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Der Ettlinger Buntsandstein EarthCache

Hidden : 6/9/2016
Difficulty:
3.5 out of 5
Terrain:
2.5 out of 5

Size: Size:   other (other)

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Geocache Description:



Der Ettlinger Buntsandstein - Schichtstrukturen und Härte


BITTE BEACHTEN :

Dieser EC befindet sich in einem Naturschutzgebiet und zugleich in einem Vogelschutzgebiet !
Der Aufschluss selbst ist daher nur zu bestimmten Zeiten erreichbar - während der Brutzeit des Wanderfalken ist der Zugang nicht möglich !

Der Zugang zum Aufschluss ist von Januar bis Juli nicht möglich.

Der EC lässt sich aber auch ohne Besuch des Aufschlusses ganzjährig machen.

Vor Ort findet ihr keine Informationstafel. Alle zur Beantwortung erforderlichen Antworten findet ihr im Listing bzw. direkt vor Ort.

Ein Überblick:

Das Buntsandsteingebiet des Nordschwarzwalds reicht im Norden bis in den Raum Ettlingen/Pforzheim und endet im Süden an den Oberläufen von Kinzig und Rench.

Im Osten beginnt mit dem Einsetzen des Muschelkalks die Gäulandschaft. Im Westen werden die höchsten Erhebungen, die Grinden, vom Buntsandstein gebildet, während am Steilabfall zur Oberrheinebene Granite und Gneise des Grundgebirges anstehen.

Entlang des Schwarzwald-Ostrands setzt sich der Buntsandstein in einem schmalen Streifen bis in den südlichsten Schwarzwald fort, wo er nur sehr geringmächtig ausgebildet ist. Auch im Westen, im Übergang zum Oberrhein, gibt es noch Buntsandsteingebiete, die als Randschollen beim Einbruch des Oberrheingrabens hängen geblieben sind.

Hierzu gehören die Vorberge zwischen Emmendingen und Lahr sowie das Weitenauer Bergland nordöstlich von Lörrach.

Allgemeines zum Buntsandstein der Region

Die überwiegend sandigen Sedimente wurden vor rund 250 Millionen Jahren von Flüssen mit sehr unregelmäßiger Wasserführung in wüstenartigem Klima abgelagert.

Die auffallend rote Farbe der Gesteine ist auf Eisenoxide zurückzuführen, welche die Quarzkörner überziehen.

Der Obere Buntsandstein besteht aus überwiegend plattigen Sandsteinen und Tonsteinen (Plattensandstein, Röttone).

Darunter folgen im Mittleren und Unteren Buntsandstein dickbankige, partiell quarzkiesführende Sandsteine.

Die Sandsteinbänke sind teils tonig gebunden und leicht verwitterbar. Teils sind sie verkieselt und hart.

Der EC

Hier am Kälberkopf ist der Mittlere Buntsandstein aufgeschlossen.

Es handelt sich um zum Teil verkieselte Sandsteine der Geröllsandstein-Formation, die, wie weiter oben beschrieben, wesentlich härter sind als andere vorkommende Sandsteine.

Die Härte von Gesteinen kann man mit relativ einfachen Mittel selbst bestimmen :

Das Besondere am Ettlinger Sandstein sind jedoch die deutlich sichtbaren Sedimentstrukturen, die auch an den Steinen an den einzelnen Wegpunkten sehr schön erkennbar sind.

Diese Schichtungen entstanden durch die unterschiedlichen klimatischen und geologischen Einflüsse während des Ablagerungszeitraumes.

Bei genauer Betrachtung der am FINAL und bei den Parkkoordinaten zu findenden Steine sind die verschiedenen Schichtungen (Sedimentstrukturen) schön zu erkennen.

Diese Schichtungen entstanden durch die unterschiedlichen klimatischen und geologischen Einflüsse während des Ablagerungszeitraumes.

Hier wollen wir uns speziell diese Schichtungen / Sedimentstrukturen näher ansehen:

Schichtung, Feinschichtung und Lamination (Bänderung) sind Bezeichnungen zur Beschreibung lagig aufgebauter Sedimentgefüge.

Mit Schichtung bezeichnet man sedimentäre Einheiten, die eine Mächtigkeit größer 1 cm aufweisen.

Bei Mächtigkeiten kleiner 1 cm spricht man dagegen von Feinschichtung oder Lamination, wobei die Einzellagen in Laminiten oft nur im mm-Bereich liegen.

Die einzelnen Schichten wie auch die Bänder (Lamina) sind durch mehr oder weniger deutliche Änderungen der Korngröße, Zusammensetzung und/oder Gesteinsfarbe definiert.

Schichtungen spiegeln Wechsel in der Art der Sedimentation wider, verursacht durch unterschiedliche Ablagerungsprozesse, andere Herkunft der Sedimente oder anderes Ablagerungsmilieu.

Zyklische Schwankungen sprechen für ein regelmäßiges, rhythmisches Muster der Veränderungen.

•Schichtungsform und ihre Dimensionen und Gleichmäßigkeit.

Parallele, durchlaufende Schichtung spricht für stabile Ablagerungsbedingungen.

Eine nicht parallele und nicht durchlaufende Schichtung zeigt, dass es lokal zu Änderungen gekommen ist.

Wellige und unregelmäßige Schichtung sind typisch für Drucklösungserscheinungen in Kalksteinen und Dolomiten sowie für einige rasche und instabile Vorgänge der klastischen Sedimentation (z. B. Tempestite, einige Turbidite).

Gebogene oder Linsenschichtung sind in Ablagerungsräumen häufig, die laterale Schwankungen der Ablagerungsvorgänge und /oder Erosion zeigen.

•Schichtgrenzen:

Undeutliche oder unscharfe Grenzen zeigen allmähliche Veränderungen der Ablagerungsverhältnisse an; scharfe und deutliche Grenzen das Gegenteil.

Die Deutlichkeit der meisten Schichtgrenzen wurden im Verlauf von Kompaktion und Diagenese verstärkt.

verschiedene SCHICHTUNGSFORMEN:

Parallel nicht parallel

Um diesen Earthcache loggen zu dürfen, müßt ihr folgende Aufgaben erfüllen:

Beantwortet die Fragen und sendet die Antworten über den Messager an unser Profil oder direkt an teamchritho@go4more.de


Ihr dürft loggen sobald ihr die Antworten abgeschickt habt ohne auf eine Antwort zu warten. Falls damit etwas nicht stimmen sollte, melden wir uns bei euch. Logs ohne Beantwortung der Fragen werden gelöscht.

Und hier die Fragen:

AM FINAL:
Sucht euch am FINAL ein Handstück - am besten nehmt ihr es als Souvenir mit nach Hause ;-) - findet anhand der oben stehenden Tabelle heraus welche Härte das Gestein hat.

Schaut euch euer Handstück genauer an, ebenso die Gesteinsbrocken die ihr bei Stage 1 / Parken liegen:

Vergleicht die erkennbaren Strukturen mit denen in obiger Zeichnung.

Welche Schichtungsformen könnt ihr erkennen ?

Worin unterscheiden sie sich (Form, Farbe, Dicke,...)?

Handelt es sich hier um Schichtungen, oder Feinschichtungen ?

Wir wünschen viel Spaß mit diesem EC !

Quellen:

http://www.springer.com/978-3-8274-2015-2

Sedimentgesteine im Gelände – Dorrik A.V. Stow – Spektrum Akademischer Verlag

LGRB Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau Baden-Württemberg

Stadt Ettlingen

Wikipedia


Additional Hints (No hints available.)