Ein Leuchtturm im küstenlosen Halle? Und dann auch noch im ehemaligen Braunkohlegebiet an der Leipziger Chaussee? Was nach einer Legende klingt, ist die findige Idee eines Baumeisters, der es schon 1905 verstand, Aufmerksamkeit auf sein Geschäft zu ziehen. Hier stand früher die Gastwirtschaft „Zum Leuchtturm“. Es war bei den Hallensern ein beliebtes Ausflugslokal, das tatsächlich ein kleines Türmchen auf dem Dach hatte.
1907 hatten Franz und Margarete Sonntag den Leuchtturm gekauft. Ihr Sohn Herbert, der als einziger von Dreien aus dem ersten Weltkrieg nach Hause kam, führte die Gaststätte mit Fremdenzimmern fort. „Mittwochs, Sonnabends und Sonntags war immer Tanz im Lokal, dann leuchtete auch der Turm mit seinen bunten Scheiben. Das war einzigartig. Das Lokal schloß zu Beginn des 2. Weltkrieges und wurde nicht wieder eröffnet.
Nach dem Krieg wurde eine Grundschule im Nebengebäude eingerichtet. Mangels Geld für die Reparatur wurde der marode Leuchtturm 1961 abgerissen und das gesamte Gelände an die Fischverarbeitung Dressler vermietet. Etwa 60 Mitarbeiter stellten von nun an Rollmöpse und Deli-Heringe her.
Im Frühjahr 1990 schloss der volkseigene Betrieb wegen der BRD-Konkurrenz und eine Treuhandgesellschaft übernahm das Gelände. Ca. 20 Jahre später wurden die maroden Gebäude abgerissen und nachfolgende Fotos erinnen daran, wie es hier früher mal aussah.
Quelle: http://www.mz-web.de/halle-saale/neue-stadtteile-wo-steht-halles-leuchtturm--23547196
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So kommt Ihr zum Final: Die oberen Jahreszahlen geben euch an, wann das Gasthaus erbaut und abgerissen wurde. Die Zahlen erfahrt ihr vor Ort, das Bild im Listing ist dahingehend irgendwie unscharf geworden ... Setzt die Zahlen zur Ermittlung des Finals ein.
ABCD-ECAF
N51 E(D+E).DE(B-A) E012 CC.(D+A)(A+F)(A+F)