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Georg Büchner Traditional Cache

Hidden : 12/19/2015
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:


Georg Büchner

 

Zur Location:

Wir befinden uns hier unmittelbar am Geburtshaus von Georg-Büchner, dem Georg-Büchner-Haus.


Zum Cache:

Der Cache sollte sehr offensichtlich zu erkennen/finden sein.

Der Cache ist problemlos von der Straße aus erreichbar. Es braucht kein Privatgelände betreten zu werden!


Update 05.11.16. Manual zum Bedienen des Caches: Der Cache kann am Bügel nicht vom Zaun entfernt werden! Der Code öffnet alleine den Schieber und sonst nichts!! Es ist wie folgt vorzugehen, alle Schritte sind jetzt exakt, wie hier beschrieben, einzuhalten: Code ermitteln. Code am Schloss einstellen. Schieber hochschieben. Cache entnehmen. Im Logbuch loggen. "Dose" in den Cachewächter zurücklegen. Schieber nach unten schieben bis es laut vernehmlich "klick" gemacht hat, nur dann ist der Cache auch tatsächlich verschlossen! Erst dann ist der Schlosscode wieder zu verstellen. Dann und nur dann ist der Cache wieder ordentlich verriegelt! Sollte der Schieber mal wieder offen stehen, dann hat der Vorlogger den Cache nicht ordentlich verschlossen. Dann ist zunächst der ermittelte Schlosscode einzustellen, dann lässt sich der Schieber wieder bewegen und das Verfahren kann, wie oben beschrieben, zu "Ende" geführt werden. So, ich hoffe, dass es jetzt zu keinen Fehlbedienungen des Caches mehr kommen wird und mir der Cache nicht mehr als defekt gemeldet werden "muss". ;-)

Darüber hinaus sollte das Döschen mal nicht im Cachewächter sein, dann könnte das Döschen auf dem Boden oder im Vorgarten liegen. Dann bitte aufheben und in den Cachebehälter geben. Sollte eigentlich selbstverständlich sein, ist es aber leider nicht. Daher jetzt diese Zeilen hier!


Dieser Cache wurde vom Bürgermeister der Stadt Riedstadt ausdrücklich genehmigt.

Damit Ihr an das Logbuch kommen könnt, müsst Ihr allerdings noch eine kleine Aufgabe erfüllen, um den erforderlichen Zifferncode zu erhalten.

Der vierstellige Zahlencode ist eng mit der Geburt Georg Büchners verbunden.


Zu Georg Büchner:

Diesen Cache möchte ich dem weit über die Ortsgrenzen hinaus bekanntesten Goller „Georg Büchner“ widmen.

Karl Georg Büchner war ein hessischer Schriftsteller, Mediziner, Naturwissenschaftler und Revolutionär. Er gilt trotz seines schmalen Werks – er starb bereits im Alter von 23 Jahren – als einer der bedeutendsten Literaten des Vormärz.

Georg Büchner kam 1813 als Sohn des Arztes Karl Ernst Büchner und dessen Ehefrau Louise Caroline Büchner, geborene Reuß, zur Welt. Er war das erste von acht Kindern, wovon zwei kurz nach der Geburt starben.

1816 zog die Familie nach Darmstadt, wo der Vater eine Stelle als Stadtphysikus und Hospitalarzt innehatte.

Er ging in Darmstadt zur Schule und schrieb sich am 09.11.1831, im Alter von 18 Jahren, in die medizinische Universität Straßburg ein, wo er von 1831-1833 vergleichende Anatomie studierte. In Straßburg erlebte er den Empfang (von den zaristischen Truppen) geschlagenen Generäle des Aufstandes der unterdrückten Polen. Büchner trat künftig immer häufiger für politische Freiheiten ein.

Die Jahre in Straßburg nannte Büchner später seine glücklichste Zeit, denn in Frankreich der Juli-Revolution war das politische Klima sehr viel offener als in Darmstadt.

Zum November 1833 wechselte Georg Büchner an die Universität in Gießen, da maximal zwei Jahre Studium im Ausland (außerhalb von Hessen-Darmstadt) erlaubt waren. Hier im Großherzogtum Hessen erlebte er unmittelbar die Schikanen de Obrigkeit und die Gewalt im Staat. Von nun an konnte er die Vorgänge nicht mehr aus nüchterner Distanz beobachten.

Aus dieser Zeit sind große gesundheitliche Probleme von Büchner überliefert. Es bedrückte ihn nicht nur die Trennung von seiner Verlobten, sondern ihm missfiel seine gesamte Situation. Im Vergleich zu Straßburg hatten ihm die Lehrer in Gießen wenig zu bieten. Zwar lehrte Justus Liebig hier Chemie, doch Büchner interessierte sich nur für Philosophie und Medizin. Später diente ihm einer seiner Gießener Dozenten, der Mediziner Johann Bernhard Wilbrand, als Vorlage für den bornierten und inhumanen Doktor in Woyzeck.

Auch mit seinen Kommilitonen war er unzufrieden. Es gab zwar oppositionelle Bestrebungen, doch diese waren ihm nicht radikal genug. Außerdem kritisierte er, dass die Studenten unter sich bleiben wollten. Büchner dagegen plädierte dafür, auch andere Bürger aufzunehmen. Deshalb gründete er zusammen mit ehemaligen Schulkameraden in Darmstadt (die zu diesem Zeitpunkt wie er in Gießen studierten) und weiteren Studenten – darunter August Becker und Friedrich Jacob Schütz – sowie mehreren Handwerkern die Gesellschaft für Menschenrechte, eine Geheimorganisation nach französischen Vorbild, deren Ziel ein Umsturz der politischen Verhältnisse war. Es schlossen sich aber insgesamt nur wenige Mitglieder an.

Schon zu Beginn des Jahres 1834 war Büchner bei Friedrich Ludwig Weidig eingeführt worden, einem der führenden Oppositionellen aus Hessen-Darmstadt. Es kam jedoch immer wieder zu Differenzen. Weidig stand für ein Bündnis mit den wohlhabenden Liberalen, Industriellen und Handelsleuten, weil er nur so eine Chance für die Umsetzung der revolutionären Ideen sah. Büchner dagegen hielt materielle Ungleichheit und die Armut der Landbevölkerung für das Grundproblem und wandte sich deshalb gegen eine Koalition mit den Wohlhabenden.

Im Juli 1834 wurde der Hessische Landbote gedruckt, den Büchner in seine Zeit in der Gießener Badenburg verfasst hatte und der von Weidig gegen den Willen Büchners umfassend überarbeitet worden war. Es handelt sich eine Flugschrift, die unter der Parole „Friede den Hütten! Krieg den Palästen!“ die hessische Landbevölkerung zur Revolution gegen die Unterdrückung aufrief. Weidig hatte die Stellen gestrichen, die in offenem Konflikt mit den liberalen Bündnispartnern standen. Büchner fand daher, Weidig habe der Schrift ihre Grundintention genommen. Trotz der Abschwächungen Weidigs wurde die Schrift von vielen liberalen und industriellen Oppositionellen scharf kritisiert. Bei der Landbevölkerung wurde sie dagegen positiv aufgenommen, weshalb im September 1834 sogar eine zweite Auflage herausgegeben wurde, deren Text der Mitverschworene Leopold Eichelberg allerdings noch stärker abschwächte. Die Schrift zeichnet sich durch die Verwendung von Statistiken aus, die der Landbevölkerung vor Augen führten, dass sie mit ihrer Steuerlast die überzogenen Aufwendungen des Hofes finanzierte. Im August wurde Karl Minnigerode, einer der Verschwörer, mit 150 Exemplaren des Landboten gefasst und verhaftet. Am 4. August ließ der Universitätsrichter Konrad Georgi das Zimmer Büchners in dessen Abwesenheit durchsuchen. Einen Tag später wurde Büchner von Georgi vernommen, aber nicht verhaftet.

1835 verfasste er nach eigenen Angaben innerhalb von fünf Wochen „Dantons Tod“ und schickte das Manuskript an Karl Gutzkow mit der Bitte um rasche Veröffentlichung. Er brauchte auch Geld für die geplante Flucht. Dantons Tod beschreibt das Scheitern der Französischen Revolution. Im Gegensatz zum historischen Danton, der auf Grund taktischer Fehler scheiterte, erkennt der literarische Danton von Beginn an die Sinnlosigkeit seines Unternehmens. Nachdem Büchner eine Vorladung des Friedberger Untersuchungsrichters nicht Folge geleistet hatte, wurde er steckbrieflich gesucht. Am 9. März floh er über Weißenburg nach Straßburg. Das Geld hatte er aber nicht aus den Einnahmen von Dantons Tod, da die Untersuchungen sich schon vor dem Abschluss des Vertrages zuspitzten. Im letzten Moment hatte sich Büchner seiner Mutter anvertraut, die ihm Geld gab. Nach Büchners Flucht brach sein Vater zwar jeden Kontakt zu ihm ab, erlaubte aber der Mutter, Büchner weiter mit Geld zu unterstützen.

Im Winter 1835/36 widmete er sich wieder der Wissenschaft. Er erforschte das Nervensystem der Fische und vollendet seine Dissertation „Abhandlung über das Nervensystem der Barbe“. Im Frühjahr 1836 stellte er die Arbeit in mehreren Lesungen der Gesellschaft für Naturwissenschaft in Straßburg vor. Daraufhin wurde er als Mitglied aufgenommen, und die Arbeit wurde von der Gesellschaft veröffentlicht. Wenige Monate später entstand auch sein Lustspiel „Leonce und Lena“, mit dem er an einem Wettbewerb der Cotta`schen Verlagsbuchhandlung teilnehmen wollte. Er verpasste jedoch den Einsendeschluss und erhielt das Manuskript ungelesen zurück.

Büchner legte seine Arbeit Mémoire sur le système nerveux du barbeau (Cyprinus Barbus L.) Ende Juli 1836 an der Philosophischen Fakultät der Universität Zürich vor und wurde am 3. September 1836, in absentia, durch die Gutachten der Professoren Lorenz Oken, Heinrich Rudolf Schinz, Carl Löwig und Oswald Heer zum Doktor der Philosophie ernannt. Schon vor seiner Übersiedelung nach Zürich hatte Büchner mit der Arbeit am „Woyzeck“ in Straßburg begonnen. Entwürfe nahm er mit in die Schweiz – das Werk blieb ein Fragment.

Am 2. Februar 1837 erkrankte Büchner schwer an Typhus. Möglicherweise hatte er sich bei der Arbeit an seinen Präparaten infiziert. Georg Büchner starb am 19. Februar im Beisein seiner Braut und des Ehepaares Schulz. Er wurde auf dem Stadtzürcher Friedhof „Krautgarten“ auf dem Zeltberg beerdigt.


Ehrungen:

In Gedenken an Georg Büchner wird seit 1923 jährlich der Georg-Büchner-Preis, als bedeutendster Literaturpreis in der Bundesrepublik Deutschland vergeben.


Weite Passagen dieses Listings wurden meinerseits aus Wikipedia übernommen!

 

Viel Spaß wünscht Team Zwillingsflamme



Additional Hints (Decrypt)

Dhrefhzzr qrf Pbqrf: 13 Nz Mnha!

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)