Hier befinden wir uns im Grenzland zwischen der Ruppiner Schweiz und dem Rheinsberger Seengebiet bei ca. 84 m über Meereshöhe. Das ist knapp dreißig Meter niedriger als die Krähenberge, der höchste Punkt der näheren Umgebung. Die idyllische Ruppiner Schweiz ist ein hügeliges Waldgebiet, das von mehreren, sehr ruhig gelegenen, Seen durchzogen ist und für Wanderungen sehr empfohlen werden kann. Sie taucht auch in den „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“ von Theodor Fontane auf.
Wir sind hier gerade noch im Rheinsberger Seengebiet. Westwärts nach Binenwalde in die Ruppiner Schweiz hinein geht es auf einer schmalen, recht gut für Autos befahrbaren Straße leicht bergab zum Kalksee bei knapp 60 m. Fahren wir mit dem Fahrrad vor einem Parkplatz (P1) in einer Rechtskurve geradeaus weiter, kommen wir nach Boltenmühle, schon im Herzen der Ruppiner Schweiz. Sehr empfohlen werden kann auch eine relativ kurze Wanderung, beginnend am Kalksee, nach Boltenmühle. Hat man etwas mehr Zeit, kann der Kalksee auch umwandert werden. Autos können an dem Parkplatz (P1) abgestellt werden. In Binenwalde selbst wartet am Denkmal der Sabine eine interessante Geschichte und auch ein Cache auf uns.
Unser Cache befindet sich an einer Kreuzung der Straße zwischen Braunsberg und Binenwalde in Richtung West-Ost und einem Feldweg, der im Norden einen Cache mit schöner Sicht auf das kleine Dorf Zühlen mit Boltenmühle im Süden direkt verbindet. Dieser kreuzt nördlich unserer Position den Europäischen Rundwanderweg E10, der hier auch teilweise mit dem Ruppiner-Land-Rundwanderweg parallel verläuft. Dieser Feldweg ist auch Teil der Stadtgrenze von Neuruppin/Gühlen-Glienicke mit Rheinsberg/Braunsberg. In der Ortsmitte von Braunsberg befindet sich übrigens auch der Orientierungspunkt 83 für Fahrradfahrer, die mit OpenStreetMaps unterwegs sind.