Die Strengberger Au
Die Au ist ein flacher Landstrich zwischen der Donau und dem Aubach auf einer Seehöhe von 240 Metern. Dieses Gebiet war über die Jahrhunderte großen Überschwemmungen ausgesetzt.
Der Bau des Donaukraftwerkes Wallsee-Mitterkirchen brachte auch in die Aulandschaft unserer Gegend einschneidende Veränderungen.
Zur Geschichte:
Die Au erscheint 1435 als "werd" und hieß früher "Zainwörth". 1498 floß die Zainwerd, der Engel- oder Aubach, in einen Arm der Donau, der in der Nähe des Berghanges seinen Lauf hatte. Die jetzige Au war damals also eine Insel, und erst im 18. Jahrhundert verlandete dieser Teil.
1542 besaß die Pfarrkirche Strengberg 3 Holzstätten in der heutigen Au. 1660 gehörten 28 Häuser zur Herrschaft Burg Enns, 6 zu Wallsee, 4 zu Baumgartenberg, 1 zu Spielberg und 7 zu Achleiten.
Die Kapelle zu "Maria Heimsuchung" besitzt eine schwarze Marienstatue, der Turm enthält 2 Glocken.
Die Au war in den Jahren 1922 bis 1972 eine selbständige Gemeinde und wurde - mit Wirkung vom 31.12.1971 im Rahmen der Gemeindezusammenlegung in Niederösterreich - Strengberg als 6. Katastralgemeinde zugeordnet.
Quelle: www.mostviertel.com Auszug aus: "950 Jahre Strengberg" von Christine Ziervogl Erstinhalt: Logbuch Stift mitbringen!