ACHTUNG: Ab. 6. April 2023 neue Koordinaten!
Das Kloster Fürstenfeld, eine ehemalige Zisterzienserabtei, war eines der ehemaligen Hausklöster der Wittelsbacher. Die Klosterkirche St. Maria gilt als ein Hauptwerk des süddeutschen Spätbarock. Das Kloster wurde 1263 von Herzog Ludwig II., dem Strengen, als Sühne für die unrechtmäßige Hinrichtung seiner ersten Frau Maria von Brabant gestiftet.
Der Sohn Ludwigs II. aus dritter Ehe, Kaiser Ludwig der Bayer, stattete das Kloster mit zahlreichen Privilegien aus, nachdem es vor der Schlacht bei Mühldorf am 28. September 1322 die Boten von Ludwigs Habsburger Thronrivalen Friedrich dem Schönen abgefangen hatte, wodurch das Kloster zum Sieg des Bayern und zur Verhaftung Friedrichs beigetragen hatte. 1347 starb der Kaiser unweit des Klosters auf der Bärenjagd in Puch.
Unter Vorsitz des Abtes von Citeaux wurden 1595 in Fürstenfeld Grundlagen für Ordensreformen erarbeitet, die bis in das 18. Jahrhundert gelten sollten. Im Dreißigjährigen Krieg (1632/1633) wurde das Kloster durch die Truppen von König Gustav Adolf von Schweden geplündert, der Konvent flüchtete unter anderem nach München. Dort gehörten zwei Mönche zu den Geiseln des schwedischen Königs.
Ab 1640 ging es mit dem Kloster wieder bergauf. Unter Abt Martin Dallmayr verdoppelte sich die Anzahl der Mönche, die Ordensdisziplin wurde erneuert und die wirtschaftliche Grundlage für den barocken Neubau geschaffen. 1691 fand die Grundsteinlegung der barocken Klosteranlage statt. Mit der Ausführung wurde der Münchner Hofbaumeister Giovanni Antonio Viscardi beauftragt. Die Bauausführung im Bereich der Kirche, die erst nach dem Spanischen Erbfolgekrieg richtig einsetzen konnte, besorgte nach Viscardis Tod 1713 Johann Georg Ettenhofer. Ob er einige Änderungen an Viscardis Plänen einbrachte oder diese noch von Viscardi selbst festgelegt worden waren, ist ungeklärt. 1723 war der Chor vollendet, 1741 wurde die Kirche geweiht, die weitere Ausstattung zog sich bis gegen 1780 hin.
Eine Besonderheit der Kirche sind umlaufende Emporengänge oberhalb des Hauptgebälks (das sich bei einheimischen Baumeistern meist auf den Pfeilerkopf beschränkt, in diesem Fall aber, wie bei italienischen Meistern üblich, durchläuft). Dazu kommen eingehängte Emporen über der Attikazone in Höhe der Gewölbe. Beeindruckend sind Höhe und Weite des Kirchenraums, der trotz der langen Bau- und Ausstattungsperiode sehr einheitlich wirkt.
1803 ging das Kloster Fürstenfeld aufgrund der allgemeinen Säkularisation in Privatbesitz über. Neuer Besitzer wurde der böhmische Tuchfabrikant Ignaz Leitenberger. Der Naturforscher Karl von Moll pachtete zur Unterbringung seiner Sammlungen einige Räume. Die Einwohner von Bruck retteten die Kirche vor dem Abbruch.
1816 ging die Klosterkirche in den Besitz des bayerischen Königs Maximilian I. über und dient ab diesem Zeitpunkt als Landhofkirche des königlichen Hauses. 1817 wurde das gesamte Kloster vom bayrischen Feldmarschall Carl Philipp von Wrede zurückgekauft, und ein Jahr später wurde eine Militärinvalidenanstalt in den früheren Konventgebäuden eröffnet. 1828 wurde ein Gebetssaal für Protestanten im ehemaligen Kapitelsaal eingerichtet.
Zwischen 1848 und 1921 wurde das Klostergebäude zu militärischen Zwecken genutzt. 1866 wurde das Klostergebäude teilweise durch ein Feuer im Trakt südlich der Klosterkirche, der zu dieser Zeit als Krankenhaus genutzt wurde, zerstört. Nach 1918 ging der Ökonomietrakt in den Besitz des Wittelsbacher Ausgleichsfonds über, der ihn 1923 dem Kloster Ettal verpachtete. Ab 1921 wurden die Klostergebäude als Landesschülerheim genutzt.
Von 1924 bis 1975 waren verschiedene Einrichtungen der Polizeiinstitutionen, wie Polizeihaupt-, Schutzpolizei-, Landpolizeischule im Kloster zuhause, ab 1975 der Fachbereich Polizei der Bayrischen Beamtenfachhochschule (heute Fachhochschule für öffentliche Verwaltung und Rechtspflege in Bayern). 1979 erwarb die Stadt Fürstenfeldbruck den Ökonomietrakt des Klosters und baute dieses von 1987 bis 2001 zu einem neuen Kulturzentrum für die Bürger des Landkreises Fürstenfeldbruck aus.
(Quelle: Wikipedia)
Genug der Vorrede, jetzt gehts los! Begebt euch zur Klosterkirche und beantwortet die folgenden Fragen.
Achtung: Die Klosterkirche ist tagsüber meist geöffnet. Manchmal finden allerdings Gottesdienste, Konzerte oder andere Feierlichkeiten statt. Erkundigt euch am besten vorab hier.
Frage A: Wieviele Kirchenbänke befinden sich im Mittelschiff der Kirche. Die Antwort sei A.

Frage B: Wie viele weiße Figuren (solche wie auf dem folgenden Bild) befinden sich im Innenraum der Kirche. Die Antwort sei B.

Frage C: An der kleineren Tür, rechts des Hauptportals befinden sich wie viele kleine "Nägel" (rot umrandet im folgenden Bild)? Die Antwort sei C.

Frage D: Gehe rechts an der Kirche vorbei durch den Torbogen. Du siehst unten drei grosse Fenster mit Kreiselementen. Wie viele Kreise gibt es in den drei Fenstern insgesamt? Es zählen sowohl ganze, als auch unvollständige Kreise. Die Antwort sei D.

So, jetzt wollen wir ein bisschen rechnen. Zuerst berechnen wir die Summe aus A, B, C und D. Diese Summe sei der Kirchenfaktor.
Den Kirchenfaktor multiplizieren wir mit der Zahl, die für die göttliche Vollkommenheit steht, der Sieben. Wir erhalten die Vollkommene Kirchenzahl.
SIEBEN. Göttliche Vollkommenheit. Es ist die Summe aus drei und vier und die größte einstellige Primzahl. Sieben Tage in einer Woche, jeder siebte Tag war ein Tag der Ruhe, jedes siebte Jahr war ein Jahr der Ruhe für das Land und jedes siebte Mal brachten sieben Jahre das Freudenfest. Die Schöpfung war an dem siebten Tag abgeschlossen
Die Vollkommene Kirchenzahl multipliziern wir noch mit der Zahl, die für die Maßlosigkeit steht, der Elf. Wir erhalten die Maßlos vollkommene Kirchenzahl.
ELF. Und du sollst Teppiche von Ziegenhaar machen zum Zelt über die Wohnung; 11 solcher Teppiche sollst du machen. (2. Mose 26,7 )
Und zuletzt multiplizieren wir die Maßlos vollkommene Kirchenzahl noch mit der Zahl, die für die Sünde und den Satan steht, die Dreizehn. Wir erhalten die Sündhaft maßlos vollkomme Kirchenzahl.
DREIZEHN. All griechisch geschriebenen Namen Satans, ihre Quersumme und der Zahlenwert jedes einzelnen Buchstabens teilen ohne Rest durch die Zahl 13. Beispiel: „der Teufel und der Satan“ (Off 12,9 ) = 2197 = 13*13*13.
Du solltest jetzt eine sechstellige Zahl haben. Jetzt zerlegst du die Sündhaft maßlos vollkomme Kirchenzahl in der Mitte. Den linken Teil nennen wir Rechts (warum auch nicht, erstens müssen ja nicht alle Variablen komplizierte Namen haben, und zweitens bleibt es ja schließlich dem Cacheowner überlassen was man als links und was als rechts bezeichnet). Und den rechten Teil nennen wir Links.
Und jetzt berechnen wir noch die KKFs (Koordinatenkorrektorfaktoren). Den KKF1 berechnen wir, indem wir Rechts von Links subtrahieren, den KKF2, indem wir Links von Rechts subtrahieren (Hinweis: prinzipiell nicht auszuschliessen, dass entweder KKF1 oder KKF2 negativ ist).
Die Finalkoordinaten berechnen wir jetzt wie folgt:
N48 09.863 + KKF1 E011 14.688 + KKF2
Jetzt ist es noch rund einen guten halben Kilometer bis zum Final. Aber da kann man schön spazieren gehen, und nach soviel Kultur tut ein bisschen Natur ja auch gut !
Das Final liegt in einem Naturschutzgebiet/Biotop, die offiziellen Wege müssen zu keiner Zeit verlassen werden!
