Station 1: Infotafel "Der Königsdorfer Wald"
Bei den angegebenen Koordinaten findet ihr auf der Tafel einiges über den Wald und über dessen Pflanzen- und Tierwelt.
Frage: Welches Tier befindet sich auf dem Foto?
Der numerische Wert des dritten Buchstabens ist A
Station 2: Infotafel "Quellgebiet Klingelpütz“
Bei den angegebenen Koordinaten steht ihr an der nächsten Infotafel.
Dieses Quellgebiet war bereits den alten Römern bekannt. Die frühere römische Handelsstraße „Via Belgica“, die sonst gerade von Köln bis an die heutige französische Kanalküste führte, machte genau um dieses Quellgebiet seinen einzigen Bogen. Damit der Lastverkehr auf dieser wichtigen Route funktionieren konnte, war hier die Umfahrung dieses feuchten und hügeligen Gebietes notwendig.
Von hier aus bietet sich ein Abstecher zum Geocache „Quellgebiet Klingelpütz“ an, der in unmittelbarer Nähe liegt und dessen Listing weitere interessante Infos enthält.
Auf eurem Weg durch den Wald findet ihr an einigen Stellen an Bäumen die Markierung „VIA“. Wenn ihr diesen Zeichen und weiteren VIA-Wegweisern folgt, befindet ihr euch stets in der Nähe der alten Handelsstraße. Diese kreuzte an einigen Stellen die heutigen Wanderwege. Wenn man den genauen Verlauf der „Via Belgica“ allerdings nicht kennt, kann man heute leider fast nichts mehr von der alten Route erkennen.
Frage: Aus welchem Jahr stammt die Aufnahme des Triftwegs auf der Infotafel?
Die dritte Ziffer ist B
Tipp: Zwischen Station 2 und 3 solltet ihr, je nach Wetter- und Bodenbedingungen, nicht unbedingt den kürzesten Weg wählen.
Station 3: Infotafel "Wasser und Amphibien"
Die Koordinaten dieser Station führen euch zur letzten Infotafel dieses Multis. Hier erfahrt ihr Interessantes über das Wasser im Wald und seine tierischen Bewohner.
Ihr befindet euch hier im Bereich der ehemaligen Fischteiche, die zum früheren Kloster Königsdorf gehörten.
Die hintereinander liegenden, durch schmale Dämme getrennten Teiche, dienten der Eigenversorgung des Klosters. Aus ihnen haben sich wertvolle Feuchtbiotope entwickelt, die verlanden und zeitweise trocken fallen. In diesem amphibischen Bereich haben sich neben verschiedenen Frosch- und Krötenarten, Molchen und Feuersalamandern auch Sumpfschwertlilien, Rohrkolben, Erlen und Wasserlinsen angesiedelt.
Von dem 778 n.Chr. gegründeten Kloster der Benediktinerinnen (erste urkundliche Erwähnung 1136) ist nur noch die Backsteinmauer mit Resten des Eingangstores auf der Westseite vorhanden. Das Kloster wurde durch Normannenüberfälle verwüstet, 881 n.Chr. niedergebrannt, nach dem Wiederaufbau mehrmals durch Pest und Kriege verwaist. Während der Säkularisation von 1802 (staatliche Einziehung kirchlicher Besitztümer) wurde das Kloster aufgehoben und der Besitz verkauft.
Der Bereich der ehemaligen Fischteiche ist ein gesetzlich geschütztes Feuchtbiotop.
Frage: Wie hoch kann der hier heimische Springfrosch ungefähr hüpfen?
Die erste Ziffer ist C.
Die gut bewachte Dose findet ihr bei folgenden Koordinaten. Zum Heben müsst ihr übrigens nicht nach „unten“.
N 50° 56.A27
E 006° 44.B(C+3)0
Viel Spaß bei der kleinen Tour und dem Suchen und Finden des Finals! Bitte keine Spoilerfotos von der Dose, damit es nicht zu einfach wird.