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Die Gladbacher Stadtmauer-Multi Multi-Cache

Hidden : 3/9/2016
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   regular (regular)

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Geocache Description:

Die Gladbacher Stadtmauer

Das Wichtigste wieder zuerst:


Da dieser Multi durch den Skulpturengarten des Städtische Museum Abteiberg führt, ist dieser nur tagsüber durchführbar. Es gibt aber nun eine Alternative im Listing, sollte der Garten geschlossen haben.

Ihr solltet euch ca. +/- 1 Std für diesen Multi Zeit nehmen. Die Wegstrecke beträgt ca.1,5km.

Achtung! Station 8 hat sich etwas geändert (Baumhaus-Schild ist nicht mehr zu lesen) Das Ergebnis "I" hat sich aber mit der neuen Rechnung nicht verändert.

Wichtig! Das Final konnte ich leider nicht sinnvoll "innerhalb der Stadtmauer" plazieren. Entweder nehmt ihr nochmal (von der letzten Station) 1km Fußweg in Kauf oder ihr fahrt mit dem Auto. Es gibt am Final gute Parkmöglichkeiten. Also noch etwas Zeit einplanen.

Mein Dank an dieser Stelle an den Eigentümer, der mir erlaubt hat, hier das Final zu plazieren.

Wichtige Hinweise zum Final:

-Das Privatgrundstück darf und muss nicht betreten werden
-Sucht das Final bitte nicht Nachts auf. Die Anwohner werden euch danken
-Das Tool zum Öffnen befindet sich rechts im offenen Fallrohr (magnetisch) Bitte wieder so verstecken, dass es nicht direkt zu sehen ist. Danke!

Die Koordinaten habe ich absichtlich mit Google Earth angeglichen, um die historische Position der Stadttürme und Tore zu dokumentieren. Die gelisteten Koordinaten und die „Objekte“, mit deren Hilfe ihr die Fragen beantworten könnt, liegen deshalb teilweise einige Meter auseinander. Wenn ihr die Augen aufmacht, sollte das aber kein Problem für euch sein.

Mit diesem Multi möchte ich euch zu einem Rundgang entlang der ehemaligen historischen Gladbacher Stadtmauer einladen. Bewusst bin ich im Verlauf dieses Multis lediglich auf die Türme und Tore etwas näher eingegangen um euch nicht gänzlich mit Infos "zuzutexten“. Wer mehr Informationen zur Gladbacher Stadtmauer bekommen möchte, dem sei das Buch von Rüdinger Pongs  „Die Gladbacher Stadtbefestigung“ empfohlen. Viel ist von der ehemaligen Stadtmauer nicht übrig geblieben. Teilweise Anfang des 19.Jahrhunderts abgerissene Tore wie das Markttor und das Weyentor, wurden viele Bauabschnitte spätestens im 2. Weltkrieg unwiederbringlich zerstört. Spätere „Bausünden“ taten das Übrige. Trotzdem werdet ihr erstaunt sein, wo neben dem bekannten inzwischen restaurierten Mauerstück am Geroweiher noch überall Reste dieser Mauer zu sehen sind.

Bedanken möchte ich mich an dieser Stelle bei meiner Tochter, die netterweise den Beta-Test durchgeführt hat.

Auf geht`s zu einer kleinen Zeitreise ins Mittelalter der Gladbacher Stadtgeschichte bei der ich euch viel Spaß wünsche.

Station 1: Pulverturm/Dicker Turm  (gelistete Koordinaten)                    

Rundturm. Ursprünglich stadtseitig abgeflacht (Frühes 16.Jahrhundert). Abgeflachte Seite im Rahmen des Wiederaufbaus in den 1970 Jahren mit Verblendung versehen. Seitdem kompletter Rundturm.

 Mit Einführung des Schießpulvers und der stetigen Weiterentwicklung der Waffentechnik, entstand die Notwendigkeit eines Pulverdepos für die Stadtbefestigung. Aufgrund seiner massiven und beschusssicheren Bauweise eignete sich der Turm  im 17.Jahrhundert als einziger Turm (neben dem Kapuzinerturm) für die Lagerung des Schießpulvers. Deswegen auch die immense Stärke der Turmmauer auf der stadtabgewandten Seite. Außerdem lag er weitab von den beiden Kirchen und der Abtei, die ansonsten bei einer Explosion des Turmes in Mitleidenschaft gezogen worden wären.

Wie viele menschliche Abbildungen betreiben hier auf der Gedenktafel von Joseph Hubertus Pilates Sport? (nur Vorderseite)

A=

Weiter geht es die Turmstiege hinauf entlang der Stadtmauer. Hier am Pulverturm beginnt einer der am besten erhaltenen Abschnitte der alten Stadtmauer.

Wie viele Stufen gehen hinauf zur Schützenfeste im Pulverturm? (die erste "Kleine" mitzählen)(ohne Stahltreppe)

 B=

Station 2: Kleiner Turm                               

Der kleine Turm war ein Wachturm und darüber hinaus diente er auch als eine Art Stützstrebe, die der Mauer weitere Stabilität verleihen sollte.

Wie viele Laternen sind hier am kleinen Turm befestigt?

C=

Von hier aus erreicht ihr den „Alten Markt“  und schaut hier auf Station 3.

 

Station 3: Markttor                                      

Das Markttor war eine dreiteilige Toranlage bestehend aus einem inneren viereckigen Turm Tor (Ende 14/Anfang 15.Jahrhundert), Zwingeranlage und äußerem Vortor. Obwohl das Markttor bereits 1809 abgerissen wurde, hatte sich wohl dank mündlicher Überlieferung noch lange Zeit die Kenntnis vom Aussehen des Tores erhalten. Auch dem ehemaligen Schuldirektor Jacob Pitsch, der 1883 ein Buch über die Gladbacher Stadtgeschichte publizierte, scheint diese Überlieferung bekannt gewesen zu sein.

„ gewaltig ist der Anblick des Stadtthores mit den dicken Thürmen und dem schiefergedeckten Dache, geschmückt mit kleinen Wetterfahnen.“

Zählt hier an der 10m hohen Säule die waagerechten Zylinder mit der blauen Abdeckung.

D=

Überquert nun den Kapuzinerplatz und ihr gelangt zur Station 4.

 

Station 4: Kapuzinerturm /Mommersort                           

Rundturm. Mauerstärke 2m.

Am Ende des nördlichen Mauerabschnitts erhob sich über Jahrhunderte der Stadtturm „Mommersort“, der später wegen des in unmittelbarer Nachbarschaft liegenden Kapuzinerklosters auch Kapuzinerturm genannt wurde. Er war Bestandteil des ersten Bauabschnitts der Stadtmauer und entstand an der Wende des 14. zum 15. Jahrhunderts. Wahrscheinlich wurde der Turm im 16. Jahrhundert als Gefängnis genutzt.

1942 wurde der Turm abgerissen. An seiner Stelle erhebt sich heute der massive, mit Industrieziegeln verkleidete Bunkerturm, der unscheinbar und kaum beachtet im hinteren Winkel des Kapuzinerplatzes steht.

Wie viele Stufen führen hier an der Treppe am Kapuzinerturm vom Kapuzinerplatz hinunter  zur Viersenerstraße?

E=

Geht nun weiter Richtung Süd/Osten bis zum Marktstieg. Hier geht ihr rechts um dann gleich wieder links in die Straße „ An der Stadtmauer“ abzubiegen. Die Häuserfronten entsprechen dem Verlauf der ehemaligen Stadtmauer.

Station 5: Judentor                                      

Das Judentor war eine dreiteilige Toranlage bestehend aus innerem viereckigem Turmtor (Anfang 15. Jahrhundert) sowie Zwingeranlage und Vortor. Seinen Namen hatte das Tor vom früheren jüdischen Viertel auf der heutigen oberen Hindenburgstraße. Im Straßenpflaster ist der Grundriss des inneren Judentors mit roten Steinen sichtbar gemacht.

Wie viele silberne Halbkugeln könnt ihr hier sehen? Schaut euch genau um!!!Auch die etwas weiter entfernten mitzählen! Eine Kugel ist inzwischen verschwunden. Rechnet bitte Eine dazu.

F=Anzahl + 1

Auf dem Weg zur Station 6 kommt ihr an einer kleinen Mauer vorbei, die den Verlauf der Stadtmauer darstellt. Dazu an Station 6 eine Frage.

Station 6: Hoppenturm                               

Der Hoppenturm war ein halbrunder Schalenturm, der in seiner Größe etwa dem kleinen Turm an der Turmstiege entsprochen haben dürfte.

Wie viele Ebenen zählt ihr bei der nachgebildeten Stadtmauer? Hier scheint Jemand etwas unachtsam gewesen zu sein. Die Mauer ist beschädigt.Die Ebene mit der "Abbruchkante" bitte als "1" und unbeschädigt zählen. (Alle Ebenen zählen; 10 ist falsch)

G=

Vom Ende der Mauer, dem Standort des Hoppenturms, verlief die Stadtmauer an den Hausfronten der Krichelstraße entlang  bis zur Citykirche. Hier stand der Lauffenbergturm. Einem Rundturm, von dem aus die westliche, innere Abteigartenmauer begann. Der Turm stand nur 25m vom Chor der heutigen Citykirche entfernt. Von hier führte die innere Abteigartenmauer bis zum Weyenturm. Diese Station habe ich ausgelassen, weil hier nix zu sehen ist. Außer dem neuen Stadtmauerhaus, welches ihr aber besser von der Abteistraße "bewundern" könnt.Ihr kommt noch daran vorbei.Ich finde es eigentlich ganz gelungen.Ihr könnt gerne eure Meinung dazu in den Log schreiben.

Vom Hoppenturm geht ihr rechts in die Abteistraße bis zum Museum.

 

Station 7: Museum                                      

Schaut euch um. Auf einem Schild findet ihr etwas  „Empfindliches“, was nicht befahren werden darf. Anzahl der Buchstaben=H

H=

Hier geht es nun hinter der Probstei (Weißes Gebäude) in den Skulpturengarten des Museums Abteiberg. Hier kann man noch sehr gut den Mauerverlauf mit Stützstreben erkennen.

Wenn der Skulpturengarten geschlossen sein sollte, könnt ihr von nun an die Alternativstationen I-M besuchen. Alle Stationen könnten auch im Internet gelöst werden. Das nimmt euch aber den Spaß an dem ganzen Rundgang. Alle Koordinaten stehen nur hier im Listing. Ich habe keine zusätzlichen Wegpunkte erstellt.

Station I:

Bei N51°11.610 E006°25.952 findet ihr den Namen der Treppe, die vom Kirchplatz runter zum Museum führt. Berechnet den Buchstabenwert (ohne Sonderzeichen). BW-196=I

Station J:

Bei N51°11.582 E006°25.930findet ihr die Infotafel zur Propstei. Berechnet dort den BW des 10 Worts in der 5 Zeile.(Jahreszahl= ein Wort) BW-83=J

Station K:

Bei N51°11.601 E006°25.871 findet ihr die Infotafel zum Rathaus Abtei. Berechnet dort den BW des 6 Worts in der 10 Zeile. BW-75=K

Station L:

Bei N51° 11.542, E006° 25.873 findet ihr eine Tafel, die an der Müsnsterbasilika angebracht ist. In welchem Jahr fand die Weihe des Altars und der Sakristei statt? Quersumme-5=L Geht nun den Spatzenberg runter. (Ref.punkt N51° 11.583 E006° 26.043)

Station M:

Bei N51° 11.513, E006° 25.993 findet ihr die Infotafel zum Bornefeld`scher Turm. Berechnet dort den BW des 9 Worts in der 12 Zeile. BW-77=M Jetzt geht es weiter bei Station 10. Viel Spaß noch!

Im Skulpturengarten kommt ihr zur nächsten Station

Station 8: „Baumhaus“

Hier ist ein von Stefan Kern installiertes „Baumhaus“.  Ihr steht nun an der äußeren Abteigartenmauer, die zum Bornefeldschen Turm führt. Vom „Baumhaus“ bekommt man eine schöne Übersicht über den ehemaligen Klostergarten und der äußeren Stadtmauer.

An der Mauer gegenüber der Leiter seht ihr einen weißen Elektrokasten. Oben links ist ein Schriftzug mit 5 Buchstaben zu lesen. Berechnet den Buchstabenwert. BW : 15 = I

I=

Wie viele Sprossen hat die Leiter, die zum „Baumhaus“  hochführt?

J=

Mit wie vielen Befestigungspunkten ist das Baumhaus mit dem Baum verankert?

K=

Wer sich nicht die Leiter herauftraut, kann auch folgende Frage+Rechnung beantworten.

Welche Tragfähigkeit hat das „Baumhaus“?

X=  (X-320)/35=K

Hier findet ihr auch die Hausnummer des Museumscafes.

L=

Wer möchte, kann seine Ergebnisse bei einer Pause hier auf einer Gartenbank prüfen. Die Summe der Ergebnisse:

A-L=128

Weiter geht zur Station 9.

Station 9: Bornefeld`scher Turm                            

Der Bornefeld`sche Turm war ein Eckturm, genau wie der Kapuzinerturm. Wegen der geringen äußeren Mauerstärke wird bis heute diskutiert, ob es sich bei diesem Turm überhaupt um einen mittelalterlichen Wehrturm gehandelt hat. Betritt man den Turm und schaut rechts auf das innere nach Westen liegende Mauerwerk, dann erkennt man auf den zweiten Blick über dem heutigen Bodenniveau eine zugemauerte, möglicherweise frühere Schartenöffnung. Der Turm könnte somit sehr wohl vom Ursprung her ein mittelalterlicher Wehrturm gewesen sein.

Wie viele Sitzgelegenheiten seht ihr hier?

M=

Richtung N/W schaut ihr aufs Münster. Vorbei an dem stark bewachsenen Abteigartentor kommt ihr über eine Treppe(N 51° 11.531 E 006° 25.950) vorbei an dem rosafarbenen Kunstwerk zur Station 10.

Station 10: Wyenturm                                             

Ein Rundturm (frühes 15. Jahrhunder) Der Wyenturm, Schlusspunkt der 1589 maroden inneren Abteigartenmauer, kontrollierte sowohl den unteren Garten und das unmittelbare östliche Vorfeld der Abteimühle. Er beherrschte zusammen mit dem Bornefeld`schen Turm die Gladbachniederung zwischen dem Großen und dem Hahnenweiher.

Auf dem Weg zum Weyentor(vorbei an einem "Kugel"-Kunstwerk) kommt ihr an einer in der Mauer eingelassenen Skulptur vorbei, die einen Apostel darstellt. Welcher Apostel ist es? Anzahl der Buchstaben=N

N=

Station 11: Weyentor.                                             

Ungefähr hier stand das Weyentor. Eine zweiteilige Toranlage bestehend aus einem viereckigem Turmtor (frühes 15. Jahrhundert) und später errichtetem Zwinger, der stirnseitig über ein Vortor verfügte. Auch dieses Tor wurde 1809 abgerissen.

Hier am Schild, wo unterirdisch der Gladbach fließt, findet ihr rechts vom Abteiberg komment,rechts am Straßenrand der Weiherstr. dunkelgraue Poller. Wieviele sind es. Anzahl -14 =O

O=

Von hier aus könnt ihr die nächste Station schon sehen.

Station 12: Kampenturm                                         

Der Kampenturm ist ein klassischer hufeisenförmiger Schalenturm. Seine stadtwertige Innenseite war offen oder nur durch eine Fachwerkwand geschlossen. Seine Aufgabe war das flankierende Feuer entlang der Stadtmauer (Beschuss möglicher Feinde), die den Weiher überwunden hatten. Der Turm dürfte ursprünglich 2,5m höher als heute gewesen sein.

Dieser kürzlich restaurierte Stadtmauerteil hat von der Stadtseite (Innen) trichterförmigen Öffnungen oder Schießscharten. 3 davon sind noch offen. Diese Form der Scharten war ursprünglich für den Einsatz von Armbrüsten vorgesehen. Die Mauer steht heute genau wie der Kampenturm in einer Aufschüttung, was an den Scharten gut zu erkennen ist, die ursprünglich höher lagen. Die Mauer liegt also teilweise in der Erde. Dies entspricht zwar nicht dem historischen Erscheinungsbild, ist aber für die Stabilität des Bauwerks heute sinnvoll. Wie viele Scharten zählt ihr von der Stadtinnenseite aus gesehen?

P=

Station 13: Lohmerturm                                          

Ungefähr an dieser Stelle stand der Lohmerturm. Nach einem 42,6m langen geraden Mauerstück, erkennt man einen Knick mit weiteren 9m Mauer. Der leichte Knick in der Mauer lag genau mittig zwischen dem Kampen- und dem Lohmerturm. Der Lohmerturm war ein „Zwilling“ des Kampenturms. Er wurde im 2 Weltkrieg zerstört.

Wenn ihr Richtung Portalstieg zum Münster schaut, seht ihr ein buntes Kunstwerk. Wie viele unterschiedliche Farben zählt ihr?Wichtig! Steht man nah am Kunstwerk sieht man noch zwei Farben. Schwarz und weiß. Die bitte nicht mitzählen.

Q=

Station 14: Turm an der Bleiche                             

Ungefähr hier stand dieser Turm, der ebenfalls ein hufeisenförmiger Schalenturm war. Seinen Namen bekam der Turm durch eine 75m breite und 100m lange künstliche Insel im großen Weiher, an deren Ende sich ein kleiner Bootshafen anschloss.  Die große Bleiche diente, wie der Name schon sagt, als Bleichwiese, für das in der Stadt hergestellte Leinen.

Wann dieser Turm verschwunden ist, kann nicht genau gesagt werden, weil das Kartenmaterial ungenau ist.

Richtung Norden gab es ein Cafe. Welchen Namen hatte es?Lösung ist Kuba. Buchstabenwert=R

R=

Station 15: Turm am Gasthaus                               

Nach der Urkarte von 1812 handelte es sich bei diesem Bauwerk um einen Rundturm, dessen Reste unter der heutigen Gasthausstraße verborgen sein dürften.Das im 16.Jahrhundert erstmals genannte Gasthaus war eine Unterkunft für städtische und durchreisende Arme und Kranke.

Hier ist der Name einer Frau gesucht die auf dem Straßenschild ehrenvoll „Helferin der Armen“ genannt wird. Anzahl der Buchstaben Vor und Zuname=S

S=

Station 16: Wachttörngen                           

Das Wachttörngen war ein Wachturm. Ein kleiner halbrunder Turm, der in seiner Form dem kleinen Turm an der Turmstiege entsprochen haben dürfte.

Auf der anderen Seite bei 51° 11.663 006° 25.782 steht ein Baum, der mit einer Zahl versehen ist. Da die Zahl wohl "Sanierungsarbeiten" nicht überstanden hat. Hier ist sie: 16029  Erste+Zweite Ziffer =T  (beide Zahlen addieren)     

T=

Quelle: Rüdiger Pongs „Die Gladbacher Stadtbefestigung“

 

Auch die Summe der Ergebnisse M-T zur Überprüfung:

M-T=89

Jetzt nochmal „schnell“ rechnen. Beachtet bitte die Matheregeln!

51° (J-A). (B x G x M) - (E x K x I) - (N x Q) - 139

006° (R-P). (O x H) - (T x D) – (C x L) - F - S +3

Zur Kontrolle: Quersumme Nord=19 Ost=23

Die ersten drei "Fleißigen" dürfen sich zur Belohnung jeweils ein Schlüsselanhänger mitnehmen

Wie Gladbach seine Mauer bekam

Aus der Festung mit zwölf Türmen ist ein bröckelndes Denkmal geworden: Die Stadtmauer machte aus dem Dorf Gladbach im Jahr 1388 endgültig eine Stadt. Die immer wieder „klamme“ Stadt musste die Steuern oft erhöhen, um den Schutzwall zu unterhalten. Heute stehen nur noch Reste. Von Andreas Gruhn

Stadtmitte Am Ende war es der Winter, der das Bollwerk beinahe dahinraffte. Was Soldaten nicht immer gelungen war, hatte der Frost geschafft: ein Loch in die Stadtmauer zu fressen. Bauarbeiter rückten an und sicherten die Statik, stützten das Fundament. Das war vor einer Woche. Dass die Stadt ihre Mauer reparieren muss, das geschah natürlich nicht zum ersten Mal in der mehr als 600-jährigen Geschichte des Bauwerks. Nur noch wenige Stücke der alten Stadtmauer sind heute erhalten. Wenn es heute aber ein Stück Denkmalschutz ist, war es früher überlebenswichtig für das kleine Städtchen am Gladbach. Die Mauer machte Gladbach zu einer Festung, und aus einem Dorf eine Stadt.

 

Zahlen musste der Bürger

Auf die Idee kam Markgraf Wilhelm von Jülich. Er war bedacht, den Norden seines Landes zu sichern. Dazu verlieh er nicht wenigen Orten in der Umgebung das Stadtrecht. Rheindahlen war schon 1356 zur Stadt geworden, Dülken zwischen 1352 und 1364, und kurz darauf war Gladbach an der Reihe. Genau datieren lässt sich die Verleihung der Stadtrechte nicht mehr. Der frühere Stadtarchivar Wolfgang Löhr vermutet wie auch der Forscher Albert Huyskens, dass es zwischen 1364 und 1366 geschehen sein muss. Doch das Örtchen verstreute sich damals noch halbwegs nackt um den Hügel herum. Die Abtei war weitgehend ungesichert. 1366 ist noch von einer Umfriedung die Rede. Doch auch das sollte sich ändern. Denn eine Mauer ist das nach außen am deutlichsten sichtbare Stadtsymbol.

22 Jahre sollte es aber noch dauern, bis Wilhelm von Jülich (nun ein Herzog) dem französischen König Karl von der forteresse (Festung) Gladbach berichtete. 1388 war aus den Hecken und Palisaden rund um Abtei und den Markt eine stattliche Mauer geworden, nachdem der Herzog der Stadt Steuereinnahmen gestattet hatte. Zu dem Zeitpunkt war die Mauer aber noch nicht die 1,2 Kilometer lang, die sie nach ihrer Erweiterung um den Abteigarten im 18. Jahrhundert herum hatte. Aber sie war schon damals vor allem eines: teuer.

Zahlen musste der Bürger für die Befestigung. Die Stadtschöffen (damals wichtiger als der Bürgermeister) zogen für kurze Zeit auch die Abtei heran, um das Mauerwerk zu unterhalten. Doch schon nach wenigen Jahren bröckelte der Putz. 1396 erklären die Schöffen, man müsste "mit der erden steyne backen", um die Stadt "vast" zu machen. Der Herzog, dem sehr an der befestigten Stadt gelegen war, gestattete der Stadt daraufhin, die Akzise (eine indirekte Verbrauchs- und Verkehrssteuer) zu erhöhen. Fast die gesamten Einnahmen der Stadt gingen für die Verwaltungskosten und den Unterhalt der Mauer drauf. Wache halten an der Mauer mussten auch Bürger, zum Teil aus den umliegenden Dörfern.

In den folgenden Jahrhunderten musste die Mauer immer wieder erneuert werden. Es kamen drei befestigte Tore und insgesamt zwölf Türme hinzu, die die Stadt vor den meisten Angriffen schützten. Die Stadt wuchs auch außerhalb der Mauern immer weiter. Im Zweiten Weltkrieg – die Mauer war längst ein innerstädtisches Kleinod geworden – wurden weite Teile der Mauer zerstört. Nur noch Reste überstanden die Bomben. Und die werden sorgsam gehütet. Auch nach Frösten.

Quelle: RP

 

Additional Hints (Decrypt)

Fgngvba 11:uvagre Ryrxgebxnfgra Fgngvba 16: Dhrefhzzr qre tnamra Mnuy=18 Fhzzr N-Y=128 Fhzzr Z-G=89 Mnuyrafpuybffpbqr:265

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)