ACHTUNG --- ACHTUNG --- NATURSCHUTZGEBIET --- ACHTUNG --- ACHTUNG
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VERLASST NICHT DIE BEFESTIGTEN WEGE!!!
Der unter Naturschutz stehende Römerstein besteht aus reinem Dolomit. Es handelt sich hierbei um die Überreste eines etwa 250 Millionen Jahre alten Korallenriffs aus dem Zechsteinmeer. Der Name leitet sich vermutlich von einer germanischen Sagengestalt, dem Riesen Romar, ab. Das weiche Felsgestein ist mit unzähligen Fossilien durchsetzt.
Die Felsenformation besteht aus fünf nah zusammenstehenden Felsen, deren Höhe bis zu 17 Metern beträgt.
Die Einzelmassive heißen Hauptfels, Schiefer Turm, Übungsfels, Südostfels und Hüttenblock.
Der Römerstein hat sich wahrscheinlich auf einem kleinen Rotliegend-Vulkan gebildet, als dieser vom Meer der Zechsteinzeit bedeckt wurde. Im Riff kommen viele Moostierchen, Muscheln und Armfüßler vor.
Im Wesentlichen ist das Riff aus Algenmatten entstanden, in welche lagenweise Armfüßer eingebettet sind.
Risse und Spalten im Riff wurden mit Riffschutt und Algenmatten verfüllt. Die ursprüngliche Gesamtmächtigkeit des Riffs dürfte 100 m betragen haben.

Foto: Ausschnitt Römersteinformation
Kurz zur Entstehung Harzer Dolomits
Staßfurt-Karbonat lagerte sich zwischen Herzberg und Bad Sachsa in einer relativ kleinen Flachwasserzone ab und bildete eine 30 Meter mächtige Gesteinsbank.
Der Harzer Dolomit, der auch Nüxeier Dolomit oder Nüxeier Marmor genannt wird, bildete ein Gesteinsvor-kommen im Südharz bei dem Weiler Nüxei bei Steina unweit von Bad Sachsa im Landkreis Osterode. Dieses Vorkommen entstand im Zechstein aus dem Werra- und Staßfurt-Zyklus.
Es handelt sich um einen feinkörnigen und kaum erkennbar parallelgeschichteten Naturstein. Er besteht aus 99 Prozent Dolomit und etwa 1 Prozent Calcit. Seine Farben sind hellbräunlich bis grau, zum Teil bis zum weißlich übergehend und ist dunkel geadert. Er enthält zahlreiche Stylolithen mit wenigen Resten von Mollusken. Dolomite sind im Allgemeinen gut verwitterungsbeständig. Dolomit ist sehr beständig und bleicht bei einem Verbau im Außenbereich als Naturstein leicht nach und zeigt leichte oberflächliche Anlösungen. Seine Wasseraufnahme beträgt lediglich 4 Prozent.
Die Felsformation des Römerstein besteht, wie oben bereits beschrieben, aus reinem Dolomit und ist sehr umfangreich. Daher konzentriert sich dieser Earthcache auf den hinter der Römerstein-Schutzhütte stehenden Hüttenblock.
An der Schutzhütte selbst befindet sich auch die Infotafel über dieses Naturdenkmal mit Landmarkennummer und Geopunktangabe.
Es handelt sich um einen solitär stehenden Dolomitblock des Römersteins, den es näher zu betrachten gilt.
Die im Listing genannten Koordinaten führen euch direkt dorthin.
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Begebt Euch an die angegebenen Koordinaten und beantwortet die folgenden Fragen.
1) Betrachte die Struktur des Gesteines an der Frontseite (direkt hinter der Schutzhütte) genauer. Wie stellt es sich dar (Farbe, Oberfläche)?
2) Vergleiche die Frontseite des Felsblocks mit der rechten Seitenwand. Welche Unterschiede sind erkennbar?
3) Schätze die Größe des Hüttenblocks ab. Wie hoch und wie breit ist er?
4) Den Gesteinsblock durchzieht ein deutlich sichtbarer Riss. Wie verläuft er durch das Gestein?
5) Konntet ihr hier Zeitzeugen (Fossilien) aus dem Zechsteinmeer am Gestein entdecken? Wenn ja, welche sind es.
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Quellen: Bilder eigene, Harzlife.de, Niedersächsisches Landesamt für Bodenforschung, Wikipedia