Eigentlich sollte der Hohe Abgrund ursprünglich ein Abseil T-5er werden, doch dies konnte leider so nicht veröffentlicht werden, aber wir wollen es natürlich nicht zu einfach machen und entschieden uns für was kleines Gemeines :) Viel Spaß!!!! Wer den Abgrund gerne sehen möchte, schaut doch mal hier vorbei: N47°28.445 E011°17.178
#13 Die Karte zur Hölle: Hoher Abgrund
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Sandro Botticelli – La Carte de l'Enfer (beschriftet von CrazyGirlSvenja und VerdeckterEntdecker)
Eine Geocaching Runde in die tiefen Abgründe der Hölle, aufgearbeitet von Crazy Girl Svenja und Verdeckter Entdecker.
„Divina commedia“ (veranschaulicht nach Sandro Botticelli: La Carte de l'Enfer)
Eine deutsche Übersetzung von CrazyGirlSvenja und VerdeckterEntdecker nach:
The Divine Comedy Paperback – October 10, 2014
Hinweis: Wir haben bewusst einzelne Abschnitte des Originals weggelassen!
Bildquellen: Sandro Botticelli ; Gustave Doré
- Die Geschichte geht weiter -
Das Monster Geryon
Ein Amen hätte nicht so schnell ausgesprochen werden können, wie mein Meister es vorzog zu verschwinden. Ich folgte ihm. Wir gingen einen kleinen Weg, als wir Wasser hörten und zwar so nah, dass, falls wir gesprochen hätten, wir einander nicht verstanden hätten.
Wie dieser Fluss (der erste, der einen eigenen Kurs in Richtung der Ostküste bannt, südlich von Monte Veso, wo der Po entsteht, an der linken Flanke des Apennin), welcher eine Felskante hinunterstürzt und in den Bergen widerhallt, oberhalb von San Benedetto, wo tausende Zuflucht bekommen sollten. Im Gegensatz dazu war es unten, wo wir verdorbenes wiederhallendes Wasser sahen und hörten, dass unser Gehör benommen machte.
Ich hatte eine Schnur um mich gebunden, mein Meister befahl mir, ihm die Schnur zu geben. Nachdem ich sie abgewickelt und aufgesammelt hatte, hielt ich sie ihm hin. Er drehte sich nach rechte und warf das Ende, ein wenig von der Kante weg nach unten in den steilen Abgrund.
Ach, wie vorsichtig Männer mit denen sein sollten, die nicht nur unsere Handlungen sehen, sondern auch verstehen, was wir denken! Er sagte zu mir: "Das, was ich erwarte, wird bald passieren und worüber deine Gedanken spekulieren, wird sich bald offenbaren."
Ein Mann sollte seine Lippen so weit er kann immer geschlossen halten, um die Wahrheit, die wie eine Lüge scheint nicht zu einem Vorwurf zu machen, obwohl er dabei schuldlos wäre, aber hier kann ich nicht schweigen:
Und Leser, ich schwöre euch, durch die Worte dieser Commedia, kann die dauerhafte Gunst nicht frei sein. Ich sah eine Gestalt, erstaunt über jedes unerschütterte Herz, dass hierher kommt, durch die dunkle Luft schwimmt, wie ein Mann, der nach unten steigt, der irgendwann gegangen ist und auf diesem Felsen gefangen ist.
Die Dichter nähern sich Geryon
"Siehst du das wilde Tier, mit dem spitzen Schwanz, der Berge, Wände und Rüstungen durchbohrt. Siehst du, wie er die ganze Welt verpestet." So begann mein Führer mit mir zu sprechen und zeigte mir, ich solle neben ihm landen, vor uns ein steiniger Weg und wir sahen das Monster, aber sein Schwanz hob sich nicht zur Klippe. Sein Gesicht war das eines ehrlichen Mannes: der ganze Rest der Körper war eine Schlange.

Beide Arme wurden mit Haaren bedeckt und sein Rücken, seine Brust und seine Flanken wurden mit Knoten und Kreisen geschmückt. Der ganze Schwanz sah in dem Raum aus, wie eine giftige nach oben gedrehte Gabel, wie eine spitze Waffe, wie ein Skorpion. Mein Führer sagte: "Nun müssen wir unseren Weg lenken, etwas zu dem böswilligen Tier, das dort ruht."
Von Nahem sah man, dass das Tier litt, Trauer konnte man in den Augen erkennen und ich bekam etwas Mitleid.
Geryon verzerrte den Mund und stieß seine Zunge heraus, wie ein Ochs, der seine Nase leckt und ich, der vor einem längeren Aufenthalt fürchtete, dass er ihn verärgere, wandte mich ab von den Geistern, die umherschwirrten und suchte meinen Führer.
Die Dichter steigen auf Geryons Rücken
Ich fand meinen Führer, der sich schon an der Flanke der wilden Kreatur befand und er sagte zu mir: "Sei bestimmt und mutig, wir müssen über seinen Schwanz aufsteigen. Du steigst voraus, ich möchte in der Mitte sein, dass der Schwanz dir nicht schaden kann."
Ich hatte fürchterliche Angst, doch die Gegenwart meines ehrfürchtigen Führers schenkte mit Mut und ich setzte mich auf die riesigen Schultern. Ich wollte sagen: "Umklammere mich so fest du kannst." Aber meine Stimmte versagte. Als er in Position war, er, der mir in so vielen Schwierigkeiten geholfen hatte, umarmte mich und hielt mich aufrecht. Dann sagte er: "Jetzt bewegen, Geryon! Mache große Kreise und lande sanft, denke an die Last, die du trägst."

Während des Fluges nach unten, bekam ich noch mehr Angst, da ich Feuer sah und Stimmen hörte, und Stöhnen. Ich kauerte und zitterte am ganzen Körper. Und dann sah ich, was ich noch nie zuvor gesehen habe, unseren Untergang, wir kreisten durch die großen Übel, die immer näher zu unseren Seiten waren.
Geryon setzte uns ab, nahe am Fuße eines abgebrochenen Felsen und von unserem Gewicht entlassen, schoss er wie ein Pfeil eines Bogens davon.
Dante will natürlich nicht alleine in die Unterwelt gehen und braucht deshalb treue und gewiefte Begleiter!
Nach und nach werden euch die nächsten Abschnitte verraten.
-Wir wünschen euch viel Glück und Erfolg beim Durchqueren-
>> chi cerca trova <<
Gebt auf euch gegenseitig Acht!
Hier handelt es sich um ein Naturschutzgebiet/Biotop, die offiziellen Wege müssen zu keiner Zeit verlassen werden!