Hermsdorf ist eine Kleinstadt in Ostthüringen. Sie wurde 1256 erstmals urkundlich erwähnt. Am 7. Oktober 1969 wurden Hermsdorf die Stadtrechte verliehen. Das Wappen wurde 1994 entworfen.

Abb. Das Wappen von Hermsdorf: In Silber ein silbernes, rot bordiertes Stützbogenkreuz, das mit einem roten Fadenkreuz belegt ist, dessen Schnittpunkt sich in Schildfußhöhe befindet; vorn ein grüner Nadelbaum, hinten ein schwarzer Bär.
Zu den ältesten Gebäuden zählt der Gast- und Gutshof „Zum Schwarzen Bär“. Er war Ausgangspunkt für die Entwicklung der Stadt. Im Wappen gibt ein steigender schwarzer Bär als redendes Element diese Tatsache wieder. Der stilisierte Nadelbaum wurde als Symbol für die Region des Holzlandes, dessen Zentrum Hermsdorf war und ist, in das Stadtwappen aufgenommen. Das Stützbogenkreuz, welches mit einem Fadenkreuz belegt ist, steht symbolisch für das Hermsdorfer Kreuz. Mit der Autobahn wurde Hermsdorf europaweit bekannt. Außerdem kreuzten sich bereits seit Jahrhunderten Handelswege aus Ost-West und Süd-Nord.
Das Wappen wurde von dem Heraldiker Michael Zapfe gestaltet.
Inzwischen ist es nicht nur auf Briefköpfen zu finden, sondern auch auf Tafeln, als Bepflanzung des Kreisverkehrs vor dem Bahnhof, als Natursteinmosaik Nahe der Bockmühle im Zeitzgrund und auf Kanaldeckeln in der Straße „Am Stadion“ für 25 Jahre Stadtrecht.