Nachdem die Kreisstraße zwischen Rumbeck und Oeventrop endgültig ausgebaut
war, nahm der Verkehr von Oeventrop über Rumbeck nach Arnsberg zu.
Die jahrhunderte alte Holzbrücke über die Ruhr nach Rumbeck, deren Zufahrt
über die Geleise der Ruhrtalbahn führte, war diesem Verkehrsaufkommen nicht
mehr gewachsen. Es musste eine neue Brücke gebaut werden. Diese Brücke wurde
neben der alten Holzbrücke, von der Fa. B.Liebold aus Holzminden als massive,
gewölbte Brücke über die Ruhr und die Eisenbahnstrecke errichtet.
Die Kosten beliefen sich auf 65.000 Reichsmark.und wurden durch die Reichsbahn,
das Gut Rumbeck, die Provinz Westfalen und den Kreis Arnsberg aufgebracht.
Am Abend des 10. April 1945 sprengte ein deutsches Kommando die
Kaiser-Wilhelm-Brücke völlig unnütz, denn schon am 11. April 1945
wurde Rumbeck von den amerikanischen Truppen eingenommen.
Als der Autoverkehr zwischen Oeventrop und Arnsberg weiter zunahm, wurde
hier eine zweite Rumbecker Brücke errichtet.
Die alte Kaiser-Wilhelm-Brücke wird heute nur von Radfahrern und Wanderern genutzt.