HOM - "Landkreis Karlsruhe"
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Difficulty:
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Terrain:
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Size:
 (micro)
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Ihr braucht die Bonuszahlen nicht mehr zu notieren, es gibt keinen Bonus für diese Runde mehr. Die Bonus Dose (eine XXL Muni Kiste) wurde gestohlen!
Die restliche Cache der „HOM Runde“ werde ich jetzt wieder öffnen, da diese im Augenblick noch da sind, ich werde allerdings keinen Ersatz mehr auslegen, was weg ist bleibt weg.
Schade! Es ist wirklich sehr schade, aber mir ist die Lust am Cache auslegen echt vergangen. Ich wünsche den ehrlichen Geocachern viel Erfolg und habt Spaß mit den noch vorhandenen Dosen in Mingolsheim.
SchaRo im Februar 2017
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Mit der HOM ( Historischer Ortsrundgang Mingolsheim ) Serie möchten wir Euch unsere Heimatgemeinde näher bringen. Auf die Idee, diese Cache Serie zu platzieren, hat uns der gleichnamige Flyer der Touristen Informationen Bad Schönborn gebracht. Die Texte sind größtenteils aus diesem Flyer übernommen.
Leider war es nicht möglich an allen Orten entsprechende Dosen zu platzieren, weswegen wir Euch empfehlen würden im Haus des Gastes den Flyer abzuholen um den Rundgang vollständig durchzuführen.
Tiamaus und SchaRo im Mai 2016
Der heutige Landkreis Karlsruhe gehörte vor dem Jahr 1803 drei Reichskreisen an: dem Schwäbischen (Markgrafschaft Baden und Herzogtum Württemberg), dem Oberrheinischen (Fürstbistum Speyer) und dem Kurrheinischen (kurpfälzisches Amt Bretten).
Im Zuge der Napoleonischen Flurbereinigung, der Beschlüsse des Reichsdeputationshauptschlusses sowie im Anschluß an die Rheinbundakte wurde zu Beginn des 19. Jahrhunderts eine grundgelegende Neuordnung auf dem Gebiet des ehemaligen Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation vorgenommen.
Das 1806 zum Großherzogtum Baden erhobene Staatswesen teilte sein Territorium in insgesamt 119 Ämter - 66 landesherrliche und 53 standesherrliche Ämter - ein darunter das rund 10.000 Einwohner umfassende Bezirksamt Karlsruhe. Neben dem Bezirksamt Karlsruhe befanden sich zu dieser Zeit weitere neun Ämter auf dem Gebiet des heutigen Landkreises Karlsruhe: Bretten, Bruchsal, Durlach, Ettlingen, Gochsheim, Gondelsheim, Kislau, Odenheim und Philippsburg, die jedoch im Zuge von Verwaltungsreformen der Jahre 1809 bis 1973 nach und nach aufgehoben wurden. Die rein staatlichen Bezirksämter gehörten mehrheitlich dem Pfinz- und Enzkreis sowie dem Murgkreis an. Beide Kreise waren von 1819 bis 1832 vereinigt und bildeten bis 1863 einen Teil des Mittelrheinkreises. Aufgrund des Gesetzes vom 5. Oktober 1863 wurden in Baden elf Kreise als Selbstverwaltungskörperschaften ohne staatliche Funktionen gebildet, die jeweils mehrere Bezirksämter umfaßten. Der Kreis Karlsruhe umfaßte die Bezirksämter Bretten, Bruchsal, Durlach, Ettlingen, Karlsruhe und Pforzheim und hatte im Jahr 1875 rund 258.000 Einwohner. Zu den Aufgaben der Kreise zählten insbesondere die Unterhaltung von Fürsorgeeinrichtungen, hauswirtschaftlichen und gewerblichen Schulen, die Förderung des Verkehrs und die Unterhaltung von Straßen.
Wichtige Schritte auf dem Weg zur Neugliederung der Verwaltung unternahm man in den Jahren 1924 und 1936, als die Anzahl der Bezirksämter von 53 auf 27 verringert wurde.
Auf dem Gebiet des heutigen Landkreises überstanden lediglich die Bezirksämter Bruchsal und Karlsruhe diese beiden Reformen. Das Gesetz über die Landkreisselbstverwaltung vom 24. Juni 1939 erbrachte in Baden erstmals die Identität von staatlichem unteren Verwaltungsbezirk und Selbstverwaltungs-körperschaft. An der Spitze der Verwaltung stand der vom Staat ernannte Landrat (bis 1924 führte er den Titel Oberamtmann).
Bei der Gründung des Bundeslandes Baden-Württemberg war das Land in 63 Landkreise und neun Stadtkreise eingeteilt. In den nächsten 30 Jahren wuchsen die Landkreise mehr und mehr in die Funktion eines Gestaltungsfaktors im Wirtschafts- und Sozialleben hinein. In größerem Umfang hatten sie überörtliche Planungs-, Versorgungs- und Entwicklungsaufgaben wahrzunehmen, um für eine ausgewogene Struktur des Kreisgebiets zu sorgen.
Das Kreisreformgesetz vom 26. Juli 1971 verringerte die Zahl der Landkreise auf 35. Im Zuge dieser Verwaltungsreform wurden der Landkreis Bruchsal aufgehoben und sämtliche Städte und Gemeinden dem Landkreis Karlsruhe zugeschlagen, der zusätzlich noch mit einzelnen Gemeinden der ehemaligen Kreise Sinsheim, Pforzheim, Rastatt und Vaihingen erweitert wurde. Damals entstand der bis heute viertgrößte Landkreis Baden-Württembergs mit nunmehr rund 430.000 Einwohnern.
Im Zuge der Gemeindereform, die von 1969 bis 1975 vollzogen wurde und zu zahlreichen Fusionsgemeinden führte, verringerte sich die Anzahl der selbstständigen Städte und Gemeinden auf dem Gebiet des Landkreises Karlsruhe von ehemals 98 auf 32. Darunter befinden sich derzeit die Großen Kreisstädte Bretten, Bruchsal, Ettlingen, Rheinstetten und Stutensee sowie in naher Zukunft die Stadt Waghäusel, deren Gemeinderat im Jahre 2008 die Erhebung zur Großen Kreisstadt beschlossen hat. Die kleinste Kommune im Landkreis ist die Gemeinde Zaisenhausen mit rund 1.700 Einwohnern, die größte die Stadt Bruchsal mit 42.400.
Seit Mitte der 1990er Jahre wurde der Aufgabenbereich des Landratsamtes Karlsruhe wesentlich erweitert. Durch das am 1. Juli 1995 in Baden-Württemberg vollzogene Sonderbehörden-Eingliederungsgesetz wurden die Aufgaben der bis dato staatlichen Veterinärämter und Gesundheitsämter sowie Teile der Wasserwirtschaftsämter auf die Landratsämter übertragen. Mit dem Aufgabenzuwachs wurde auch das Personal des Landratsamtes aufgestockt, so dass sich zu jenem Zeitpunkt die Landkreisverwaltung auf zahlreiche Gebäude innerhalb Karlsruhes verteilte. Um künftig die einzelnen Aufgabenbereiche besser koordinieren und bürgerfreundlicher gestalten zu können, wurde der Ankauf des jetzigen Hauptgebäudes an der Beiertheimer Allee 2 beschlossen und der Umzug der einzelnen Verwaltungszweige in das neue Dienstgebäude 1997/98 vollzogen.
Mit dem zum 1. Januar 2005 in Kraft getretenen Verwaltungsstruktur-Reformgesetz wurden weitere Verwaltungsbereiche von der staatlichen auf die kommunale Ebene verlagert und in das Landratsamt Karlsruhe wurden folgende Behörden eingegliedert: die Forstämter Bretten, Bruchsal, Karlsbad, Karlsruhe-Hardt und Philippsburg, das Landwirtschaftsamt Bruchsal, das Vermessungsamt Karlsruhe, die Straßenbauverwaltung, die Bereiche Wirtschaftskontrolldienst und Lebensmittelüberwachung von der Polizeidirektion, das Versorgungsamt, das Gewerbeaufsichtsamt, der Landeswohlfahrtsverband, Teile der Gewässerdirektion sowie das Staatliche Schulamt, das, nach Beschluss der Landesregierung aus dem Jahr 2008, wieder ausgegliedert werden soll.
Eine herausragende Leistung der Stadt und des Landkreises Karlsruhe wurde in den vergangenen Jahren auf dem Gebiet des Öffentlichen Personennahverkehrs geleistet, dessen Anfänge in die 1970er Jahre zurückreichen. Seit den 1980er Jahren wurden immer mehr Städte und Gemeinden aus dem Umland Karlsruhes an das Stadtbahnnetz angeschlossen, das sich inzwischen auch bis in die Nachbarlandkreise hinein erstreckt. Die aktuelle Diskussion befasst sich mit der Verbesserung des ÖPNV im nördlichen Landkreis vor allem mit der Trassenführung von Bruchsal nach Waghäusel.
Von den 1.085 qkm Fläche werden im Landkreis Karlsruhe rund 80 % als landwirtschaftliche oder Waldfläche ausgewiesen. Dennoch haben längst der Dienstleistungssektor, das verarbeitende Gewerbe in Industrie und Handwerk sowie zahlreiche mittelständische Unternehmen der Landwirtschaft den Rang abgelaufen. Als Ausdruck einer wirtschaftlich starken Region um das Oberzentrum Karlsruhe wurde im November 2003 die Neue Messe Karlsruhe auf Rheinstettener Gemarkung – und somit im Landkreis Karlsruhe gelegen – eröffnet.
Kontinuierlich ausgebaut wurden in den vergangenen Jahrzehnten die beiden in der Trägerschaft des Landkreises Karlsruhe stehenden Kliniken: die Fürst-Stirum-Klinik in Bruchsal und die Rechbergklinik in Bretten, die 1999 in Eigenbetriebe umgewandelt wurden. Begründet wurde das Bruchsaler Krankenhaus im Jahre 1906, die Brettener Klinik wurde 1965 eröffnet. Beide Krankenhäuser gehen zum 1. Januar 2009 in die gemeinsame Klinik-Holding des Enzkreises und des Landkreises Ludwigsburg über.
Der Landkreis Karlsruhe ist Schulträger von insgesamt neun Berufs- und sechs Sonderschulen bzw. Sonderschulkindergärten, die über den gesamten Landkreis verteilt sind. Konnten die Schüler im Jahre 1973 noch zwischen 36 Schularten im gewerblichen, kaufmännischen, hauswirtschaftlichen und landwirtschaftlichen Bereich wählen, so sind es inzwischen rund 90 Schularten bis hin zu den beruflichen Gymnasien. Das größte Neubauprojekt des Landkreises bildete die Anfang der 1980er Jahre errichtete Schule für körperbehinderte Kinder und Jugendliche in Karlsbad-Langensteinbach (heute: Ludwig-Guttmann-Schule).
Die per Gesetz auf den Landkreis übertragenen abfallwirtschaftlichen Aufgaben werden vom „Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises Karlsruhe“ wahrgenommen, der seit 1999 als Eigenbetrieb geführt wird. Die zentrale Kreismülldeponie Bruchsal, die Mitte der 1960er Jahre in Betrieb genommen worden war, wurde aufgrund bundesgesetzlicher Bestimmungen zum 1. Juni 2005 geschlossen. Seither werden Hausmüll und Teile des Gewerbemülls in der Müllverbrennungsanlage Mannheim entsorgt.
Seit dem endgültigen Bezug des heutigen Dienstsitzes im Jahre 1998 wird das Foyer des Landratsamtes regelmäßig für moderne und historische Ausstellungen genutzt und dient als Veranstaltungsort für den Deutsch-Israelischen Freundeskreis, der dort seine Vorträge veranstaltet. Mit der Pflege von Partnerschaften zu den walisischen Bezirken Monmouthshire und Torfaen sowie zu dem israelischen Bezirk Sha’ar Hanegev trägt der Landkreis seinen Anteil zum gegenseitigen Kennen- und Verstehenlernen bei.
Quelle: Homepage des Landkreis Karlsruhe
Additional Hints
(Decrypt)
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