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Chrom Juwel: Die Geschichte der Serie

Einst im Tal der Geocaches hatte ich diese verrückte Idee, eine Serie von Events zu einem Thema. Nicht lage lies sich mein Gedanke bändigen und ich erzählte davon. Kaum war der Gedanke Wort geworden, wurde aus meinem Gedankenkind ein Konstrukt von Ideen zur Umsetzung. Nachdem ich madamska und Sentahund von diesem Plan erzählte reifte dieses Gedankenkind schnell zu einem fast selbstständigen Wesen herran. Dieses Kind hieß Märcheneventserie.

Märchenhaftes braucht Inzinierung und so ward der Plan geboren in den ersten Schulferien des Schaltjahres 2016 gemeinsam mit madamska und Sentahund (je 5 Märchen) zu organiesieren. Noch immer bin ich verblüft, dass meine Gefährten sich so von mir haben entflammen lassen. Die Organisations des Grundgerüstes musste schnell gehen, vor Weihnachten mahnte ich immer wieder müsste die Serie veröffentlicht werden. Dann ging es etwas hin und her mit dem Reviewer und unsere eigendliche Planung musste den Anforderungen angepasst werden. Im Großen und Ganzen war es aber eine gute Zusammenarbeit und ich bin noch immer Dankbar für die gute Zusammenarbeit mit Amy Farrah Fowler (für die gemeinsame Veröffentlichung aller Events, besondere Wertungen für meine verrückten Logbuchideen,...).

Es war inzwischen kurz vor Weihnachten und schon jetzt hatte ich „Nachtschichten“ für diese Eventreihe investiert und schwups war es Weihnachten und pünktlich zum Fest stand alles und die Serie wurde veröffentlicht.

Und so trug es sich zu, dass es noch viele Nachtschichten werden sollten. Aber egal was auch an Gegenwind gegen die drei Märchenfreunde aufkam, unsere Ideen wuchsen täglich und so war eigendlich schon ein Monat vor dem Auftaktevent in uns die Vorfreude auf dies ungewöhnliche Schulferien-Angebot enorm groß!

Ablauf der Eventserie

Wir waren zwar von unseren Ideen überzeugt aber könnte die Cachergemeinde vielleicht auch Gefallen an der ein oder anderen finden? Es sollte sich zeigen, dass das Tal der Geocaches viele begeisterungsfähige Märchenfreunde hat! So war es uns eine Freude mitzuerleben, wie Ihr euch von Event zu Event gehört habt, mitgelacht, mitgemacht und von Mal zu Mal strahlendere Augen bekommen habt. Am Anfang waren es skeptische Blicke und am Ende sah man eine Traube von glücklichen Geocachern am Sonnatagnachmittag im Regen stehen, Märchenlauschen und fast schon etwas wehmütigen Augen. Und was machen wir morgen?

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Ali Baba und die Räuber

A cache by Chrom Juwel, madamska, Sentahund Send Message to Owner Message this owner
Hidden : Sunday, 21 February 2016
Difficulty:
1 out of 5
Terrain:
1 out of 5

Size: Size: other (other)

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Geocache Description:


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Die alten überlieferten Märchen haben bis heute Ihren Reiz nicht verloren. Hörten wir doch schon als Kinder mit glänzenden Augen von Eltern und Großeltern jene Geschichten, die von Mut, Schadenfreude, Hochachtung, Neid, Liebe und Missgunst berichteten.
Wer sich mit uns auf die Reise der Märchenpfade begeben, und dem Alltag entrücken möchte, sei herzlich zu unserer Märchen-Event-Reihe eingeladen!
Wir erinnern an 15 verschiedene Märchen an ebensovielen Tagen und jeweils anderen Orten.
Jenen, den der Blick in den Zauberspiegel ein ebensolcher Jungbrunnen ist wie uns, sei eine sagenhafte Belohnung versprochen!


Heute erinnern wir an den oben gelisteten Koordinaten am 21.02.2015 von 13:30 bis 15:30 Uhr an eins der beliebtesten und bekanntesten Märchen:

✲´*。.❄¨¯`*✲。❄。*。¨¯`*✲ Ali Baba und die 40 Räuber ✲´*。.❄¨¯`*✲。❄。*。¨¯`*✲

In einer Stadt in Persien lebten einst zwei Brüder. Sie hießen Kasim und Ali Baba. Als eines Tages ihr Vater starb und heim ging in Allahs Reich, hinterließ er ihnen sein Hab und Gut. Dies war nicht viel, denn ihr Vater war nicht besonders reich, doch es reichte aus, eine Grundlage für ein Leben zu bieten.

Die beiden Brüder teilten ihr Erbe gerecht in zwei Teile. Doch so recht waren sie nicht zufrieden, denn sie träumten von Reichtum und Glanz und einem guten Leben. So gaben sie ihr weniges Erbe schnell aus und wurden arm.

Kasim, der Gierigere von beiden, machte es sich einfach. Er heiratete ein dickes wohlhabendes Mädchen, das sehr reich war, und wurde, als der Vater des Mädchens plötzlich starb auf die Art und Weise selbst wohlhabend. Glücklich aber wurde er nicht. Denn statt sich über sein schönes Leben zu freuen, sorgte er sich darüber, er könne wieder arm werden, und so wurde er geizig.

Ali Baba verhielt sich anders. Er lief dem Glück nicht hinterher und so hatte er es schwer, doch sein fröhliches Herz bescherte ihm ein glückliches Leben. Er heiratete ein Mädchen, das sehr schön war, doch war sie ärmer noch als er selbst.

So lebten die beiden in einer ärmlichen Hütte. Ali Baba verkaufte Holz, das er in den Wäldern schlug und mit seinem Esel zum Markt trug. Doch er blieb seinem Charakter treu, war fröhlich, verträumt und fest davon überzeugt, dass es ihm eines Tages besser gehen würde.

Nicht allzu fleißig, aber von guten Träumen begleitet, zog er mit seinem Esel über staubige Straßen. Auf einem Mal kam ihm Reiter entgegen. Sie ritten im scharfen Galopp und waren schwer bewaffnet. Ali Baba erschrak, denn es gab in dieser Gegend viele Räuber im Wald, die ihr Unwesen trieben. Unerschrocken fürchteten sie nicht Tod nochTeufel.

Ali Baba hatte keine Möglichkeit, zu flüchten, und so versteckte er seinen Esel im Gebüsch, kletterte selbst auf einen Baum und versteckte sich zwischen den Zweigen. Durch die Äste beobachtete er das Geschehen.

Neben dem Baum stand ein Felsen. Die Reiter ritten nun direkt auf den Felsen zu und sprangen von den Pferden. Ali Baba beobachtete sie aus seinem Versteck in der Höhe des Baumes und konnte sehen, dass es wirklich Räuber waren.

Vierzig Räuber waren es. Sie schienen eine Karawane überfallen zu haben, und sie planten, ihr Diebesgut in einem Versteck in Sicherheit zu bringen. Zu dem Zweck banden sie ihren Pferden die Vorderfüße aneinander. Danach nahmen sie ihnen die Satteltaschen ab. Ali Baba erkannte, dass die Taschen mit Gold und Silber gefüllt waren.

Einer der Räuber schien der Hauptmann zu sein. Er hatte eine schwere Satteltasche auf der Schulter und schritt durch die Dornen hindurch auf den Felsen zu, an eine bestimmte Stelle. Dann rief er die Worte: „Sesam öffne dich!“

Im selben Augenblick erschien ein Tor im Felsen, und die Räuber öffneten es und gingen hinein. Der Hauptmann trat als letzter in den Felsen hinein. Dann schloss sich die Tür. Lange blieben die Räuber in der Höhle.

Ali Baba unterdessen traute sich nicht, sich zu rühren. Er hatte Angst, dass die Räuber in dem Moment aus der Höhle kamen, wenn er von seinem Baum hinunter kam, und dann konnte er sich sicher sein, von ihnen erschlagen zu werden.

Und dann erschien das Tor wieder im Felsen. Zuerst kam der Hauptmann heraus. Einzeln ließ er seine Männer nach sich heraus treten und zählte sie. Dann sagte er die Zauberworte: „Sesam schließe dich!“

Danach schloss sich das Tor. Der Hauptmann musterte seine Räuber eindringlich, dann legten sie ihre leeren Satteltaschen auf die Pferde, entfesselten sie und ritten im wilden Galopp davon.

Als Ali Baba das Gefühl hatte, dass ihm keine Gefahr mehr drohte, kletterte er vom Baum herunter. „Eine seltsame Sache ist mir begegnet“, dachte er bei sich. „Aber vielleicht ist es genau die Gelegenheit, auf die ich immer gewartet habe. Denn vielleicht öffnet sich die Höhle ja auch in dem Moment, wenn ich das Zauberwort spreche.“

So ging er ebenfalls durch die Dornbüsche auf den Felsen zu und sprach mit lauter Stimme: „Sesam, öffne dich!“ Da erschien erneut das Tor im Felsen und öffnete sich. Und Ali Baba trat in diese seltsame Höhle.

Diese Höhle war riesengroß und wurde von einem seltsamen Licht beleuchtet, das aus einer Wand zu kommen schien. Es war genauso seltsam, wie die Tatsache, dass sich ein Fels zur Seite bewegte.

Die Höhle sah nicht wie eine Höhle aus, sondern wirkte wie eine Zaubergrotte, die von einem Menschen erschaffen war. Es gab dort wunderschöne Tücher und Teppiche, Seide und Leder, Gefäße aus Gold und Silber und Töpfe, die mit Münzen gefüllt waren. Ambra und Aloe, Safran und Sandelholz aber auch Edelsteine wie Smaragde und Saphire, Korallen, Hyazinth, Türkise und Amethyste gab es hier.

Die funkelnden Schätze hatten kein Ende. Ali Baba ging von einem zum anderen und konnte es nicht glauben. Wie viele Diebe waren hier zusammen gekommen, um diesen Berg an Beute zusammen zu tragen? Ein unaussprechlicher Reichtum lag hier.

Als Ali Baba alles gesehen hatte, sprach er zu Allah: „Oh Allerhöchster, erleuchte mein verwirrtes Herz. Ich habe in meinem ganzen Leben nicht das kleinste Kupferstückchen gestohlen, nicht einmal ein Steinchen. Aber ist es Diebstahl, wenn man etwas stiehlt, das schon gestohlen worden ist?

Letztendlich ist es gar nicht schlecht, wenn ich die Diebe bestehle. Die Diebe werden sowieso nicht merken, dass ihnen etwas fehlt, und meiner Frau und mir würde schon ein keines Beutelchen Edelsteinchen zum Glück verhelfen.

Und wenn die Räuber doch merken, dass ihnen etwas gestohlen wurde, so ist es auch nicht schlimm. So spüren sie, wie es ist, wenn man bestohlen wird. Und sie merken, dass jeder Mensch seinen Raub verliert, wenn er Unrecht dadurch getan hat.“

Er überlegte weiter. „Was ist mit mir?“, dachte er sich. „Wem nehme ich etwas weg?“ Und er kam zu der Einsicht: „Diese Beute kann nur von reichen Menschen kommen. Und denen täte es auch gut, wenn sie uns Armen von ihrem Reichtum abgäben. So schadet es nichts, Diebe zu schädigen. Mir jedenfalls würde ein bisschen Reichtum gut bekommen.“

So beschloss er, nicht allzu viel zu nehmen. Nur einen Sack Goldmünzen nahm er und lud sie auf seinen Esel. Dann legte er Hölzer und Reisig darüber und ging nach Hause zu seiner Frau. Er rief nach ihr, und als sie erschien, schüttete er seinen Sack mit Goldstücken auf den Boden, dass es nur so klirrte. Dabei lachte er laut.

Seine Frau war entsetzt. „Ali Baba, was in Allahs Namen hast du getan?“ rief sie. „Du stehst hier und lachst, wie ein Irrer. Bist du jetzt völlig verrückt geworden? Bist du unter die Räuber gegangen?“

Wieder schüttelt sich Ali Baba vor Lachen. „Genau das bin ich!“, rief er. „Ich bin unter vielen Räubern gewesen und in einer Räuberhöhle.“ „Oh weh“, rief seine Frau verzweifelt. „Was sollen wir tun? Bist du wirklich ein Dieb geworden?“

„Aber nein, meine Liebe, beruhige dich“, rief Ali Baba nun. „Ich bin zwar ein Dieb, aber es ist ein ehrlicher Diebstahl.“ Und dann erzählte er ihr die ganze Geschichte. Seine Frau war ganz außer sich vor Freude und begann sofort, die Goldstücke zu zählen.

„Das lohnt sich nicht, sie zu zählen“, sagte Ali Baba. „Das sind viel zu viele.“ „Aber ich will doch wissen, wie reich wir sind“, rief seine Frau. „Dann besorge eine Waage, damit wir sie wiegen können“, schlug Ali Baba vor. Und als seine Frau loslaufen wollte, eine Waage zu besorgen, rief er ihr nach: „Aber erzähle niemandem von unserem Schatz, hörst du?“

Seine Frau lief zu Ali Babas Schwägerin, der Frau seines Bruders Kasim. „Willst du die große oder die kleine Waage haben?“, erkundigte sie sich. „Die große“, rief Ali Babas Frau, verbesserte sich dann aber schnell und sagte: „Eigentlich ist es ganz egal. Gib mir die, die du übrig hast.“

„Wozu brauchst du die Waage?“, fragte Kasims Frau. „Nur so“, antwortete Ali Babas Frau. Da wurde Kasims Frau sehr neugierig. Heimlich mischte sie eine Mischung aus Wachs und Talg und strich sie unter die Waage, damit etwas unter der Waage hängen bleibt und Ali Baba verraten würde.

Ali Baba bemerkte nichts, nahm die Waage, bedankte sich und ging wieder nach Hause. Zu Hause wog er das Geld. Dann grub er eine Grube im Garten und sang ein Lied dabei. Er war unendlich glücklich über das viele Geld.

Dabei nahm er sich vor, niemandem über die Höhle zu erzählen und sein Geld nur nach und nach auszugeben, damit niemand seinen Reichtum bemerkte. Denn wenn er etwas verriet, würden andere nur etwas davon abhaben wollen oder ihn wie einen Dieb behandeln, und das wollte er nicht.

So vergruben seine Frau und er das Geld, dann ging Ali Baba los, um Wein und Essen für ein schönes Abendessen zu kaufen. Unterdessen brachte seine Frau die Waage zurück. Sie bedankte sich bei Kasims Frau und lief schnell nach Hause.

Dabei bemerkte sie nicht, dass einige kleine Goldmünzen am Wachs der Waage hängen geblieben waren. Karims Frau aber sah es sofort und sie holte ihren Mann. „Schau nur, was sie gewogen haben“, rief sie aufgeregt. „Echtes Gold. Ich aber frage dich, woher haben diese armen Menschen Gold? So viel Gold sogar, dass sie eine Waage brauchen, um es abzuwiegen.“

Und wer wissen möchte, wie die Geschichte endete, liest hier weiter...

Quelle: http://www.labbe.de/lesekorb/index.asp?themaid=92&titelid=720


Zur Event-Serie:

Wer das Event-Logbuch des Tages findet und sich handschriftlich darin verewigt (keine Team/Gruppenlogs erlaubt) und dieses bei mindestens 11 von 15 Logbüchern der „Märchenhaften Event-Februar 2016“- Reihe tut, dem winkt, mit Brief und Siegel, der Titel „Märchenhafter Event-Cacher“!

Dies stellt natürlich keine erweiterte Logbedingung dar und ist nur als zusätzlicher Ansporn gedacht.


Mini-Gewinnspiel:

Für all jene, die den Titel „Märchenhafter Event-Cacher“ 2016 anstreben:
Vermerkt bis zum spätestens 10.02.2016 in einem euren Logs zu einem der Events:
1.) welches Märchen (nicht welches Event) aus dieser Eventfolge euch am Besten gefällt und
2.) (optional) warum gerade dieses.

Es werden 5 Gewinner ausgelost und am 21.02.2016 mit einer Kleinigkeit belohnt.


Alle Events dieser Serie:

Frau Holle
Das kleine Hexenhaus
Der süße Brei
Aschenbrödel
Die goldene Gans
Der gestiefelte Kater
Schneeweißchen und Rosenrot
Die Sterntaler
Hans im Glück
Die Bremer Stadtmusikanten
Wo wohnt Rapunzel?
Der Goldknüppeltisch
Rumpelstilzchen
Der Froschkönig
Ali Baba und die Räuber


Ebenso dürfen Event-Teilnehmer gerne unser Banner ins eigene Profil einbinden:

Märchenhafter Banner
Dazu einfach folgenden Code ins eigene Profil hinzufügen:
<a href="http://coord.info/GC65JCB" target="_blank" name="Märchenhafter Februar"><img src="" alt=""><img src="http://madamska.bplaced.net/maerchenhafter_februar/Maerchenhafter_Banner.gif" border="0" alt="Märchenhafter Banner" /></a>



Viel Spaß wünschen Chrom Juwel, Sentahund und madamska!

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