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Pleutersbach - Route der Steinbrüche EarthCache

Hidden : 1/26/2016
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
1 out of 5

Size: Size:   other (other)

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Geocache Description:


Pleutersbach - Route der Steinbrüche

Alternativtext Entlang des Neckartalradweges auf Höhe der Gemarkung Pleutersbach/Schönbrunn kann man mehrere ehemalige Steinbrüche finden.
Diesem wichtigen Wirtschaftszweig in der Zeit von 1865 – 1965 wurde jetzt ein Denkmal in Form einer ca. 3 km langen „Route der Steinbrüche“ gewidmet.
Anhand von 6 Stationen erfährt man interessantes über die geologischen, technischen und historischen Hintergründe der Steinbrüche, in denen der für den Odenwald typische rote Buntsandstein gebrochen wurde.
Die offizielle Einweihung des Lehrpfades ist für den 10. April 2016 vorgesehen.


Alternativtext
Der rötliche Neckartäler Sandstein, auch Neckartäler Hartsandstein genannt, wird in der Umgebung von Eberbach in Baden-Württemberg abgebaut. Der feldspatführende Sandstein mit Gesteinsbruchstücken entstand im Unteren Buntsandstein. Während der geologischen Perioden von Trias und Jura wurden viele hundert bis tausend Meter Gestein übereinander abgelagert.
In Mitteleuropa bildete sich eine weit ausgedehnte Senke, die einen großen Teil Deutschlands bedeckte, das sogenannte „Mitteleuropäische Becken“. Alternativtext Über Jahrmillionen wurde aus den umliegenden Gebirgen die Gesteine abgetragen und durch den Wechsel von Wind und Wasser in dieses Becken eingetragen und vorwiegend als Sand abgelagert. Es sind im Südwesten (Vogesen, Pfälzer Wald) Konglomerate und stark geröllführende Sandsteine, im Neckartal mittelkörnige, geröllfreie Sandsteine und in Hessen und Niedersachsen Sandsteine mit feiner Körnung und Schluff. Hieraus lässt sich erkennen, dass die Sandsteine von Flüssen abgelagert wurden, welche von Südwesten nach Nordost ausgerichtet waren.
Seit der Kreidezeit wird Süddeutschland herausgehoben und die vormals abgelagerten Schichten aus Jura und Trias werden abgetragen. Dabei schneidet der Neckar tief in die umgebenden Triasberge ein. Die in den Steinbrüchen freigelegten Sandsteinschichten wurden entlastet und konnten sich wieder ausdehnen. Dabei öffneten sich die primär angelegten Klüfte. Mit fortschreitender Entlastung bildeten sich neue Klüfte und Risse.
Die meisten Klüfte durchziehen nur die einzelnen Bänke und setzen sich nicht nach oben oder unten fort. Sie teilen die Gesteinsbänke in unterschiedlich große Blöcke auf. Dabei ist der Trennfugenabstand ein- bis zweimal so groß, wie die Sandsteinbänke dick sind. Entsprechend sind die dicken Bänke in große, die geringmächtigen Bänke in kleinere Blöcke zerlegt. Es handelt sich um Lagerungsklüfte, Risse, die sich in einer weit ausgedehnten verfestigten Schicht bildeten. Die Verfestigung geschah nach Ablagerung einer Sandschicht im Flussbett. Der Sand wurde durch im Grundwasser mitgeführte Kieselsäure mineralisch gebunden. Auf der runden und matten Oberfläche der Sandkörner kristallisierte Quarz in Form von Quarzfacetten neu aus, zu erkennen am Glitzern der Sandsteine im Sonnenlicht. Der neu auskristallisierte Quarz wuchs in den Porenraum zwischen den Sandkörnern hinein und verfestigte so, ausgehend von den Berührungspunkten der Quarzfacetten, den frisch abgelagerten Sand zu Sandstein. Dies geschah vor der Ablagerung und Verfestigung der nächstfolgenden Sandsteinbank.

Im Steinbruch Breitefeld kann man die entstandenen Klüfte hervorragend erkennen.

Anhand zahlreicher Bilder und Grafiken erhält man zudem einen Einblick in das harte Leben in den zahlreichen Steinbrüchen entlang des Neckars.

Um diesen Cache loggen zu können, beantworte die folgenden Fragen. Die Antworten sind ausschließlich anhand der Tafeln und der Steinbrüche entlang des Neckartalradweges zu finden.

1. Wieviele Großklüfte sind im Steinbruch Breitefeld mindestens erkennbar ?
2. Schätze die Größe der sichtbaren Großklüfte in m, beschreibe ihre Lage in der Wand und die Struktur und Farbe der umliegenden Gesteinsschichten.
3. Benenne die Nachteile beim Arbeiten mit dem „Dreikantlöcher“.

Sendet die Antworten per Email / Nachricht an uns. Ihr braucht keine Logerlaubnis abzuwarten. Falls es Probleme mit den Antworten gibt, melden wir uns.
Optional könnt ihr noch ein Foto von euch vor Ort als Anhang eurem Log beifügen.
 

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