Skip to content

Mystische Wand Traditional Cache

Hidden : 10/26/2015
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
3 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

Join now to view geocache location details. It's free!

Watch

How Geocaching Works

Please note Use of geocaching.com services is subject to the terms and conditions in our disclaimer.

Geocache Description:





Kraftorte im Chiemgau - Der Quellkultort Biberschwell



Düstere Felswand mit Efeuvorhang bei der Biberschwell

GEHEIMNISVOLLE FELSENHÖHLE - Mystische Nagelfluhwand

Die Einkerbung in der Mitte bietet einem kleinen Wasserfall die Möglichkeit, dekorativ und zauberhaft einige Meter herunterzusprühen, allerdings nur nach starkem Regen oder zur Zeit der Schneeschmelze. Unter dem Efeuvorhang vermutet man den Eingang zu einer Höhle. Doch leider ist es in Wirklichkeit nur ein Unterstand - weit führt die Höhle nicht ins Erdinnere.

Allerdings ist überliefert, dass diese Höhle bis vor nicht allzu langer Zeit der Beginn eines unterirdischen Ganges war. In Tengling erzählt man sich heute noch, dass dieser Gang sogar über zwanzig Kilometer weit bis zur Törring'schen Burg des sagenhaften Heinz von Stein in Stein an der Traun geführt hat. Der grausame Ritter soll über ein Netz solcher Gänge um seine Felsenhöhlenburg herum verfügt haben und sie unter anderem dazu benutzt haben, schöne Frauen im weiten Umkreis zu rauben und in seine Festung zu verschleppen.

Eine weitere Sage erzählt von unendlich wertvollen Schätzen in diesen Höhlen, die von Zwergen bewacht werden, die den Menschen ebenfalls übel mitspielen. Einem Bauer von Weitgassing sollen sie oder die Biberfräulein einmal einen prächtigen Gürtel für seine junge Frau geschenkt haben. Der Beschenkte jedoch wurde misstrauisch und band den Gürtel um einen Baum. Sogleich zerschlug ein Blitz den Gürtel in tausend Splitter - ein Sagenmotiv, das wir genau so vom unweit gelegenen Engelstein bei Bergen kennen.

An ein tiefes Loch, das bis vor wenigen Jahrzehnten in der Biberschwell sichtbar war, erinnern sich noch manche Einheimische. Womöglich haben hier Schatzsucher wirklich nach dem Zwergenschatz gegraben oder die Geheimgänge des Heinz von Stein gesucht. In Wirklichkeit war die Höhle wohl einfach nur ein bisschen größer als heute. »Lichtscheues Gesindel« soll sich dort aufgehalten haben, nicht nur zu Kirchweihzeiten.

Die Felswand wurde als Steinbruch benutzt, und abgesprengtes Gestein hat eventuell vorhandene Gänge und die Höhle aufgefüllt. Durch die Kraft des Wassers treten die Höhleneingänge inzwischen wieder zutage.

Wir wandern weiter und durchqueren schließlich eine Schlucht, in der sich rechts und links hohe bemooste Felsenhänge auftun - kein Wunder, dass diese Umgebung zu wilden Sagen und gruseligen Geschichten Anlass gab. Zumal in der Dunkelheit, wenn auf der Lichte Kirchweih gefeiert wurde!

Zitat aus dem Buch: "Magisches Oberbayern: Wanderungen zu Orten der Kraft" von Dorothea Steinbacher

Tipp:
An feucht-warmen Tagen Mückenmittel nicht vergessen!

Anforderungen: Insgesamt etwa 2 Stunden Gehzeit. Der Weg zur Biberschwell ist nicht beschildert, an einigen Stellen braucht man etwas Orientierungssinn und die Bereitschaft, sich auch einmal wenige Meter durchs Gebüsch zu schlagen oder weglos einen kleinen Hang hochzusteigen."

Wegbeschreibung:
Ein paar Meter auf der Straße entlang, rechts zwischen den Höfen hindurch und entlang einer Pferdekoppel auf einen Weg, der direkt zum Wald führt. Der Weg endet scheinbar im Gestrüpp bzw. vor einem Wiesenstück. Schlagt euch jedoch die wenigen Meter hindurch, dann seht ihr in der Verlängerung des Wegs einen befestigten Steig im Wald (Waypoint: Weg). Diesem folgt ihr nun durch den Wald, immer in einer kleinen Entfernung am Tenglinger Bach entlang. Ihr kommt an einer verfallenen Wegkapelle vorbei und seht bald, wenn der Weg einen Knick nach links in den Wald macht, das Wasser aus dem Boden hervorquellen - Ihr habt eine Quelle erreicht, die schon immer ein Kultplatz gewesen sein dürfte: Biberschwell (Waypoint: Quelle).

Wenn ihr dem Weg weiter folgt, kommt ihr nach einigen hundert Metern an den Zusammenfluss zweier weiterer Bäche in diesem Quellgebiet. Dort überquert ihr das Wasser und seht nun zur Linken eine ebene Fläche mit einem lichten Bestand aus gut hundert Jahre alten Eschen, einem alten Markt- und Festplatz. Ihr folgt dem Weglein weiter, das je nach Jahreszeit unter den Brennnesseln verschwindet, noch wenige Meter geradeaus und über den querenden Weg hinweg - dann steht ihr vor einer Nagelfluhwand, von der meterlange Efeuranken herunterhängen. Dahinter verbirgt sich eine geheimnisvolle, heute allerdings nur als Unterstand wahrnehmbare Höhle.

Ihr könnt euch nun entscheiden, ob ihr den Weg wieder zurück geht oder eine Runde machen wollt, bei der ihr durch eine wildromantische Schlucht kommt
Wieder zurück auf dem Weg, den ihr vorhin überquert habt, wandert ihr jetzt nach rechts - nun zur Rechten des Bächleins - und dann über eine kleine Brücke auf die linke Seite. Schon bald öffnet sich auf der rechten Seite eine tiefe, wilde Schlucht (Waypoint: Einstieg Schlucht), während der Weg als Fahrstraße nach oben führt. In der Schlucht verläuft das Bächlein meist unterirdisch, und man kann zwischen den bemoosten Felsenhängen weitergehen. Am Ende von Wald und Schlucht (Waypoint: Ausstieg Schlucht) steigt ihr weglos ein paar Meter links hoch zum Sträßchen und seht am anderen Ende des Feldes den Weg nach Bromberg. Immer links am Waldrand entlang geht ihr dort hinüber und biegt noch einmal links ab, um nach Bromberg zu gelangen, wo auf einer kleinen Anhöhe ein stattlicher alter Bauernhof-Gasthof mit Kaffee und selbst gebackenem Kuchen wartet (leider nicht immer geöffnet). Von dort geht es über die Einöde Haseneck auf der kleinen Fahrstraße wieder nach Burg.

Happy Hunting
G-Duda

Additional Hints (Decrypt)

CRGyvat - erpugr Frvgr qre Antrysyhujnaq va qre Uöuyr yvaxf bora

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)