Als ich zum ersten Mal den Gipfel der Hohen Bleick aufsuchte, war ich entäuscht: ziemlich zugewachsen war die Aussicht wegen der Bäume fast gleich Null. Von da an war der Gipfel für mich abgehakt und ich begnügte mich mit der Niederen Bleick, von der aus man einen wunderbaren Blick ins Alpenvorland und in Teile der Ammergauer Alpen geniessen darf.
Bis mir der Almhirte bei einer meiner Bike-Touren davon erzählte, dass man vor 2-3 Jahren kräftig abgeholzt habe und jetzt der Ausblick ein ganz toller sei. Das habe ich dann auch schnell getestet und tatsächlich: man sitzt jetzt hier wie auf einem Logen-Balkon und darf Stille und Ausblick geniessen.
Ich bevorzuge diese Tour als Bike&Hike-Tour von Halblech aus, entlang des Halblech und dann ganz hinten am Ende der Teerstrasse abzweigen ins laaange Röthenbachtal hoch bis zur Grüble-Hütte. Danach rechts abbiegen Richtung Bleick und ab dem Bike-Depot, wenn der "Forstweg" übel ruppig und sehr steil wird, in ca. 25 min. über die Niedere Bleick zum Gipfel (Bike-Strecke einfach 13,5 km - zurück fahre ich gerne die selbe Strecke, weil das Röthenbachtal seinen eigenen Reiz in jeder Richtung hat - und man kann es dabei schön laufen lassen
).
Hartgesottene Biker mögen das vielleicht noch hochtreten (Respekt!), Hiking ist aber wegen der Aussicht empfehlenswert!
Nach dem Bike-Depot beim Weidezaun nicht geradeaus den steilen Schotterweg hoch sondern links abbiegen und dem Pfad folgen - so gelangt man aussichtsreich direkt zur Niederen Bleick, von dort vorbei an der Bleick Hütte zum Gipfel.
Wanderer werden wohl eher von Unternogg oder Trauchgau starten - in jedem Fall gilt es, sich etwas zu bewegen, um zur Dose zu kommen.
Zum Cache:
Die Dose liegt etwas unterhalb des Gipfels am Weg - damit es zu keinen Flurschäden kommt bitte Hint und Spoiler beachten und die Dose wieder gut verstecken.
Ihr befindet Euch hier im größten Naturschutzgebiet Bayerns - bitte die Wege nicht verlassen und sich entsprechend verhalten - die Natur wird's Euch danken.>
Und jetzt raus und geht's Dosen suchen ....
UPDATE vom 26.02.2017:
Ich war mir nicht sicher, ob ich das "Nicht wintertauglich"-Attribut setzten sollte oder nicht - das hängt eben von den Bedingungen vor Ort ab - wer im Zweifel ist, sollte sich den Log vom Nilpferd vom 25.02. durchlesen ...