Morscheider Grenzpfad "Schweinspiehl Hütte"
Im Morscheider Dialekt stehen die Puhl für Pfütze, Piel (Mehrzahl) für Pfützen, Schweinspuhl für Suhle (morastige Bodenvertiefung) und Schweinspiehl für Suhlen.
Jeden Morgen bis in die 50er Jahre des 20. Jahrhunderts wurden ausschließlich Schweine zur Futtersuche von einem durch die Ortsgemeinde Morscheid angestellten Schweinehirten der weitgehend aus Naturalien der Bauern bezahlt wurde in den Wald geführt. Allmorgendlich reif der Hirte mit einem Horn laut und weit hörbar die Schweine zur Wanderung. Die Tiere verließen eigenständig die von den Bauersleuten geöffneten Stallungen und sammelten sich um den Hirten. Durch die starke Nässe die aus dem Berg austritt hatten die Schweine wenig Mühe sich ausreichend Suhlen anzulegen. Das führte dazu, dass nach der ausgedehnten Futtersuche durch den Morscheider Wald anschließend in der Schweinspiehl (Suhle) entspannt wurde. Am späten Nachmittag wurde dann der Heimweg angetreten.
Die Letterbox
Leider hat sich jedoch eines der Schweine unterwegs verlaufen und ist nun auf eure Hilfe angewiesen. Beim Versuch nach Hause zu finden hat es versucht sich von unterschiedlichen Anhöhen im Umland aus zu orientieren, allerdings bislang ohne Erfolg. Immerhin war es nach dem Suhlen so eingesaut, dass es an jedem Punkt ein paar Spuren zurückgelassen hat. Nutze die Wanderkarte vor Ort und die Ausschnitte im Listing um die verschiedenen Spuren ausfindig zu machen. Wenn du alle gefunden hast setze sie unten in die Peil-Formel ein, die dich dann zum Schwein führen wird.

Peile von der Wanderkarte aus S C H Meter und W E I. N Grad um den Aufenthaltsort des entlaufenen Schweins zu ermitteln.
Viel Spass beim Suchen und Finden
wünschen
die Teufelsbande und HisAirlessness