Die Rheinwiesenlager waren Gefangenenlager der USA, Großbritanniens und Frankreichs entlang des Rheins am Ende des Zweiten Weltkriegs. In ihnen wurden zwischen April und September 1945 unterschiedliche Gruppen von Gefangenen vorübergehend interniert. Die offizielle Bezeichnung lautete "Prisoner of War Temporary Enclosures".
Auch am Rande von Böhl-Iggelheim befand sich eines der ingesamt 20 Rheinwiesenlager. Am 11. April 1945, also ca. ein Monat vor der Kapitulation Deutschlands, wurde mit dem Bau begonnen und kurz darauf die ersten Soldaten, aber auch Zivilisten zugewiesen. Schnell überstieg die Zahl der Inhaftierten die geplante Kapazität um ein Vielfaches, mit der Organisation des Lagers waren die US-Truppen überfordert, Versorgung und Hygienesituation waren katastrophal. Bereits im Juli 1945 wurde das Lager wieder aufgelöst und die Gefangenen entweder entlassen oder auf andere Lager verteilt.
Heute steht in der Nähe ein Gedenkstein mit einer lesenswerten Tafel.
Er wurde schon des Öfteren im wahrsten Sinne des Wortes "Stein des Anstoßes" für heftige Auseinandersetzungen zwischen Gruppierungen vom rechten und linken Rand.

In der Nähe des Gedenksteins findet ihr auch den Cache.
Um die Koordinaten herauszufinden, müsst ihr folgende kleine Frage mit Hilfe des Internets beantworten:
Wie viele Gefangene befanden sich angeblich am Tag der Kapitulation Deutschlands im völlig überfüllten Rheinwiesenlager Böhl-Iggelheim? (die nicht gerundete Zahl = X)
Final-Koordinaten:
N 49° (53238-X)/1000
E 008° (49108-X)/1000
Vor Ort kann man gut parken.
