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Geologie der Usedomer Ausgleichsküste EarthCache

Hidden : 10/14/2015
Difficulty:
4.5 out of 5
Terrain:
3 out of 5

Size: Size:   other (other)

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Geocache Description:

Dieser EC möchte euch auf einer kleinen kombinierten Wanderung / Radtour die geologischen Teilprozesse der Küstendynamik an der Usedomer Ausgleichsküste vorstellen.

Wenn ihr die Ausgleichsküste entspannt und gemütlich erforschen wollt solltet ihr einen guten halben Tag einplanen.

Natürlich geht es auch schneller, aber das ist nicht der Anspruch dieses ECs.

Außerdem liegt so mancher Tradi auf dem Weg…



Küstendynamik der Usedomer Ausgleichsküste Oder: wie kommt der Sand hier her ?



Unsere Ostseeküste ist insgesamt eine Ausgleichsküste.

Überall gibt es an den Ufern die kaum verfestigten eiszeitlichen Ablagerungen.

Diese können vom Wasser leicht abgetragen und verfrachtet werden.

Während diese Moränen zurückweichen, bilden sich an anderen Stellen Aufschüttungen des Meeres.

So wird die Küste im Laufe der Zeit „begradigt“, also ausgeglichen.

Dieser Küstenausgleich findet an allen Uferabschnitten statt, wenn auch in sehr unterschiedlichem Maß.

Entscheidend für den jeweiligen Küstentyp ist das Relief der Landschaft, die das Eis hinterlassen hatte und die später teilweise vom Meer überflutet wurde.

Die Außenküste der Insel Usedom schwingt in weiten, ganz flachen Bögen.

Hier ist der Küstenausgleich bereits weit fortgeschritten.

An dieser Ausgleichsküste zwischen Peenemünder Haken und Swinemündung wechseln mehrfach bewaldete Inselkerne und bewaldete Nehrungen – Steilküste und Flachküste.

Davor erstrecken sich, fast auf der gesamten Länge, auffallend breite Sandstrände.

Der Sand (Schmelzwassersand) stammt zum großen Teil aus den Steilufern der eiszeitlichen Inselkerne, die meist von Endmoränen gebildet werden.

Außerdem lagerten hier, im Mündungsgebiet der Oder, schon unmittelbar nach dem Abschmelzen des Inlandeises gewaltige Sandmassen.

Sie bildeten auch das meiste Baumaterial, als die Ostsee im nördlichen Teil der Insel weite Sandseeebenen aufschüttete.

Die Küstendynamik einer Ausgleichsküste besteht aus einer Kette von Teilprozessen:

Abtragung = erodierter Küstenbereich

Transport = Strömung

Lagerung = aufsedimentierter Küstenbereich

Die Besonderheit der Usedomer Ausgleichsküste besteht darin, dass hier innerhalb weniger Kilometer alle Teilprozesse nachvollziehbar sichtbar sind.

Die Steilküsten der mittleren und östlichen Insel sind Materiallieferanten, so beträgt z.B. der Abtrag am Langen Berg bei Bansin mehrere Zentimeter pro Jahr.

Eine Ausgleichsküste zeigt sich in einer flach und geradlinig verlaufenden Küstenlinie.

Sie entsteht unter dem Einfluss von Wind und Wasser aus den ursprünglichen Buchten, Inseln, Halbinseln und Vorsprüngen.

Sand und Kies wurden abgetragen (Abrasion) und an anderer Stelle angelagert, je nach Richtung und Stärke der Meeresströmung. Typisch für Ausgleichsküsten sind die Bildung von Dünen, weiten Sandstränden und eventuell eines Haffs oder einer Nehrung.

Erläuterungen zu den Wegpunkten dieses ECs:

Die Wegpunkte könnt ihr natürlich auch in beliebiger Reihenfolge besuchen, aber die hier vorgeschlagene macht am meisten Sinn um die geologischen Abläufe in der richtigen Abfolge anzuschauen.:


Beginnt am Besten mit einem Spaziergang vom Parkplatz zu den EC-Koordinaten.

Von dort aus einmal oberhalb der Steilküste zu Stage 2 und einmal am Strand entlang zurück, an Stage 3 (Strand) vorbei

Anschließend geht es weiter mit dem Fahrrad (oder zu Fuß) zu Stage 4 und Stage 5 und von dort zurück zum Parkplatz.

Denkt daran daß es an jedem Wegpunkt etwas zu beantworten gibt !

Um diesen Earthcache loggen zu dürfen, müsst ihr folgende Aufgaben erfüllen:

Beantwortet folgende Fragen und sendet die Antworten über das MessageCenter (da kommt die Antwort am schnellsten), an unser Profil oder direkt an teamchritho@go4more.de

N 53° 58.651 E 14° 08.351 EC-Koordinaten - Stage 1

Wenn ihr euch hier auf dem Rückweg von Stage 2 die Steilküste anschaut: Welche wesentliche Veränderung bezogen auf Stage 2 beginnt hier und weiter Richtung Stage 5 ?

N 53° 58.991 E 014° 07.770 Stage 2

Ermittelt die Höhe der Steilwand an Stage 2 und findet heraus um wieviel Meter die Wand hier seit 1908 abgetragen wurde (vielleicht hilft eine Infotafel oben bei dem Hotel…)

Zwischen Stage 2 und Stage 3, vom Strand aus betrachtet: Wird die Steilwand hier auf ihrer gesamten Länge abgetragen? Erklärt warum ihr zu diesem Schluß gekommen seid.

N 53° 58.796 E 14° 08.148 Stage 3

Im Listing wurden auch die eiszeitlichen Ablagerungen erwähnt, die zum Aufbau der Steilwände führten. Hier solltet ihr ganz gut unterschiedliche Ablagerungen erkennen – bitte beschreibt kurz welche Unterschiede der Schichten ihr hier an der Wand entdecken könnt.

N 53° 57.477 E 14° 10.071 Stage 4

Welche wichtige Funktion bei der Küstendynamik haben die Dünen ?

Hier findet ihr drei Arten von Dünen beschrieben – wie heißen sie und was sind die Unterschiede?

N 53° 56.154 E 14° 12.195Stage 5

Findet heraus an welchem Standort die Küste am schmalsten und wo am breitesten ist (bitte mit Nennung des Ortes und der dazugehörenden Breite des Strandes)

Ermittelt wieder die Höhe am Standort an Stage 5 und errechnet den Höhenunterschied von Stage 2 zu Stage 5

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Ihr dürft loggen sobald ihr die Antworten abgeschickt habt ohne auf eine Antwort zu warten. Falls damit etwas nicht stimmen sollte, melden wir uns bei euch.

Quellenangabe: "Kliff und Strand" von Rolf Reinicke, DEMMLER Verlag, Infotafeln vor Ort, planet-schule.de, nordmeerforscher.de



Erstellt mit gcffm Listing Generator

Additional Hints (Decrypt)

A 53° 58.651 R 14° 08.351 RP-Xbbeqvangra - Fgntr 1 Jraa vue rhpu uvre nhs qrz Eüpxjrt iba Fgntr 2 qvr Fgrvyxüfgr nafpunhg: Jrypur jrfragyvpur Ireäaqrehat ormbtra nhs Fgntr 2 ortvaag uvre haq jrvgre Evpughat Fgntr 5 ? A 53° 58.991 R 014° 07.770 Fgntr 2 Rezvggryg qvr Uöur qre Fgrvyjnaq na Fgntr 2 haq svaqrg urenhf hz jvrivry Zrgre qvr Jnaq uvre frvg 1908 notrgentra jheqr (ivryyrvpug uvysg rvar Vasbgnsry bora orv qrz Ubgry…) Mjvfpura Fgntr 2 haq Fgntr 3, ibz Fgenaq nhf orgenpugrg: Jveq qvr Fgrvyjnaq uvre nhs vuere trfnzgra Yäatr notrgentra? Rexyäeg jnehz vue mh qvrfrz Fpuyhß trxbzzra frvq. A 53° 58.796 R 14° 08.148 Fgntr 3 Vz Yvfgvat jheqra nhpu qvr rvfmrvgyvpura Noyntrehatra rejäuag, qvr mhz Nhsonh qre Fgrvyjäaqr süuegra. Uvre fbyygrg vue tnam thg hagrefpuvrqyvpur Noyntrehatra rexraara – ovggr orfpuervog xhem jrypur Hagrefpuvrqr qre Fpuvpugra vue uvre na qre Jnaq ragqrpxra xöaag. A 53° 57.477 R 14° 10.071 Fgntr 4 Jrypur jvpugvtr Shaxgvba orv qre Xüfgraqlanzvx unora qvr Qüara ? Uvre svaqrg vue qerv Negra iba Qüara orfpuevrora – jvr urvßra fvr haq jnf fvaq qvr Hagrefpuvrqr? A 53° 56.154 R 14° 12.195Fgntr 5 Svaqrg urenhf na jrypurz Fgnaqbeg qvr Xüfgr nz fpuznyfgra haq jb nz oervgrfgra vfg (ovggr zvg Araahat qrf Begrf haq qre qnmhtruöeraqra Oervgr qrf Fgenaqrf) Rezvggryg jvrqre qvr Uöur nz Fgnaqbeg na Fgntr 5 haq reerpuarg qra Uöurahagrefpuvrq iba Fgntr 2 mh Fgntr 5

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)