Vor vielen Jahren waren wir das erste Mal im Sommer in Heiligenblut und sind den Tümpfenweg gewandert. Seit dieser Zeit ist der Talboden des großen Fleißtales mein Lieblingsort im oberen Mölltal.
Hier ist es zu jeder Jahreszeit schön: Im Frühsommer blühen die Alpenrosen und im Herbst, wenn die Lärchen sich färben, schein der ganze Wald zu "brennen". Am besten man nimmt sich eine Decke und ein Picknick mit und kann einen halben oder auch ganzenTag hier seine Seele baumeln lassen, mit Fernglas Murmeltiere und Gämsen beobachten oder einfach die überwältigenden Berge genießen. Kinder können herrlich in den mäandernden Armen des Fleißbaches spielen. Einkehrmöglichkeit besteht unterwegs im Fleißkuchel, welches jedoch nur in den Sommermonaten geöffnet ist.
Ab Weganfang (wenige Parkmöglichkeiten) braucht man je nach Kondition etwa ein einhalb Stunden. Es sind immerhin etwa kanpp 400 Höhenmeter zu überwinden. Mit dem Mountainbike kann man den Fahrweg nehmen, jedoch ist die halbe Strecke geschottert. Wenn in Heiligenblut die Bergbahn in Betrieb ist, kann man auch auf's Schareck fahren, am Gipfelkreuz die Aussicht genießen und ins Fleißtal absteigen.
Ortskundige können einen beträchtlichen Teil des Weges auch mit dem Auto abkürzen.
Wie immer man sich entscheidet: Der Weg ist das Ziel.
Der Cache ist familienfreundlich, daher ist das Versteck absichtlich nicht all zu schwer, ist der Ort doch mit einen auf Wanderwegen häufig anzutreffenden Zeichen markiert!