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Feldbacher Dorfmulti Multi-Cache

Hidden : 3/27/2016
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:


Spärliche archeologische Funde weisen darauf hin, dass sich in der Gegend um Feldbach bereits ca. 4000 v.Chr. Pfahlbausiedlungen befanden. Die älteste urkundliche Erwähnung von „Velebach“ stammt von 873 (von felwa, was althochdeutsch Weide bedeutet). So weit zurück in der Zeit gehen wir mit diesem Rundgang allerdings nicht. Doch soll Euch dieser Multi an einige für die Dorfbewohner wichtigen Orte der Vergangenheit und Gegenwart führen.

Wir starten beim Bahnhof Feldbach. Hier kommt Ihr mit dem ÖV an oder könnt Ihr Euer Cachemobil parkieren. Bitte versucht nicht, den Multi motorisiert zu absolvieren. Für die meisten Strassen gilt Fahrverbot, ausser für Anwohner und landwirtschaftlichen Verkehr. Zudem werden wir auch ein paar Treppen benutzen.

Die Zwischenstationen und die Finaldose befinden sich in bewohnten Gebieten. Wir möchten Euch deshalb bitten, den Cache nicht im Dunkeln zu suchen. Privatgelände muss nirgends betreten werden. Auch die Finaldose ist von der Strasse gut zugänglich. Danke für Euer Verständnis und Zusammenarbeit, damit dieser Cache lange bestehen kann.

Station 1, Bahnhof: N 47° 14.343 E 008° 46.993

Die rechtsufrige Eisenbahnlinie mit dem Bahnhof Feldbach wurde 1894 eröffnet, damals natürlich noch mit Dampfbetrieb. 1926 erfolgte die Elektrifizierung. Einst wohnte der Bahnhofsvorstand im oberen Stockwerk des Bahnhofgebäudes. Der Bahnhof wurde aber schon vor mehreren Jahren zur unbedienten Station rationalisiert. Dafür gibt es nun regelmässige Busverbindungen „ins Dorf“, d.h. nach Hombrechtikon.

Frage a) Welche Höhenangabe findet Ihr am Wegweiser? Nehmt davon die Quersumme.

Station 2, Rütigasse: N 47° 14.336 E 008° 46.882 

Frage b) Welche Nummer findet Ihr am „roten Hut des Männchens“? Nehmt davon die Quersumme.

Folgt nun dem Strässchen unterhalb der Rebberge zur nächsten Station.

Station 3, Gamsten: N 47° 14.320 E 008° 46.619

Dieser schöne Riegelbau lag früher an der wichtigen Pilgerroute vom Schwabenland über Schirmensee, Ufenau und Pfäffikon nach Einsiedeln.

Frage c) Lest die Zahl ab, die im steinernen Türsturz eingemeisselt ist (vierstellige Zahl, bestehend aus je zwei Ziffern rechts und links). Nehmt davon die Quersumme.

Station 4, Kulturschopf:  N 47° 14.208 E 008° 46.431

Im Kleintheater über dem Heuboden des Pferdestalls finden regelmässig Konzerte und Theatervorstellungen statt. Das Kleintheater auf privater Basis belebt das Dorfleben nun schon viele Jahre und die Vorstellungen sind immer gut besucht. Die Besucher kommen zu Fuss ins Lokal (Fahrverbot auf der Alten Landstrasse) und bringen jeweils etwas fürs Buffet mit zum gemütlichen Zusammensein nach der Vorstellung.

Frage d) Was ist hier verboten? Zählt davon die Buchstaben.

Folgt nun der Alten Landstrasse zurück Richtung Bahnhof. Dieses Strässchen war bis Ende der 1830er Jahre der einzige Geh- und Fahrweg, der die Ortschaften entlang des Sees bis nach Zürich miteinander verband. Danach wurde die Seestrasse als Landstrasse 2. Klasse gebaut.

Station 5, Rosenberg: N 47° 14.288 E 008° 46.893

Wir stehen nun vor der Villa Rosenberg. Die Villa mit den zwei flankierenden Gebäuden und der umliegenden Gartenanlage, wurde 1832/33 vom Müller Heinrich Hürlimann erbaut. Die Wirtschaftsgebäude auf der gegenüberliegenden Strassenseite kamen 1905 dazu. Betrachtet nun das Eisengitter welches die Strasse vom Garten trennt.

Frage e) Wieviele Spitzen (ohne die „Tannzapfen“) zählt Ihr am Eisengitter zwischen den beiden Toreinfahrten? [Kontrolle: Zahl ist durch 3 teilbar] Nehmt davon die Quersumme.

Weiter geht’s wieder zum Bahnhof und die Bahnhofstrasse hinunter Richtung „Dorf-Zentrum“.

Station 6, Spritzenhäuschen: N 47° 14.372 E 008° 47.124 

In den 1960er Jahren stand hier drin noch eine richtige Wasserspritze mit Hebelpumpe. Heute befindet sich ein modernes Feuerwehrmagazin in Hombrechtikon.

Frage f) Wieviele Querlatten zählt Ihr am Laden des Fensters über dem Tor?

Und weiter geht’s bis zur Kreuzung.

Station 7, Brauerei und Elektrofahrzeugebau:  N 47° 14.373 E 008° 47.184

Ihr steht nun vor dem Stammhaus der Brauerei Hürlimann. Hans Heinrich Hürlimann, den wir schon als Erbauer der Villa Rosenberg angetroffen haben, gründete hier 1836 mit zwei weiteren Investoren eine Brauerei. Allerdings lief hier nicht alles wie erhofft, musste Hürlimann doch feststellen, dass ihn einer der Mitbegründer kräftig übers Ohr gehauen hatte bevor er sich aus dem Staub machte. Hürlimann führte den Betrieb alleine weiter. Allerdings blieb das Geschäft defizitär, bis schliesslich sein Sohn Albert nach der Ausbildung zum Brauer die Geschicke an die Hand nahm. 1866 wurde die Produktion in die neue Brauerei in Zürich Enge verlegt und das Unternehmen blieb über fünf Generationen bis 1989 in der Familie.
Ab 1904 mietete sich die wenige Jahre zuvor von Johann Albert Tribelhorn in Zürich und Olten gegründete «Schweizerische Accumulatorenwerke Tribelhorn AG» in den Gebäuden der ehemaligen Brauerei ein. Nach mehrjährigem Aufenthalt in Argentinien und abenteuerlicher Rückfahrt nach Europa – das Schiff war wegen des Bruchs der Hauptwelle fast gesunken und wurde nur dank Tribelhorns technischem Wissen und Ideenreichtum gerettet – war er in das Geschäft mit Elektroautos eingestiegen. Die Fahrzeuge aus seiner Werkstatt waren vorallem bei Ärzten (spezieller Doktorwagen) und auch als Hotelomnibusse sehr beliebt. Einige Fahrzeuge aus dieser Zeit sind selbst heute noch fahrtüchtig, zum Beispiel ein Gefährt der Mineralquelle Epting, wo sich auch noch eine Original Ladestation befinden soll.

Frage g) Am Haus findet Ihr eine Inschrift, die die Geschichte des Gebäudes zusammenfasst. Berechnet die Summe der drei vorkommenden Zahlen, dann davon die Quersumme.

Seid vorsichtig beim Überqueren der Seestrasse, um an die nächste Station zu gelangen.

Station 8, Mühle und ehemalige Landi Filiale:  N 47° 14.362 E 008° 47.215

Die Mühle ist das älteste Haus in Feldbach. Bis vor einigen Jahre befand sich im Erdgeschoss eine Landi Filiale. Heute gibt es keinen Dorfladen mehr.

Frage h) Findet die Jahreszahl im Gibel des Hauses, nehmt davon die Quersumme

Station 9, Unterhaus:  N 47° 14.341 E 008° 47.238

Das Unterhaus wurde 1679 gebaut und ist ein typisches Beispiel eines Weinbauernhauses am Zürichsee. Zu den Merkmalen gehören der hohe Keller, die doppelseitige Treppe zum Hochparterre, und auch die Dachform mit dem Knick.

Frage i) Berechnet die Summe der Römischen Zahlen am Balken unter dem Dach

Station 10, ehemaliges Postgebäude:  N 47° 14.389 E 008° 47.204

Das leicht zurückgesetzte Haus war einst das Postgebäude. Der Posthalter und seine Familie wohnten im Obergeschoss und im Erdgeschoss befand sich der Postschalter. Später wurde die Postfiliale geschlossen und einige Dienstleistungen wurden vorübergehend am Bahnschalter angeboten. Inzwischen gibt’s auch den Bahnschalter nicht mehr und so ist auch die Post ganz verschwunden.

Frage j) Bei den angegebenen Koordinaten findet Ihr am Boden eine Messingmarke mit einer Zahl. Nehmt davon die Quersumme.

Station 11, Schulhaus:  N 47° 14.447 E 008° 47.218

Ihr steht nun vor dem Schulhaus. Es wurde 1908 eröffnet und hatte mit 96‘000 CHF Baukosten das Budget weit überzogen (deshalb mussten später sogar die Schulreisen gestrichen werden). In der Zürichsee Zeitung vom 7. Mai 1908 findet man einen aus heutiger Sicht recht unterhaltsamen, euphorischen Bericht über das neue Schulhaus und das Eröffnungsfest, aus dem wir hier Auszüge zitieren: 
„Schon am Montag abend verkündeten Mörserschüsse laut, dass sich die Schulgemeinde Feldbach auf ein Freudenfest vorbereite. Als dann aber gar am Dienstag morgen die liebe Sonne das schwarze Gewittergewölk durchbrach und ihre Strahlen liebkosend über das saftige Grün der Frühlingsnatur gleiten liess, bis ihre Blicke eine Weile, wie gebannt, an einem neuen, mit Fahnen und Kränzen sinnig geschmückten Gebäude haften blieben, erwachte in dem schmucken Dörfchen eine Feststimmung, wie sie eben zur bevorstehenden Einweihung eines Schulhauses, worin die liebe Jugend ein- und auszugehen pflegt, vorhanden sein muss.“ Es folgt eine ausführliche Beschreibung der Aussicht vom Schulhaus und der Reden der verschiedenen offiziellen Gäste, die wir hier überspringen. „Hierauf erfolgte die Besichtigung des neuen Schulhauses, dessen Inneres dem Aeusseren voll und ganz entspricht. Gerne verweilten wir kurze Zeit in den luftigen, hellen Räumen der beiden Lehrzimmer. Muss es nicht eine Lust sein, in solchen Zimmern zu lehren und zu lernen? Nachher gings hinauf  in die prächtige Wohnung des Lehrers. Alles blitz und blank, wohnlich und gastlich, frei und luftig, so dass sichs in keinem Herrschafthause glücklicher wohnen liesse. Der Räume hat es noch andere viele und schöne, sodass man sich nur verwundern muss, wie der Architekt sie alle in solch passender Weise unter ein Dach gebracht hat.“ Später versammelten sich Behörden und Gäste zum Bankett im Rössli (wo sich heute die Lakestreet Bar befindet). „In ungezwungener Reihenfolge erfolgten während des Bankettes die Tischtoaste. Hr. Pfarrer Graf leerte sein Glas auf das Wohl der beiden Lehrer Feldbachs, Hr. Sek.-Lehrer Steiger auf das Wohl Feldbachs und seiner Behörden, Hr. Nationalrat Fritschi auf das Wohl der holden Weiblichkeit, die durch ihr Mitwirken das Fest verschönern half. Hr. Architekt Veith lobte das schöne Zusammenarbeiten mit der Baukommission und verdankte den Handwerksmeistern und den fleissigen Arbeitern ihre exakte und gute Arbeit. Zu guter Letzt wurde noch die Musik herbeigerufen. Und da hub es sich an zu drehen und zu wenden, dass man fast noch einmal jung werden musste. Wann das Fest seinen Abschluss gefunden, wissen wir nicht. Es würde wohl auch schwer fallen, denjenigen zu ermitteln, der den letzten Rosenbergler gekostet hat. Item, es war ein schönes Festchen, und es gereicht uns zum Vergnügen, der Schulbehörde Feldbachs für die Veranstaltung der durchaus gelungenen Schulhausweihe an dieser Stelle zu danken.“

Frage k) Zählt hier die Anzahl Stufen von den Koordinaten der Station 11 bis zum Schulhaus-Eingang (Vorsicht, bitte genau lesen, die angeschnittene Stufe zählt auch)

Geht nun wieder zurück hinunter an die Hauptstrasse und zum Eisenbahn-Viadukt.

Station 12, Viadukt:  N 47° 14.403 E 008° 47.184 

Überquert die Strasse unterhalb des Viadukts. Seid vorsichtig und achtet auf den Verkehr.

Frage l) Berechnet das Resultat der „Rechnung“ am Viadukt und nehmt davon die Quersumme

Folgt nun dem Strässchen bergseits des Viadukts parallel zur Bahnlinie um zur nächsten Station zu gelangen.

Station 13, Stägeli:  N 47° 14.391 E 008° 47.093

Steigt das Stägeli (kleine Treppe) hoch bis zum Höhenweg und zählt dabei die Stufen.

Frage m) Anzahl Treppenstufen bis hinauf auf das Strässchen (Kontrolle: ist durch 5 teilbar), nehmt davon die Quersumme

Gratuliere, nun habt Ihr alle Angaben gesammelt um die Finalkoordinaten zu berechnen. Etwas weiter westlich findet Ihr eine Bank. Dort könnt Ihr Euch hinsetzen um die Rechnung auszuführen.

Final:  N 47° 14.xxx E 008° 47.yyy

xxx = a*b + c*d + e*f + g + 4             yyy = h*i - j*k + l*m + 41    
(Kontrolle: Quersumme von xxx ist 20, von yyy ist 10)

Wir danken Soarca für den Betatest.

Anpassungen am 2.4.2016: einige Stationen noch genauer beschrieben und einen peinlichen Typo in den Endkoordinaten korrigiert.

Additional Hints (Decrypt)

Qre Pnpur xnaa iba qre Fgenffr nhf trshaqra jreqra (avpug vz bqre nz Oevrsxnfgra). Qnf Cevingtryäaqr fbyy avpug haq zhff avpug orgergra jreqra. Qvr Najbuare fvaq fryofgirefgäaqyvpu vasbezvreg haq serhra fvpu nhs Rhpu.

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)