Der Baum
Dieser Rosskastanienbaum ist seit 4.9.1941 ein Naturdenkmal.
Rosskastanien
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Systematik
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Rosiden
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Eurosiden II
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Ordnung:
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Seifenbaumartige (Sapindales)
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Familie:
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Seifenbaumgewächse (Sapindaceae)
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Unterfamilie:
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Rosskastaniengewächse (Hippocastanoideae)
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Gattung:
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Rosskastanien
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Wissenschaftlicher Name
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Aesculus
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Die Rosskastanien (Aesculus) sind eine Pflanzengattung in der Familie der Seifenbaumgewächse (Sapindaceae). Zur Gattung gehören rund 12 Arten in Nordamerika, Europa und Asien. In Europa wird die Gewöhnliche Rosskastanie verbreitet als Park- und Alleebaum angepflanzt. Eine teilweise Namensübereinstimmung mit der Edelkastanie (Castanea sativa) beruht auf einer oberflächlichen Ähnlichkeit der Früchte, nicht auf Verwandtschaft; beide gehören unterschiedlichen Familien an.
Die Vertreter der Rosskastanien sind sommergrüne Bäume oder Sträucher. Die Winterknospen sind groß, häufig harzreich und bestehen aus mehreren Paaren von imbricaten Schuppen. Die Außenseite der Schuppen ist kahl oder leicht behaart. Das Blatt ist fingerförmig gefiedert und besteht aus fünf bis elf Fiederblättchen. Die Fiederblättchen haben einen gesägten bis gezähnten Blattrand.
Die Blütenstände sind zylindrische bis konische Thyrsen mit einfachen Seitenzweigen. Tragblätter fehlen. Die Blüten sind meist groß und auffällig. Die Kelchblätter sind verwachsen und bilden eine röhren- bis glockenförmige Kelchröhre. Die Kronblätter sind häufig ungleich. Sie sind genagelt, die Platte ist verkehrt-eiförmig, lanzettlich oder spatelförmig. Der Fruchtknoten steht nicht auf einem Gynophor, der Griffel ist lang und schlank, die Narbe zusammengedrückt kugelig, manchmal leicht gelappt. Die Frucht ist eine kugelige bis birnenförmige Kapsel und enthält häufig einen Samen. Das Perikarp ist meist glatt, seltener runzelig oder stachelig, letzteres bei der Gewöhnlichen Rosskastanie. Die Samen sind wie die Kapsel kugelig bis birnenförmig, und 2 bis 7 cm groß. Die Samenschale ist braun, der Nabel (Hilum) ist groß, blass und nimmt ein Drittel bis zur Hälfte des Samens ein.

Frucht der Strauch-Rosskastanie (Aesculus parviflora)
Die Chromosomengrundzahl ist x = 20. Blätter, Blüten und Samen enthalten die giftige Substanz Aescin.
Die meisten Arten sind schnellwüchsig, dekorativ belaubte, mittelgroße bis große Bäume (nur wenige Arten sind strauchartig) und auffallenden Blütenständen mit zahlreichen oft farbigen Blüten. Verschiedene Arten werden daher fast weltweit häufig als Park-, Allee- und Straßenbäume angepflanzt. Die ältesten gefundenen Fossilien der Gattung stammen aus dem Paläozän; in Europa stammen die ältesten Funde aus dem Oligozän.
Verbreitung und Standortansprüche

Habitus der amerikanischen Strauch-Rosskastanie (Aesculus parviflora)
Die Gattung Aesculus ist auf der nördlichen Halbkugel beheimatet und kommt hier vorwiegend in der gemäßigten Klimazone vor. Das Verbreitungsgebiet der Gattung ist zersplittert und gliedert sich in drei Teilgebiete: In Nordamerika kommen sieben Arten von der West- bis zur Ostküste vor, in Asien fünf oder sechs Arten vom Himalaya-Gebiet über Südostasien und China bis Japan. Eine Art, die Gewöhnliche Rosskastanie, ist in Südosteuropa heimisch, wird jedoch in Europa verbreitet angepflanzt. Die Gattung der Rosskastanien (Aesculus) ist die einzige der drei Gattungen der Unterfamilie der Rosskastaniengewächse (Hippocastanoideae), die vom Menschen in Kultur genommen wurde.
Systematik

Blütenstand der Gewöhnlichen Rosskastanie (Aesculus hippocastanum)

Blütenstand der Roten Rosskastanie (Aesculus pavia)
Rosskastanien sind vom natürlichen Standort in Europa nur mit einer Art vertreten, in Asien und Nordamerika finden sich zahlreiche Arten.
Die Gattung wird in mehrere Sektionen gegliedert:
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Sektion Parryanae
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Sektion Aesculus
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Japanische Rosskastanie, endemisch in Japan
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Gewöhnliche Rosskastanie, endemisch auf dem Balkan, in Europa verbreitet angepflanzt
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Sektion Calothyrsus
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Kalifornische Rosskastanie, endemisch in Kalifornien
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Aesculus assamica, in Südostasien
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Chinesische Rosskastanie, in China
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Indische Rosskastanie
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Sektion Macrothyrsus
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Sektion Pavia
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Ohio-Rosskastanie, im Südosten der USA
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Gelbe Rosskastanie, im Südosten der USA
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Aesculus sylvatica, im Südosten der USA
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Rote Rosskastanie, USA.
Bei den Rosskastanien gibt es zahlreiche Arthybriden, die teilweise auch eine Bedeutung als Ziergehölze haben, etwa die Fleischrote Rosskastanie
Namensgebung
Der Gattungsname Aesculus wurde erst von Carl von Linné auf die Rosskastanien übertragen. In der Antike wurde mit dem lateinischen Wort aesculus eine Eichenart bezeichnet, die dem Jupiter heilig war, auf Bergen wuchs, von hohem Wuchs und festem Holz war. Das Wort bezog sich möglicherweise auf die Trauben-Eiche (Quercus petraea).
Der deutsche Name Rosskastanien bezieht sich eigentlich auf die Gewöhnliche Rosskastanie. Er beruht auf den der Edelkastanie optisch ähnlichen Samen, die von den Osmanen als Pferdefutter und als Heilmittel gegen Pferdehusten mitgeführt wurden und so nach Mitteleuropa gelangten. Der Zusatz "Ross" diente zur Unterscheidung dieser für den Menschen ungenießbaren Samen von den schon länger bekannten, essbaren Edelkastanien.
Quelle: Wikipedia
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