Hier mal wieder etwas aus der Blütezeit der Industralisierung
Der Multi führt euch an den ehemaligen und heutzutage noch etwas ersichtlichen Standorten der Grubenschächte vorbei. Ihr beginnt an Schacht IX,X dann gehts weiter zu Station 1 dort hinter auf dem Acker stand Schacht III und Anschliessend zu Schacht VIII
Nun etwas zur Geschichte:
Die Gruben damals noch Friederike, Marie und Ludwig nahmen erstmal 1820 ihren Betrieb auf, 1845 erfolgte die Inbetriebnahme einer Dampfmaschine zur Wasserhaltung sprich den Wasserstand dauerhaft auf ein Nivau halten, 1849 erfolgte die erste Inbetriebnahme einer doppelt wirkenden Hochdruckdampfmaschine mit 2 Zylindern, das Fördergefäß mit einem Inhalt von 0,3 Tonnen hatte eine Fördergeschwindigkeit von 28,3 m/min die Kosten betrugen dafür 880 Taler.
In der Nacht vom 09. auf den 10.03.1881 ereignete sich aufgrund von Regen und aufgewichter Erde ein Grubenunglück in dessen Verlauf 12 Bergleute starben ob diese jemals geborgen wurden endzieht sich meiner Kenntnis.
Der Braunkohleabbau wurde 1924/1925 eingestellt.
Für weitere Recherchen fehlte mir die Zeit eventuell weiß der Heimatverein Hamersleben weiter bzw . die Landesarchive des LSA
Das heutige Herzspiel endstand aufgrund des Zusammenbrechens der Schächte es wird noch Vermutet, das sich immer noch gerätschaften in den eingebrochenen Gängen sowie unter Schlamm und Schlick befinden.
