Der zu den Araliengewächsen gehörende kommt, ausgenommen das nördliche Skandinavien, praktisch in ganz Europa vor. In anderen Gebieten, beispielsweise in Nordamerika, Australien oder Neuseeland, wurde die Art eingeführt und gilt dort als invasiver Neophyt.
Er bevorzugt eher schattige Standorte mit lockeren, humusreichen Böden. Die mit Luft- oder Haftwurzeln versehene Pflanze wächst an lebenden als auch an toten Bäumen 20 bis 25 m hoch. An Gebäuden und an Mauern bevorzugt er nördliche bis nordwestliche Wände, um fächerartig emporzuwachsen. Er wird 200 bis 500 Jahre alt, und der verholzte Stamm kann in Ausnahmefällen einen Durchmesser von bis zu einem Meter erreichen!

Er wird als für die Begrünung von Zäunen, Mauern und Fassaden als sehr geeignet betrachtet. Ein Bewuchs schützt die bewachsenen Flächen vor Regen und vor Spannungsrissen durch starke Temperaturschwankungen, und er wirkt als Wärmeisolierung. Daneben wird die ökologische Bedeutung einer Fassadenbegrünung als Lebensraum für Insekten und Nistplatz für Singvögel hervorgehoben.
Quelle: Waldwissen
29.04.2023: Der Baum und der Kletterer, an dem ursprünglich die Dose hing, gibt es nicht mehr. Er wurde aufgrund von intensiver Forstwirtschaft gefällt.

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