Der Begriff Gollemmer leitet sich vom Vogel Goldammer ab, die auch im Ortswappen zu finden ist. Gollemmer ist der scherzhafte Beiname aller Hilgenrother.
Es muss kein privates Grundstück betreten werden! Und, es muss nichts umgegraben werden! Bitte denkt vorher nach und schaut mit den Augen, dann könnt Ihr zugreifen ;-)
Parken könnt Ihr direkt neben dem Dorfplatz, sozusagen ein drive-in.
Ach ja, hier gibt es nur selten Netz… ganz und gar ein blinder Fleck… deswegen sprangen auch meine Koordinaten ständig. Wenn jemand Verbesserungsvorschläge hat, bitte per PN melden. Über gpso.de habe ich versucht, die GPS-Daten möglichst genau zu treffen.
Wen es interessiert, ein klein wenig geschichtlicher Hintergrund:
Der Ort Hilgenroth wurde erstmals erwähnt um 1200 mit dem Namen Hildegerod. Der Name bedeutet Rodung des Hildeger. Heute heißt der Ort in hessischer Mundart ‚Hiljert‘.
1326 und 1332 war es als Lehen des Abtes von Prüm von Nastätten an die Grafen von Katzenelnbogen ausgewiesen. 1386 gaben die Grafen von Katzenelnbogen die Hälfte von Dorf und Gericht als Lehen an eine Familie Knebel von Katzenelnbogen. 1403 hatte die Familie allerdings nur noch Einkünfte davon.
Hilgenroth entwickelte sich im Laufe seiner Geschichte von 7 Hausgesäßen (1583) über 116 Einwohner (1871) und 97 Einwohner (1970) zu heute 104 Einwohnern (2014).
Im Sommer 2014 haben die Hilgenrother Bürger im Rahmen des Programms „Zukunft Dorfmitte“ in über 350 Stunden Eigenleistung ihren Dorfplatz neu gestaltet und zu einer kleinen schmucken Oase gemacht.
Der Brunnen aus Sandstein wurde im Sommer 2015 aufgebaut. Er stand vorher auf dem Gelände des Heidenroder Rathauses in Laufenselden. Sozusagen ein Laafeseller Erbstück ;-)
Bis 1995 stand hier eine rund 300 Jahre alte Linde, an die eine Plakette auf einem Findling erinnert. Damals wurde eine junge Linde angepflanzt.
Auf der anderen Straßenseite steht das alte Rathaus. Früher gab es hier rund um den Dorfplatz eine Schmiede, ein Backhaus, einen Brunnen und einen Milchbock.
Quellen: Artikel im Wiesbadener Kurier vom 20.01.2015 und aus dem Buch „Heidenrod in Bildern von gestern“ vom Heimatverein Heidenrod e.V.