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Die Meurasteine EarthCache

Hidden : 6/4/2016
Difficulty:
3 out of 5
Terrain:
3 out of 5

Size: Size:   other (other)

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Geocache Description:






Wenn die Felsen reden könnten....

Silur, Devon und unteres Karbon sind erdgeschichtliche Entwicklungsepochen, die den geologischen Aufbau des Gebietes um Meura entscheident bestimmt haben.

Bis 4000 Meter starke anorganische Ausfällungen (Sedimente) des mächtigen Silurmeeres vor 450 bis 500 Millionen Jahren schufen den Meeresgrund, der gegenwärtig als Gesteinsschichtung zu besichtigen ist.

Von dem in diesem Meer lebenden wurmartigen Tier kann noch heute das Leitfossil „Phycodes circinatum“ gefunden werden.

Eine Versteinerung , welche die Bohr-und Wohngänge dieses Lebewesens nach jetziger wissenschaflticher Auffassung zeigt.

Goetektonische Abläufe - Hebungen und Senkungen, Faltungsvorgänge mit Verwerfungen sowie die Ablagerung von Eruptivgesteinen - führten unter Druck zur Ausbildung dünner schichtartiger Versteinerungen (Verschieferung) mit unterschiedlicher chemischer Zusammensetzung.

Dabei an die Oberfläche befördertes Gold und Eisen (Roteisenstein) waren die Grundlage für den ab den 13. Jahrhundert beginnenden Bergbau.

Die jüngste Bebirgsbildung (Orogenese) - die alpidische - führte zum Entstehen der deutschen Mittelgebirge.

Das differenzierte Lösungsvermögen ließ bei den Erosionsvorgängen der Natur, speziell durch die Kraft des Wassers aber auch des Windes, der Temperatur (Eiszeiten) und die Wirkung organischer Lebewesen tiefe Kerbtäler (z.B. Schlage-, Lichte-, Schwarza- und Sorbitztal) entstehen.

Die relativ schwer verwitternden Schiefer mit hohen Ton- uns Sandanteil, nach dem oben genannten Fossil „Phycodenschiefer“ genannt, bilden ansehnliche Felspartien.

Die Meurasteine, aber auch z.B. die Nord- bzw. Nordosthänge Aßberg, Rehhecke oder Spitzer Berg belegen diese Aussage.

Der EC:

Die 1 km südsüdwestlich von Meura gelegenen markanten Klippen werden von graugrünen sandigen Silt-und Tonschiefern der Phycodenschiefer-Formation (Unterordovizium) gebildet.

Sie sind reich an Spurenfossilien, z.B. dem nemensgebenden Fraßbau Phycodes circinatum.

An den Felsen siedeln seltene Flechten, Moose und Farne.

Und da wären wir auch schon bei den Fragen die ihr beantworten müßt um diesen EC loggen zu dürfen:

Sucht euch ein oder zwei Handstücke im umliegenden Geröllschutt.

Beschreibt eure Fundstücke genauer:

Welche Form haben sie?
Wie fühlen sie sich an, was für eine Struktur haben sie?
Welche Farben erkennt ihr - wie verteilen sie sich, wie ist ihr Verlauf?

Wie klingen die Stücke wenn ihr sie aneinander schlagt?

Und zu guter Letzt:
Welches Detail der Meurasteine war für euch das interessanteste und warum ?

Beantwortet die Fragen und sendet die Antworten über das MessageCenter (da kommt die Antwort am schnellsten),

an unser Profil oder direkt an teamchritho@go4more.de

Ihr dürft loggen sobald die Antworten abgeschickt wurden ohne auf eine Antwort zu warten. Falls damit etwas nicht stimmen sollte, melden wir uns bei euch. Logs ohne Beantwortung der Fragen werden innerhalb eines angemessenen Zeitraums wieder gelöscht.

Quellen:

Wikipedia

Andreas Wölke - Einführung in die Geologie Thüringens

Freistaat Thüringen - Landesamt für Vermessung und Geoinformation

Und nun wünschen wir euch viel Spaß mit diesem EC !

„Wer einmal gelernt hat, die Spuren der Erdgeschichte zu lesen,
wird nie wieder einen langweiligen Spaziergang erleben!“

Additional Hints (No hints available.)