Das Hexenbründl ist eine permanente Quelle mit beachtenswert konstanter Schüttung. Das Wasser hat eine sehr hohe Kalkkonzentration sodass sich ständig Kalk ablagert und mit dem darin eingeschlossenen Moos ein poröses tuffartiges Steingerüst entsteht. Es hat sich auch eine bescheidene Sinterrinne, ähnlich wie in Waldegg (siehe „Kalksinterader“ GC1X32C) gebildet. Bitte das fragile Gebilde nicht zu beklettern!
Ich bitte alle Cacherdamen um äußerste Vorsicht vor der Berührung oder gar der Einnahme des Wassers, besagt doch die Sage folgendes:
Sobald die hübschen Furtherinnen vom Wasser tranken, verhexten sie ob ihrer Anmut (= Charme, Schönheit) die Burschen, welche sich sodann wegen unerfüllter Liebe reihenweise vom nahen Goasstoaberg (siehe „Gaisstein“ GCW46K) zu stürzen pflegten. Wieso die Bevölkerung von Furth an der Triesting dennoch nicht ausgestorben ist, konnte bisher nicht geklärt werden. Ich werde der Angelegenheit aber weiter nachgehen…..