Der Start zu diesem Multi liegt direkt an den Headerkoordinaten, gleichzeitig auch Stage 1. Dorthin gelangt man prima zu Fuß, mit dem Rad, mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder auch mit dem Auto, wenn man dieses auf einem der vielen Parkplätze stehen lässt. Selbst Chaoten dürfen hier nicht hinein fahren.
Stage 1:
Los geht's. Von hier aus fällt womöglich zuerst die Kunst auf, mit der die Bundesagentur für Arbeit sich vor Ort ziert. Das ist aber nicht Gegenstand dieses Multis. Blickt man nach Süden, so stechen zwei überdimensionale Buchstaben an der Gebäudefront ins Auge. Diese ergeben ein Wort. Wir brauchen den Buchstabenwert dieses Wortes (alsno nicht die beiden Buchstaben einzeln!) AB. Leider ist es mir nicht gelungen, den tieferen Sinn dieses Kunstwerkes in irgend einer Beschreibung zu finden. So darf sich jeder selbst etwas dabei denken.
Update 9.10.2016: Wofür Pannen doch manchmal gut sind: Als ich nach mehreren DNFs zur Cachekontrolle kam, traf ich dort auf jemanden, der hier weiterhelfen konnte. Das Kunstwerk ist neu und stammt aus dem Sommer 2016, Wie auch bei GC5K5CD Kunst an der Uni muss man hier am Start um die Ecke denken oder schauen. Aus der Mensa der OTH kann man sehr schön den weiteren Verlauf des Kunstwerks erblicken. Es geht um die Geistesstärke. An dieser Stelle mein Dank an SDBH-R!
Stage 2:
Weiter geht's zu Stage 2. An den Koordinaten kann man die "Regensburger Linie" von Robert Schad aus dem Jahr CDEF hautnah erleben. Dieses monumentale Kunstwerk finde ich immer wieder faszinierend. Tonnenschwerer Vierkantstahl scheint hier über dem Wasser zu schweben in einer tänzerischen Linie. Interessant sind die Interpretationen, die man für dieses Werk findet. Da ist dann von einer "frei im Raum schwirrenden Seismographie", der "Linienspur eines Gedankens", einem "Energieblitz aus Stahl" und auch "inszenierter Ambivalenz" die Rede. Mir gefällt einfach, wie sehr sich den Eindruck dieser Plastik aus verschiedenen Blickrichtungen verändert und wie leicht sie zu sein scheint.
Stage 3:
An Stage 3 darf man sich wundern. Und vermutlich hat sich so manch einer an dieser Stelle schon gewundert darüber, was denn hier beim Bau des Gebäudeteils Maschinenbau schief gelaufen ist. Sind diese blauen Säulen etwa nicht ordentlich verankert worden und nach dem Bau hat man sie einfach so dort stehen gelassen?
Ganz im Gegenteil: hier haben Architektur und Kunst schon in der Planungsphase gemeinsame Sache gemacht und sich als Kernthema ein Elementargesetz der Geophysik vorgenommen. Infolge der Erdkrümmung steht alles auf der Erdoberfläche schräg im Weltraum, außer an den Polen. Interessant ist, dass alle blauen Säulen von Alexander Rogl den selben Neigungswinkel G aufweisen und alle parallel nach Norden ausgerichtet sind. Die Neigung entspricht derjenigen der Erdachse, wenn man sie hier her verschieben würde. Hier helfen ein Geodreieck, ein Senklot oder ein wenig Nachdenken. Ganz genau genommen sollten diese Säulen ca. 361 Meter nach Süden verschoben sein, aber da steht schon ein Gebäude.
Stage 4:
Der Sinn einer Universität und wohl auch einer Fachhochschule ist es dazu zu animieren, den Blick hin und wieder auch mal über den Tellerrand schweifen zu lassen. Das wollen wir an dieser Stelle tun und ermitteln einfach nur die Zahl H der Türme, die von hier aus sichtbar sind. Bei Ermittelung der Stages gab es leichten Nieselregen, im Nebel helfen nur Phantasie oder Ortskenntnis.
Stage 5:
Auf dem Weg zu Stage 5 müssen wir ein paar Gebäude umrunden, in denen sich auch noch Kunst versteckt. Hier sei nur auf die Werke "Windkinetische Raumgraphik" von Johanna Obermüller, 1992, und "Das große Glas" von Jürgen Huber, 2000, hingewiesen, die es zu betrachten lohnt. Leider ist man da aber an die Öffnungszeiten gebunden. Wir begeben uns lieber an der frischen Luft zur Installation "Stahlskulptur" von Helmut Langhammer,1972, um hier die letzte Zahl zur Berechnung des Finals zu ermitteln. Die Skulptur ist mit einer leuchtend rot-orangen Farbe angestrichen. Da dieser Multi lösbar bleiben soll, sei der Name dieser Farbe verraten. Es handel sich um Mennige. Ermittle die in dieser Farbe vorliegenden chemischen Elemente und addiere deren Ordnungszahlen zu I.
Das war es auch schon. Wenn du A, B, C, D, E, F, G, H und I ermittelt hast, kannst du dich zu einer der nahen Sitzgelegenheiten begeben und gemütlich die Finalkoordinaten berechnen:
N49 ED.H*I+A+B E12 E(B+C).F*I+G+F*B+A+C+F