same year he also created the "Wittenberg Altar". Since 1498 graphic cycles and 15 woodcuts for "Apocalypse" have followed.

"The Four Horsemen of the Apocalypse", woodcut, 1498

 

Dürer´s Jesus like self-portrait dating back to 1500 now clearly referred to his claim as an artist.

 

Unlike other artists of history Dürer now understood not as a craftsman, but rather as a creative creator.
He was the first artist after
Martin Schongauer who systematically marked his graphics with a monogram. This copyright statement soon became a seal of approval, which was also imitated.

Hare, 1502

In 1505 Albrecht Dürer traveled for the second time for one year after Italy. Here he also had contact with Giovanni Bellini. In Venice, he received the private contract to manufacture the altarpiece "Feast of the Rosary" in 1506. Back in Nuremberg after the acquisition of the house at the Tiergarten he became Member of the Grand Council of the city.

Between 1509 and 1511 Dürer published three impressive woodcuts in book form: the "Little Passion" with 37 woodcuts, the "Great Passion" with 12 woodcuts, and "Marienleben" with 20 plates.

 

Maria with pear cuts, oil on linden wood (1512)

 

Between 1513 and 1514, his works known as master engravings were created: "Knights, Death and the Devil", "St. Jerome in the Enclosure" and "Melencolia I", through which Dürer became known throughout Europe.

 

Rhino, woodcut (1515)

 

Like the woodcut, Dürer also perfected and revolutionized the techniques of copperplate engraving.

From 1512 Albrecht Dürer worked on behalf of Emperor Maximilian I. It emerged the marginal drawings for the "Imperial Prayer Book". This collaboration with the most prestigious artists of his time is considered the most important work of the German book illustration.

Emperor Maximilian I, 1519

 

In 1520 Albrecht Dürer traveled in the Netherlands for a year. Upon his return to Nuremberg extensive serials emerged as the "instruction of measurement" and other four books to represent human proportion. 1526 was the work of the "Four Apostles", which was one of his last altar works.

The four apostles, 1526

 

In addition to his artistic work, Dürer also worked with the fortification of cities.
After Dürer's attachment doctrine, the Ulm city wall was rebuilt in 1527, and in 1585 the fortress was built in Schaffhausen.
Dürer is considered the greatest mathematician among the artists of his time. So he worked on behalf of Emperor Maximilian I on a map of the earth hemisphere designed by the court astronomer Johannes Stabius.

Remarkable from a historical point of view is his "Underweysung of the measurement with the zirckel and richtscheyt in lines pave and gantzen corporen", the first mathematics book in german language with significant new findings.

Albrecht Dürer passed away on April 6, 1528 in Nuremberg, shortly before his fifty-seventh birthday, probably as a result of a fever.

 

 

To get to the cache, solve the following little puzzle:

Go to the head coordinates in the Waltherpark, where there is a minimalist pavilion made of concrete. Here Albrecht Dürer is said to have painted the watercolor at the time. Its outlines of the historic cityscape have been fitted as steel structures in the pavilion front towards the Inn.
Place yourself exactly in the middle of the pavilion on the farthest floor tile and compare the former silhouette or Dürer's watercolor with today's view.

Where are or would today's sights be on Dürer's painting?

Assign the correct numbers to the variables A, B, C, and D! You will need the solution number at the final!

If the Serles is not visible due to poor visibilty, so may you help that it can be targeted from the viewpoint towards 183°.

Now off to the final!

Many thanks to AlbMon for the Alpha- and Betatest!


I wish you much joy!


Additional Hints (No hints available.)