-
Difficulty:
-
-
Terrain:
-
Size:
 (regular)
Please note Use of geocaching.com services is subject to the terms and conditions
in our disclaimer.
„Schön, dass du da bist! Ich heiße dich willkommen zu einem Spaziergang, der uns etwas über die Wiener Stadtbefestigungen früherer Zeiten zeigen soll. Ich könnte dir viel über deren Entstehung berichten, doch du lebst Gott sei Dank in einer friedlichen Epoche. Vieles ist wieder verschwunden, und ich selbst erkenne nur noch spärliche Reste.
Heute will ich mit dir einen letzten Rundgang entlang der ehemaligen Stadtmauern und Basteien machen, und wenn du mich begleiten willst, so kann ich dir am Ende den Weg zu einem kleinen Schatz zeigen.“
Wer also unseren Erzähler bei seinem letzten Rundgang begleiten will, der wird einige Basteien der ehemaligen Wiener Stadtbefestigung besuchen. Das Final liegt ca. 4 km außerhalb der Innenstadt und ist am besten mit der Straßenbahn vom Schottentor aus zu erreichen.
„Gehen wir gleich los, und beginnen bei“
Station 1: Dominikanerbastei
Von dieser Bastei ist nur noch der Straßenname erhalten. Immerhin erinnern aber noch eine Rampe und die höher gelegenen Häuser in der südlichen Hälfte der Gasse an sie. Ihr Name leitet sich von der angrenzenden Dominikanerkirche ab.
Folge vom Header dem Kopfsteinpflaster nach Süden, gehe an dessen Ende geradeaus weiter, und lasse die Kirche rechts liegen. Bald erreichst du eine Treppe, die zum Niveau des Dr. Karl Lueger-Platz hinunter führt. An den Treppenabsätzen sind mehrere Informationstafeln einer Wiener Magistratsabteilung (MA) befestigt.
Die Nummer dieser MA ist A.
Station 2: Stubenbastei
An die Dominikanerbastei schließt unmittelbar die Stubenbastei an. Auch von ihr ist nicht viel mehr als der Straßenname erhalten geblieben, welcher sich von in der Nähe liegenden Bad- und Trinkstuben ableiten könnte. Interessant sind die Mauerreste beim ehemaligen Stubentor, die beim Bau der U-Bahnlinie U3 zu Tage gekommen sind. Ein Abgang zur U3 führt direkt an der Ausgrabung vorbei.
Zur U-Bahn führt vom Straßenniveau eine Treppe hinab. Zähle die Stufen, die bis zum Fuß der Mauer hinunter führen. Dort findest du im Boden eingelassene Infotafeln zur Geschichte des Stubentors. Du betrittst den eigentlichen Stationsbereich nicht, sondern bleibst unter freiem Himmel.
Die Anzahl der Stufen ist B.
Station 3: Coburgbastei / Braunbastei
Die Strecke setzt sich unmittelbar mit der Coburgbastei (vormals Braunbastei) fort, benannt nach Ferdinand Georg August von Sachsen-Coburg-Saalfeld-Koháry (1785–1851), Kavallerie-General in österreichischen Diensten. Auf der Höhe der alten Stadtmauer befindet sich das von ihm erbaute Palais Coburg. Wenn du direkt vor der Mauer stehst, wirst du das Palais vielleicht gar nicht sehen – dazu musst du ein paar Schritte Richtung Ringstraße gehen, oder du suchst gleich nach C.
Auf der Mauer findest du eine Tafel mit dem Titel COBURG KASEMATTEN und einer Beschreibung der Geschichte der Braunbastion. Demnach flatterten gegen Ende des 18. Jahrhunderts Liebesgötter in Menschengestalt zwischen ...?
Die Anzahl der Buchstaben des gesuchten Worts ist C.
Station 4: Augustinerbastei
Die Augustinerbastei ist einer der letzten verbliebenen Abschnitte der Wiener Befestigungsanlagen. Auf ihr steht das Palais Erzherzog Albrecht, besser bekannt unter dem Namen des darin befindlichen Museums, der Albertina. Dieses Museum beherbergt eine der größten und bedeutendsten grafischen Sammlungen der Welt. Auch neben dieser Bastei machte der Abriss der benachbarten Stadtmauern die Errichtung einer Rampe erforderlich.
Der Eingang zur Albertina befindet sich hinter dem Reiterstandbild des Erzherzogs Albrecht von Österreich. Rechts neben der gläsernen Tür ist auf einer Metalltafel ein kleines rotes Schild mit einem Wort in weißer Schrift angebracht.
Die Anzahl der Buchstaben dieses Worts ist D.
„Schon genug Basteien bis hierher? Dann zur Abwechslung etwas anderes, das du sicher kennst.“
Folge vom Standbild der Baumreihe nach Nordwest, ungefähr in der Mitte führt links eine Treppe hinunter zum Burggarten. Diesen kannst du durchqueren bis zur Ringstraße, oder du hältst dich nach dem Palmenhaus rechts und findest im hinteren Eck den kleinen Durchgang zum Schweizerhof.
Station 5: Burgtor
Das Burgtor ist das letzte vollständig erhaltene Tor der ehemaligen Stadtbefestigung. Es wurde ca. fünfzig Meter vor der alten Burgbastei aufgebaut und in den Mauerring integriert. An der dem Heldenplatz zugewandten Front befindet sich in goldenen Lettern die Aufschrift „IUSTITIA REGNORUM FUNDAMENTUM“ (Die Gerechtigkeit ist das Fundament der Herrschaft.), der Wahlspruch von Kaiser Franz I. von Österreich.
Etwa zwei Meter unter dem Ende der Aufschrift findet sich ein umkränzter einzelner Buchstabe. Wandle ihn nach der bekannten Methode (a=1, b=2, ...) in eine Zahl um, diese ist E.
Station 6: Mölker Bastei
Als winziger Rest der einst mächtigen Wiener Stadtmauer hat sich die Mölker Bastei gegenüber dem Hauptgebäude der Universität Wien erhalten. Ihr Name ist auf den hinter der Bastei liegenden Melker Hof im Besitz des Stiftes Melk zurückzuführen.
Die eigentliche Mölker Bastei existiert allerdings heute nicht mehr. Das, was man gerne als Mölker Bastei bezeichnet, sind die noch existierenden Reste der Verbindungsmauer zwischen der ehemaligen Mölker Bastei und der ehemaligen Löwelbastei.
Auf der Bastei steht das Pasqualatihaus, und auf ihm befindet sich eine Infotafel von Wien Tourismus. Uns interessiert nicht der berühmte Bewohner dieses Hauses, sondern die dreistellige Zahl in einem Kreis auf der Tafel.
Die Ziffernsumme dieser Zahl ist F.
Station 7: Schottenbastei
Ihren Namen bezog diese Bastei vom benachbarten ehemaligen Schottentor bzw. dem Schottenstift. Eigentlich ist die Bezeichnung Schottenbastei nur der frühere Name der Mölker Bastei, und es handelte sich um das selbe Bauwerk. In heutiger Zeit erinnert nur noch ein Straßenname an sie.
Gegenüber einem großen Haus mit Glasfassade befindet sich ein Schulgebäude. An seiner Fassade sind einige Tafeln zum Gedenken an berühmte Schüler angebracht. Eine davon ist aus einem anderen Material als die anderen. Wandle den Nachnamen der dort geehrten Person nach der bekannten Methode (a=1, b=2, ...) in eine Zahl um, dieser Wert ist G.
„So, jetzt hast du Einiges gesehen und auch einige Zahlen gesammelt. Da ich zu meiner Zeit auch Chef des Ingenieurwesens war, habe ich für dich eine mathematische Formula konstruiert – du weißt gewiss etwas damit anzufangen.“
Station 8: Erinnerung
N8 = 48° (A * B * C + D * E * G - 21) / 1000
E8 = 016° (D * F * F * G + 398) / 1000
Anstelle eines Geo-Checkers kann man mit dem Straßennamen bei Station 8 ein bisschen nachforschen. Dann sollte man Gewissheit haben! Zu erreichen ist Station 8 am besten mit der Straßenbahn vom Schottentor, die Distanz ist ca. 4 km.
„Und nun begib dich dorthin. Ich bin schwach und bleibe lieber hier in der Stadt. Jener Platz in der Vorstadt ist eine kleine Erinnerung an mich. Wer weiß, was heute wäre, wenn es mich nicht gegeben hätte...“
Die kurze Gasse hat nicht viel zu bieten. An der einzigen Straßenlaterne befindet sich ein rechteckiges Schild. Welche Farbe hat es?
Grau: H = 4
Grün: H = 5
Gelb: H = 6
Rot: H = 7
Final: Ein Schatz
Am Ende der Reise findet sich ein kleiner Schatz. Der Ort hat thematisch mit Georgs Arbeit zu tun.
N9 = 48° (A * C * E * H * 2 - 2891) / 1000
E9 = 016° (B * D * F * H * 2 - 3362) / 1000
Viel Erfolg bei der Suche, und verhalte dich möglichst unauffällig!
Quellen: Wikipedia, wien.gv.at/wiki
Hintergrundbild: von Yelkrokoyade (Eigenes Werk), via Wikimedia Commons
Additional Hints
(Decrypt)
Fgngvba 5: Bssraone sruyg qremrvg qre trfhpugr Ohpufgnor. T jäer rvara Irefhpu jreg.
Svany: Mjvfpura mjrv xhemra Fgüpxra rvarf yvrtraqra Onhzfgnzzf. Ovggr nhs qvr Gneahat qre Qbfr npugra.