Die einstmals Freie Bergstadt Sankt Andreasberg ist bekannt durch seinen historischen Bergbau, vor allem auf Silber und Eisenerze.
Einst für den Bergbau und die Vielzahl an Gruben angelegten Gräben und Wassersysteme durchziehen die umgebende Landschaft. Hierbei handelt es sich um Relikte aus der frühen Industrialisierung des Harzes. In früher Zeit schon haben die Menschen herausgefunden, sich nach den Sternen zu orientieren. Sternengucker, Seher, Landwirte, Bergbauern, Astronomen, Astrophysiker. Sie alle haben sich Planeten und Sterne zu nutze gemacht.

Einst fand man das funkelnde Silber in dunklen Gruben unter Tage. Heute funkeln am klaren Nachthimmel jedoch nur noch die Sterne hell und klar über St. Andreasberg. Hier oben in der klaren Harzluft ist man den Sternen zum Greifen nah: seit 2008 gibt es in St. Andreasberg auf über 700 m Höhe eine Sternwarte
In den Städten und Dörfern ist es aufgrund der stetig zunehmenden Lichtverschmutzung heute kaum noch möglich, den Sternenhimmel in seiner Vielfalt an Sternen, Planeten, Sternschnuppen oder sogar Polarlichtern (die es im Norden Deutschlands gelegentlich zu sehen gibt) zu beobachten. Die Lichtverschmutzung hier oben auf 700 m Höhe ist so gering, dass man mit bloßem Auge bei klarem Himmel nicht nur eine wunderbare Aussicht auf die schier unendliche Zahl der Sterne der Milchstraße hat, jedermann kann auf der Sternwarte sogar durch High Tech-Teleskope den Himmel, die Sterne, den Mond, Planeten, Meteoriten, Sternschnuppen, ja sogar mit entsprechenden Filtern die Sonne beobachten.
Der Cache befindet sich in der Nähe der Sternwarte am Bachlauf der "Lochwasser" (in den meisten Karten als "Sonnenberger Graben" benannt).

"Lochwasser" ist ein Graben, der den "Rehberger Graben" in seinem Verlauf tangiert, weiterhin in die "Kellwasser" fließt, nachdem er die Wasser des "Gesehrwasser" aus den Gruben des Reviers "Roter Bär" in sich vereint hat, um zu Bergbauzeiten in seinem Fortlauf noch weitere Gruben mit den vereinten Wassern zu versorgen.
Vom Dreibrodeparkplatz ist der Zuweg zum Cache in der schneefreien Zeit Rollstuhl- sowie Kinderwagengeeignet, im Sommer zu Fuß oder mit dem Mountainbike und im Winter (es gibt hier oben immer Schneelage zwischen November und April) zu Fuß oder mit Langlaufski über das Loipennetz gut erreichbar.
Die Sternwarte selbst ist barrierefrei und für Jeden frei zu besuchen.

Um den Cache zu loggen müssen keine Wege verlassen werden. Bitte beachtet, dass Ihr Euch am Rande des "Nationalparks Harz" bewegt und in einer naturgeschützten Umgebung unterwegs seid.