Skip to content

Junge Römer - Station Attnang-Puchheim Traditional Cache

This cache has been archived.

HappyHunting: Aufgrund der fehlenden Wartung und/oder keiner Reaktion des Cacheowners ist das Listing zu archivieren.
HappyHunting~ geocaching.com admin

More
Hidden : 12/4/2015
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

Join now to view geocache location details. It's free!

Watch

How Geocaching Works

Please note Use of geocaching.com services is subject to the terms and conditions in our disclaimer.

Geocache Description:


 

Attnang-Puchheim - von den Anfängen unserer Stadt

Als um die Zeitwende die Römer ihre Macht nach Norden ausdehnten und bis zur Donau vorstießen, haben sie auch unser Gebiet in die neue Römische Provinz Noricum und damit in ihr Imperium eingegliedert. Um den Bedürfnissen ihres Handels und der Grenzverteidigung zu entsprechen, legten die Römer ein umfangreiches und modernes Straßennetz an. Wo immer es ging, folgten sie dabei den alten keltischen Handelswegen. Die Peutingersche Tafel (eine mittelalterliche Kopie einer Karte des Römischen Weltreiches) zeigt uns, dass eine Römische Konsularstraße von Iuvavum (Salzburg) über die Poststationen Tarnantone (Straßwalchen), Laciacis (Frankenmarkt), Tergolape (Schwanenstadt) nach Ovilava (Wels) und weiter nach Lauriacum (Lorch) führte. Dabei durchquerte sie unser heutiges Gemeindegebiet. Im Gebiet von Attnang-Puchheim weisen nur einzelne Ortsnamen auf die einstige Römerstraße hin. Unverbürgten Berichten zufolge wurde im Jahr 1930 beim Bau der ersten Attnanger Wasserleitung der Steinbelag der einstigen Römerstraße in zwei Meter Tiefe aufgefunden. Als Straßenbelag wurden Holzbohlen, Steine, Schotter und vereinzelt eine Art Beton verwendet. Die bei uns in Attnang vermutete Pflasterstraße bestand im Untergrund aus gestampftem Lehm. Darauf kam eine Schicht 15 bis 30 an starken Bruchsteinen, auf welchen eine dünne Lage Schotter aufgebracht war. Die Breite der Römischen Straßen schwankte zwischen drei bis sieben Meter, so dass ein flüssiger Verkehr in beiden Richtungen gewährleistet war.

Mit dem Fahrrad in die Römerzeit

Hätten die Römer nur Räder gehabt dann hätten sie Oberösterreich am Römerradweg erobert.

Sie hatten Streitwagen und fast unbesiegbare Legionen. Sie bauten auch in Oberösterreich Städte und Straßen. Was sie nicht kannten: Das Fahrrad. Schade, denn dann hätte es den Römerradweg von Passau nach Enns möglichweise schon ein paar tausend Jahre früher gegeben.

Der Römerradweg verbindet nicht nur Passau mit der einstigen römischen Provinzhauptstadt Wels und der ältesten Stadt Österreichs Enns. Er ist auch – wie sein Name schon verspricht – ein Radweg in die Römerzeit. Deshalb ist er neben der regulären Radwegebeschilderung auch mit Römerhelmen markiert. Immer wieder kommen Radwanderer auf Ihrer Reise an Fundstellen vorüber, dreiteilige Informationstafeln geben über das Leben in der Römerzeit Auskunft.

Zuerst führt der Römerradweg von der Dreiflüssestadt Passau kommend quer durch das Innviertel nach Altheim und Aspach. Zwei Kneippstellen sorgen entlang der Route für die nötige Abkühlung und Belebung. Die Trekkingbikestrecke Fornach bietet Gelegenheit zum Austoben, bevor es durch den Hausruck ins Salzkammergut weiter geht: In Frankenmarkt angekommen, besteht nämlich die Möglichkeit, einen Abstecher auf der Zweigstrecke des Römerradweges an den Attersee zu unternehmen. Dort gibt’s auch Anschluss an den Salzkammergutradweg.

Die Hauptroute des Römerradweges führt von Frankenmarkt weiter über Vöcklamarkt und Timelkam nach Vöcklabruck. In Lambach thront das barocke Benediktinerstift über der Traun und schon ist Wels in Reichweite. Zur Zeit der Römer war diese Stadt unter dem Namen Ovilava die zentrale Zivilstadt auf dem Gebiet des heutigen Oberösterreich. Entlang der Traun (R4) über Nettingsdorf (R10) und St. Florian (R14) verläuft der Römerradweg weiter nach Enns. Auch hier, am Ort des einstigen Legionslagers Lauriacum haben die Römer ihre Spuren hinterlassen. Der Römerradweg schließt hier an den Donauradweg an. Quelle: OÖ Tourismus

Zum Cache selbst:

Die Doserl befinden sich immer an der selben Stelle.

Bitte verschließt diese wieder sorgfältig, da sie ungeschützt im Freien sind.

Viel Spaß und Happy Hunting!

hundianajones

Additional Hints (No hints available.)