Kalksteinbruch am Kleinen Fallstein EarthCache
Kalksteinbruch am Kleinen Fallstein
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Terrain:
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Size:
 (other)
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Geologie am Kleinen Fallstein
Die Struktur des Kleinen Fallsteins entstand zum Ende der Kreidezeit (vor ca. 70 Mio. Jahren). Der Kleine Fallstein gehört zur Fallstein-Struktur, die durch den nordöstlich gelegenen Großen Fallstein ergänzt wird. Die treibende Kraft für die Heraushebung des Großen Fallsteins, einer flachen, uhrglasförmigen Aufwölbung, war das im Untergrund lagernde Zechsteinsalz. Aufgrund seines geringen spezifischen Gewichts gegenüber dem Deckgebirge stieg das Salz in Form eines so g enannten Diapirs auf. Dabei handelt es sich um einen Salzkörper, der durch die Aufwärtsbewegung des Salzes aufdringt und die jüngeren, darüber lagernden Deckgebirgs-schichten aufwölbt. Diese Schichten sind weitestgehend marinen Ursprungs, das heißt sie wurden in einem Flach- meer abgelagert. Die Gesteine des Fallstein sind im Erdmittelalter während der Trias-, Jura- und Kreidezeit vor etwa 240 bis 80 Millionen Jahren entstanden. Die jurazeitlichen Ablagerungen wurden hier schon in der Kreidezeit wieder abgetragen. Aus ihnen haben sich durch Aufbereitung im damaligen Küstensaum die Eisenerze der Unterkreidezeit gebildet.
Der Große Fallstein ist ein asymmetrischer Nordwest-Südost ausgerichteter Höhenrücken. Die südwestliche Flanke mit dem Kleinen Fallstein fällt deutlich steiler ein als die nordöstliche Flanke. Der Kleine Fallstein wird von Gesteinsschichten aufgebaut, die in der Kreidezeit abgelagert wurden und damit deutlich jünger sind, als die Gesteine des Großen Fallsteins. Am Großen Fallstein hat die Erosion als wesentlicher Faktor der Verwitterung dafür gesorgt, dass die jüngeren Schichten bereits abgetragen wurden. Bei den Ablagerungen des Kleinen Fallsteins handelt es sich vor allem um Kalk- und Mergelsteine aus der Kreidezeit, die durch die Sedimentation von kalkschaligen Lebewesen in einem tropischen Meer gebildet wurden. Typische Fossilien der Kreidekalke sind Ammoniten, Muscheln und Seeigel. Die Kreidekalksteine sind relativ verwitterungsbeständig und bilden deshalb den Höhenrücken des Kleinen Fallsteins (167 m), während die älteren Schichten aus der Unterkreide- und der Keuperzeit zwischen Kleinem und Großem Fallstein inzwischen abgetragen sind. Eiszeitliche Geschiebe auf dem Großen Fallstein belegen das Überfahren der Strukturen durch die nordischen Gletscher. Das geschah zuletzt im sogenannten Drenthe-Stadium der Saale-Kaltzeit (330000-127000 Jahre).
Quelle: FEMO - Freilicht- und Erlebnismuseum Ostfalen e. V. - GEOPARK Harz Braunschweiger Land Ostfalen
Text von Dr. Henning Zellmer und Stefan Röber
Kalksteinbruch am Kleinen Fallstein
Am Südabhang des Kleinen Fallstein liegt unmittelbar am nördlichen Ortsausgang der Ortschaft Hoppenstedt der gleichnamige Kalksteinbruch. Dabei handelt es sich um den bedeutendsten Kreidekalksteinbruch des Höhenzuges. Er befindet sich nicht mehr im Abbau und ist als Naturdenkmal und besonders wertvolles Geotop geschützt. Das Alter der zusammen 85 m mächtigen weißen und roten Kalksteine und Mergel reicht von der Cenoman-Stufe über die Turonstufe bis an die Basis der Coniac-Stufe. Die Schichten fallen mit 30°-45° in Richtung Südwesten ein. Die Verstellung der Schichten erfolgte durch den Salzaufstieg unter dem Fallstein während der Santonstufe der Oberkreidezeit. Die Kreidekalke und Mergel sind in einem warmen Flachmeer entstanden. Daher sind zahlreiche Fossilien des Kreidemeeres, wie Seeigel, Schwämme, Ammoniten, Armfüßer, Muscheln und Schnecken enthalten. Die Kalksubstanz besteht überwiegend aus unzähligen mikroskopisch kleinen Schalen von Kalkalgen.
Quelle: FEMO - Freilicht- und Erlebnismuseum Ostfalen e. V. - GEOPARK Harz Braunschweiger Land Ostfalen
Text von Dr. Henning Zellmer
Sucht die Infotafel und beantwortet die folgenden Fragen:
1.) Warum ist ein Teil der Kalksteine rötlich gefärbt?
2.) Wie hoch ist der Karbongehalt der Rotplänerfolge und der Gebankte Kalksteinfolge und nenne die Stufen?
3.) In der Nähe der Infotafel findest du weiße Kalksteine. Beschreibe die Oberfläche und Struktur der Steine. Kannst du Fossilien erkennen?
Hinweis: Nicht in die Wand einsteigen! Das Sammeln von Fossilien ist verboten!
Optional (nur, wenn du möchtest): Mache ein Foto von dir oder deinem GPS-Gerät und im Hintergrund die Steilwände des Kalksteinbruchs und füge es deinem Logeintrag bei.
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arnie-wf
Matthias
Additional Hints
(Decrypt)
Fhpug qvr Vasbgnsry haq ornagjbegrg qvr sbytraqra Sentra:
1.) Jnehz vfg rva Grvy qre Xnyxfgrvar eögyvpu trsäeog?
2.) Jvr ubpu vfg qre Xneobatrunyg qre Ebgcyäaresbytr haq qre Tronaxgr Xnyxfgrvasbytr haq araar qvr Fghsra?
3.) Va qre Aäur qre Vasbgnsry svaqrfg qh jrvßr Xnyxfgrvar. Orfpuervor qvr Boresyäpur haq Fgehxghe qre Fgrvar. Xnaafg qh Sbffvyvra rexraara?
Uvajrvf: Avpug va qvr Jnaq rvafgrvtra! Qnf Fnzzrya iba Sbffvyvra vfg ireobgra!
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