Ein Blick in die Sarganser Geschichte
Der Name wird im Jahr 765 als de Senegaune, später als in Senegaunis, in Sannegannis und ähnlich, 1284 als Sangans und ab dem 15. Jahrhundert in der heutigen Schreibweise erwähnt. Die Deutung des Namens ist unsicher.
In einer Sage wird der Name wie folgt erklärt: Es heisst, die Bewohner der damals noch namenlosen Siedlung hätten ein Kind zum Flüsschen Saar in der Ebene geschickt mit dem Wunsch, ihren Ort nach dem Tier zu benennen, das dann zu schwimmen käme. Es sei eine Gans gewesen … Die Gans zierte schon früh das Ortswappen von Sargans; nachweislich taucht sie auf einem Fähnlein von 1445 auf.
Die Geschichte und Gegenwart von Sargans wird seit jeher durch den Verkehr bestimmt. Als «Doppeltor zu den Alpen» mit den Zugängen aus dem Seez- und Rheintal finden sich urgeschichtliche, römische, mittelalterliche und neuzeitliche Siedlungsspuren auf engem Raum vereint. Die 1858/59 gebaute Eisenbahn sowie moderne Strassen und Autobahnen prägen die gute Verkehrslage seit jeher.
Vom 1. bis 3. Jahrhundert stand in Sargans ein römischer Gutshof. Bereits damals wurde Erz am Gonzen abgebaut. Das Eisenbergwerk Gonzen war bis 1966 in Betrieb und kann heute besichtigt werden. Für Sargans und auch das Sarganserland bildete es während Jahrhunderten einen bedeutenden Wirtschaftsfaktor.
Im 9. Jahrhundert ist eine christliche Kirche nachweisbar; im 12. Jahrhundert wurde der erste Turm des Schlosses erbaut. Bis 1798 war das Schloss das Zentrum der Grafschaft Sargans und namensgebend für das Adelsgeschlecht der Grafen von Montfort-Werdenberg-Sargans. Sie gründen um 1260 das Städtchen bzw. die Stadt Sargans. Gegenüber den Nachbarorten der Grafschaft Sargans hatten die Stadtbürger bis 1798 Vorrechte. Das Städtchen wurde 1811 durch einen grossen Brand zerstört und danach in der heutigen Form wieder aufgebaut.
Die Gemeinde ist insgesamt 9,5 km2 gross und zählte Ende 2023 gut 6400 Einwohner.
Quellen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Sargans
http://www.sargans.ch/de/portrait/geschichtetxt/
Zum Cache
Während eines Spaziergangs kommst zu einigen Stationen des Sarganser Kulturpfades im Städtli und angrenzenden Gebieten.
An jedem Posten gibt es eine Tafel mit Erklärungen zum entsprechenden Gebäude, auf denen du die Antwort einfach finden kannst.
Die Aufgaben stehen bei den einzelnen Wegpunkten.
Die Aussenposten (Römischer Gutshof, Aufbereitungsgebäude des ehem. Bergwerks, Kapelle Vild und Bergwerk) an der St. Gallerstrasse und im Vild, die du nicht für den Cache brauchst, kannst du dir individuell gut auf der An- oder Rückfahrt noch ansehen. Weiter gehören auch die evang. Kirche an der Zürcherstrasse, die Spleekapelle und der Hof Ratell (dort hat es jedoch leider keine Infotafel mehr) offiziell noch zum Kulturpfad.
Nutze nach den finalen Berechnungen den Geochecker! Du erhältst dort noch ein paar nützliche Hinweise zum Final:

Nachtrag:
Anfang Mai 2018 wurde der Final verschoben, da dessen Behausung nun anderweitig gebraucht wird. Die Rechnung und der Checker wurden angepasst. Bitte verwendet ab Mai 2018 nur noch die neue Formel!