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HHH 4/7 - Der Beagle

A cache by A-Hörner Send Message to Owner Message this owner
Hidden : 5/16/2016
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size: micro (micro)

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Geocache Description:

Hunde-Highway Hondelage 4/7 + Bonus - Der Beagle

Seit Jahren gehen wir nun schon mit unserem Cacher-Hund den Hunde-Highway entlang und wollen diese schöne Hunderunde auch für euch interessant machen. Wen ihr hier alles treffen könnt, stellen wir euch genauer vor ;-)


Beagle (Hunderasse)

Der Ursprung des Wortes Beagle ist nicht eindeutig geklärt. Es ist möglich, dass das Wort vom französischen Begriff begueuleabgeleitet wurde, was so viel wie geöffnete Kehle oder lautes Maul bedeutet. Auch wäre der französische Begriff beuglermöglich, was zu brüllen bedeutet, oder ein angeblich alter deutscher Begriff begele, was schelten bzw. schimpfen bedeuten soll. Genauso wäre auch die alte englische, französische oder walisische Bezeichnung beag möglich, was so viel wie kleinbedeutet.

Der Beagle ist ein Jagdhund, der ursprünglich in England als lauffreudiger Meutehund speziell für die selbstständige Treibjagdauf Feldhasen und Wildkaninchen gezüchtet wurde. Im AKC und KC wird er zur Hound group gezählt. Beagles jagen hauptsächlich in der Meute und werden sowohl zu Fuß als auch zu Pferd geführt, im Gegensatz zu den Foxhounds, die überwiegend zu Pferd auf der Fuchsjagd begleitet werden. Daher wurden die Beagles früher auch als die „Treibhunde der armen Leute“ bezeichnet.

Im Jahr 1515 tauchten in den Haushaltsbüchern von König Heinrich VIII. erstmals Buchungen an den Keper of the Begles auf. Im Jahr 1615 erwähnte L. R. Jackson, aliasGervase Markham in seiner allgemeinen Beschreibung aller wichtigen Jagdhunderassen den little Beagle (kleinen Beagle), der in der Satteltasche des Jägers Platz findet und der einer Wildspur nachging, das Wild aber nur selten selber töten, sondern nur ermüden konnte.

Gemäß der Beschreibung der FCI ist der Beagle ein Jagdhund, der einen robusten und kompakten Eindruck vermittelt, ohne dabei grob zu wirken. Beagles messen am Widerrist zwischen 33 und 40 cm und werden bis zu 18 kg schwer. Bei dem kurzen, anliegenden und wetterfesten Fell sind alle bekannten Hound-Farben außer "Leber" zulässig. Die hauptsächlich vorkommenden Farbvarianten sind: zweifarbig braun/weiß ("tan and white"), rot-weiß ("red and white"), zitronengelb-weiß ("lemon and white") oder dreifarbig schwarz/braun/weiß ("tricoloured"); bei durchbrochener Flanke spricht man auch von "tricoloured broken". Außerdem existieren noch drei verschiedene "Paid"-Varianten.

Der Kopf ist von mäßiger Länge, kraftvoll ohne grob zu sein, mit ausgeprägtem Stop. Die kurzen Beine sind sehr kräftig und muskulös, aber nicht dick. Die Augen sind dunkel- oder haselnussbraun, ziemlich groß mit sanftem, gewinnendem Ausdruck. Das Gebiss hat kräftige Kiefer mit vollständigem Scherengebiss. Die tief angesetzten Ohren sind lang und am Ende abgerundet; nach vorne gelegt reichen sie fast bis zur Nasenspitze. Das Ohrleder ist dünn und liegt an der Backe an. Die Rute ist dick, hoch angesetzt und wird über der Rückenlinie fröhlich getragen, aber nicht über den Rücken gerollt oder vom Ansatz nach vorne geneigt. Die Rutenspitze ist weiß.

Der Beagle ist ein fröhlicher und bewegungsfreudiger Hund. Sein Wesen ist liebenswürdig und aufgeweckt, ohne Anzeichen von Angriffslust oder Ängstlichkeit; bei der Jagd beweist er Zähigkeit und Zielstrebigkeit.

Beagles sind Meutehunde, sie benötigen die Gesellschaft anderer Hunde oder vertrauter Menschen. Sie sind bis ins 20. Jahrhundert hauptsächlich für die Jagd in der Meutegezüchtet worden und brauchen daher viel Auslauf und Bewegung. Beagles neigen als Meutehunde dazu, übermäßig zu fressen.

Der Beagle wird in Deutschland selten jagdlich geführt. Die gesetzlichen Bestimmungen über die mindest erforderliche Reviergröße von 1000 Hektar für die Meutejagd schränken die Möglichkeiten stark ein. Ein an die Jagd herangeführter Beagle verfolgt den Hasen spurlautmit ausgeprägter Beharrlichkeit. Ist die Jagd einmal begonnen, ist es nahezu unmöglich den Hund abzurufen. Der ausgeprägte Jagdtrieb lässt nur zwei Möglichkeiten, die Jagd zu beenden: durch Beutemachen oder aufgrund Ermattung.

Sein starker Wille zum Stück zu finden macht ihn auf der Schweissfährte etwas ungestüm. Doch bei regelmäßigem Training bleibt er auch auf der 40 Stunden alten Schweissfährte beharrlich.

Der Beagle ist ein beliebter Meutehund für Schleppjagden in Deutschland.

Der Beagle ist kein Apportierhund. Ein ausgewachsener Hase ist zu schwer für ihn. Doch sein Drang nach Beschäftigung vor allem für die Nase macht ihn insbesondere für die Arbeit auf der Schleppe geeignet. Dafür trägt er ein Kaninchen auch über weite Strecken dem Jäger zu. Der Hund ist wasserfreudig und auch an Federwild heranzuführen. Der Beagle ist durchaus Kandidat für die jagdliche Gebrauchsprüfung und die Schweißprüfung.

Diese Hunderasse wurde jahrhundertelang nur auf die Jagd in der Meute gezüchtet. Jeder Beagle, der nicht optimal der Spurensuche und Treibjagd nachging, aber auch solche, die Aggressionen innerhalb der Meute zeigten, wurde aussortiert. Der Beagle war ursprünglich ein Funktionshund und bis ins 20. Jahrhundert nicht als Familienhund gezüchtet.

Der Beagle ist die Hunderasse, die am häufigsten in der wissenschaftlichen Forschung eingesetzt wird. Tiere werden zu diesem Zweck gewerblich gezüchtet. Auch in derbiomedizinischen Forschung am Hund werden oft Beagles als Versuchstiere verwendet.

Seit 1984 werden in den USA die sogenannten Beagle-Brigades zur Suche nach illegal eingeführten Lebensmitteln, Pflanzen- und Tierteilen durch die Zoll- und Grenzschutzbehörde (USCBP) insbesondere an Grenzübergängen, Häfen und Flughäfen eingesetzt. 2001 waren 60 Beagleeinheiten an 21 internationalen Flughäfen der USA aktiv.

 

Viel Spaß beim Suchen... 

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