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Mannis letzte Fahrt Traditional Cache

This cache has been archived.

raim66: Ade Manni

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Hidden : 10/28/2016
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:


Mal wieder ist ein Held der Jugend zur letzten Fahrt aufgebrochen. Am 21.10.2016 ist Manfred Krug gestorben. Die berliner Schnauze erblickte am 08.02.1937 in Duisburg das Licht der Welt.

[faz.net]

„Manfred Krug wurde an einem Rosenmontag als erstes Kind der Eheleute Rudolf und Alma Krug in Duisburg geboren. Sein Vater war Eisenhütten-Ingenieur, der zunächst bei Thyssen in Duisburg als Schmelzer im Stahlwerk arbeitete. Kurz nach der Geburt zog die Familie in die Nähe von Osnabrück nach Georgsmarienhütte, da der Vater im dortigen Stahlwerk eine bessere Stellung fand. Ein knappes Jahr nach der Geburt von Manfred Krugs Bruder Roger 1939 zog die Familie weiter vor die Tore Berlins nach Hennigsdorf, wo der Vater eine Anstellung als Oberingenieur im Stahl- und Walzwerk angenommen hatte. Die ersten Kriegsjahre wurde er nicht eingezogen, da seine Arbeitsstelle als kriegswichtig galt. Nach der Zerstörung des Stahlwerks musste er dann aber doch noch an die Ostfront.

Kurz vor Kriegsende wurde Manfred Krug aus Furcht vor den Russen zu seiner Großmutter Lisa nach Duisburg geschickt. Hier erlebte er einen der schweren Bombenangriffe auf Duisburg mit, worauf seine Mutter die sofortige Rückkehr nach Hennigsdorf veranlasste. Beide Zugreisen unternahm er trotz seines Alters und der kriegsbedingten chaotischen Verhältnisse alleine. In Hennigsdorf erlebte er das Kriegsende.

Aufgrund der kargen Verhältnisse wurde Krug erneut zur Großmutter nach Duisburg geschickt. Die ersten Nachkriegsjahre verbrachte er in der Schweizer Straße 1 im Stadtteil Duissern, wo er auch zur Volksschule ging. Nach der Heimkehr des Vaters aus der Gefangenschaft wurde auch sein jüngerer Bruder ins Rheinland zu Verwandten mütterlicherseits geschickt. Die Familie blieb aber getrennt, da der Vater auf der Suche nach Arbeit viel unterwegs war. Als sich diese als erfolglos erwiesen hatte, entschloss sich der Vater mit beiden Söhnen zur Rückkehr nach Hennigsdorf. Seine Frau hatte sich jedoch inzwischen einem anderen Mann zugewandt. Die Ehe wurde geschieden, die Kinder getrennt, Manfred Krug blieb beim Vater.

Nach der Scheidung der Eltern zog Krugs Vater 1949 mit seinem Sohn von Duisburg in die gerade gegründete DDR. Manfred Krug absolvierte eine Lehre zum Stahlschmelzer im Stahl- und Walzwerk in Brandenburg an der Havel, dem heutigen Industriemuseum. Ein Spritzer flüssigen Stahls hinterließ die markante Narbe auf seiner Stirn. Während dieser Zeit machte er an der Abendschule Abitur. Danach begann er ein Studium an der Staatlichen Schauspielschule Berlin, das er jedoch abbrechen musste.“

[Auszüge aus Wikipedia]

Seine Karriere begann er in der DDR als Schauspieler. Früh erlegen war er aber zudem der Jazzmusik.

1977 stellte und erhielt er seinen Ausreiseantrag in den Westen.

In der BRD startete er mit seiner Karriere richtig durch. Er ist uns allen bekannt als Schauspieler, u.a. durch „Auf Achse“, „Liebling Kreuzberg“ und als Tatortkommissar. Manfred Krug spielte aber auch in zahlreichen weiteren Filmen und Serien mit. Seiner Musiziererei blieb er stets treu. Eine lange Zeit war er uns aber auch als Werbefigur bekannt (T-Aktie, Advocard, Mercedes-Benz Bank). Unter die Schriftsteller ist er auch ein paar Mal gegangen.

Die umfangreiche Vita lässt sich im www nachlesen.

Zum cache:

Der muss hier erstmal spontan raus! Zur Zeit sucht ihr eine Filmdose, hier kommt es aber noch zu einer Aufhübschung.

update 31.1.17: Der Behälter hat gewechselt, ist nun ein wenig aufgepeppt. Es passen keine Reisenden hinein. D ist ein wenig hochgesetzt. Viel Spaß weiterhin.

update 23.02.2017: Der Behälter ist wieder Basic.

Der Standort ist natürlich adressgenau gewählt. Das Haus an der Schweizer Straße/Mülheimer Straße hat eine lange Gastronomie-Tradition. Ursprünglich hieß das Eck-Lokal einmal „Haus Klucken“. Später wurde daraus die Studentenkneipe „Pianissimo“. 2011 zog das „Jedermann“ ein und ab 2014 das "Fahrenholz". Als Kneipe hatte der Standort wohl wenig Glück und so wurde im Frühjahr 2016 das Restaurant „Haus Kuhn“ eröffnet.

Makaberer Weise, dem Anlass entsprechend, befindet sich an der gegenüber liegenden Ecke Mülheimer Str./Sternbuschweg in Sichtweite das Lokal „Fährmann“, mit entsrechender Figur im Logo.

Das ihr hier selten ungestört seid, sollte allen klar sein. Verhaltet euch, wie immer, auffällig unauffällig! Manni war ihm lange Jahre erlegen.

Additional Hints (No hints available.)