Die Unsicherheit bei den Querkeln war groß. Politische und wirtschaftliche Risiken nahmen immer mehr zu. Wohin nur mit dem vielen Geld? Da kamen sie getreu der Geschäfte ihrer Vorfahren auf die Idee, ihr Geld in Form eines riesigen Goldklumpens anzulegen. Gesagt, getan, nun brauchte es nur noch ein geeignetes Versteck. Sie luden das Gold in ihre Motorkutsche und fuhren in den Wald ihrer Ahnen.
Am Parkplatz angekommen, blickten sie sich um und entdeckten ein bemoostes Bauwerk ihrer Vorfahren. DAS wäre doch ein gutes Versteck! Straßennah, stabil, schneegeschützt… Der kleinste Querkel kletterte hinunter, aber oh nein – das Loch war zu klein! Ein Satz mit X, das war wohl nix, also hieß es weitersuchen. Querkel 1 mahnte an: „Wir müssen fei den Schatz auch wiederfinden!“. Querkel 2 hatte die rettende Idee: „Wir zählen die Steinreihen über dem Bogen bis zur Oberkante auf beiden Seiten und merken uns die Summe (=A) und ich denke mir dann eine Geheimformel aus“.
Gesagt, getan, gezählt, notiert – schon rollten sie ihren Goldklumpen die Straße in südlicher Richtung bergauf, bis sie erschöpft an einer steinernen Sitzgelegenheit innehielten. Querkel 3 entdeckte zwei Wegweiser. „Schaut mal, der eine ist noch aus der Zeit unserer Vorfahren!“ Querkel 2 zückte sein Notizbuch: „Und wer findet zwischen den beiden den Unterschied?“ (Buchstabenwert = B).
Gemeinsam beschlossen sie, zu dem auf den Wegweisern genannten Platz ihrer Vorfahren zu wandern. Sie marschierten hin, umkreisten ihn links, umkreisten ihn rechts und fanden tatsächlich auf der südlichen Seite eine „Zwergentreppe“ (siehe Spoiler 1), um hinauf zu kommen. Oben, am hinteren Ende angekommen entdeckten sie eine große kreisrunde Vertiefung. Was die Vorfahren da wohl gemacht haben? Kochstelle oder Schwimmbad? Sie maßen den Durchmesser – war das groß für so einen kleinen Zwerg! (Durchmesser 39—42 cm: C=45 / Durchmesser 45-48 cm: C=23 / Durchmesser 51-54 cm: C=55). Querkel 4 sprach aus, was alle dachten: „Nein, das hier ist zu unsicher, kein gutes Versteck – lasst uns weitersuchen!“.
Und so rollten sie ihr Gold zurück zur Straße und weiter bergauf, bis sie auf der rechten Seite zu einer Buche mit einem rechteckigen dunklen Feld (ehem. Markierung) gelangten. Hier gingen sie 90° nach rechts und erblickten nach ein paar Schritten einen eingewachsenen Felsen. Querkel 3 kletterte hinauf, turnte an der Kante entlang, wurde aber von Querkel 1 energisch zurückgerufen: „Das ist ein Gedenkstein, komm sofort da herunter!“ Er notierte den Buchstabenwortwert des ersten aufgeführten Vornamens (=D).
Weiter ging es bergauf, alle fünf hinter dem Goldstück schnaufend und schwitzend. An einem kleinen Fachwerkhaus bogen sie rechts ab, weil sie auf dem Hügel eine Burg entdeckten; da sollte sich doch ein gutes Versteck finden lassen! Die Auffahrt hinauf, wurden sie schnell durch den Anblick eines Pavillons auf der linken Seite abgelenkt und rollten ihr Goldstück über die Wiese dahin. Dort angekommen schauten sie sich staunend um, was für tolle Farben da oben! (rot-weiß: E=4 / rot-grün: E=5 / blau-gelb: E=6).
Aber auch hier kein richtig gutes Versteck, bis Querkel 5 - der den Pfad aus dem Pavillon heraus in einem großen Bogen nach links ca. 30m weiter erkundet hatte - rief „Hier gibt es eine Höhle, wir haben unser Versteck!“ Am Eingang angekommen folgte die Ernüchterung: hier wohnt schon jemand… Querkel 2 schlich sich am Wächter vorbei bis an das ganz hintere Ende der Höhle, wo er den Abdruck einer markanten geometrischen Form entdeckte (Quader: F=12 / Pyramide: F=18 / Kugel: F=16). Das war zumindest ein guter Hinweis für die geheime Formel!
Und so ging es weiter, aus der Höhle wieder hinaus, nach rechts zu einer Treppe. Den Goldklumpen diese hinauf stemmend kamen die Zwerge in einen Laubengang. Querkel 3 hatte die zündende Idee: „Lasst uns die metallenen Säulen zählen!“ (=G).
Während Querkel 3 und 5 zählend hin- und herliefen, entdeckten die anderen in der Mitte des Laubengangs ein großes „Trinkgefäß“, machten eine Zwergenleiter und schauten neugierig hinein. Sie entdeckten eine Jahreszahl (=H).
Auf einer Bank unter einem Baum am Ende des Bogengangs hielten sie inne und überlegten, wie es nun weitergehen sollte. Sie entdeckten halbrechts vor ihnen einen mystischen Turm, doch auch dieser schien schon bewohnt! So rollten sie ihr Goldstück die Treppe und Wiese hinab und verließen den Park durch ein hölzernes Tor. Gleich danach bogen sie scharf links ab und folgten einem Privatweg zurück zur Straße. „Nur nicht bergauf“ schnaufte Querkel 5 und lenkte das Grüppchen die Straße bergab. Nun rollte das Gold fröhlich und fast von allein bis zu einer Unterkunft für riesenhafte, eigenartig anmutende Vierbeiner. Am Ende eines laaaaaaaangen grünen Holzgebäudes fanden sie einen nach links weisenden Wegweiser, dem sie weiter auf dem Weg ihrer Vorfahren folgten. Nach wenigen Metern standen sie vor einem weiteren Wegweiser mit zwei Worten, der wieder eine gute Versteckmöglichkeit versprach. Sie folgten dem Wegweiser mit den zwei Worten bis sie auf mehrere große, im Boden versunkene Steine trafen: „Hier war ich schon einmal“, krähte Querkel 4, „schaut: am 22.11.91 habe ich meinen Namen hier eingeritzt!“ (Buchstabenwortwert=I).
Die kleinen Zwerge erkundeten die Umgebung lange und gründlich, fanden aber kein passendes Versteck. So wandten sie sich wenige Schritte nach den großen Steinen 90° nach links in Richtung Osten, wo sie bald einen kleinen Pfad entdeckten, der sie bergab zu einem Wanderweg führte. Auf dem Weg angekommen wandten sie sich nach rechts und folgten dem Weg, bis sie rechts oberhalb des Weges eine Felsformation entdeckten, benannt nach dem Namen einer Dame. An diesem Felsen suchten sie wieder, fanden aber kein geeignetes Versteck – nur eine Jahreszahl, die Querkel 2 eifrig notierte (=J).
Mittlerweile schon etwas müde folgten sie dem Weg weiter bis links die nächste mit einem Namen benannte Felsformation auftauchte. „Ui toll, wer hat wohl hier mal gewohnt?“ fragte Querkel 3 begeistert und machte sich sofort ans Werk, den Goldklumpen die Treppe hinauf zu rollen. Oben angekommen konnte er leider kein Versteck finden und so kugelten Zwerg und Gold gemeinsam wieder hinunter. Gegenüber der Stufen hatte Querkel 2 inzwischen Initialen und eine Jahreszahl entdeckt. Die Ziffer, die doppelt vorkommt, trug er in sein Büchlein ein (=K). Die Querkel umrundeten den Stein von beiden Seiten, entdeckten auf der Rückseite noch eine Höhle und erkannten ein weiteres Mal „Das wird hier nix, hier sind viel zu viele Leute, schaut Euch nur die ganzen Spuren an!“.
Sie folgten dem Wanderweg weiter bergab und entdeckten wenig später wieder einen Stein – diesmal rechts des Wegs. Querkel 1 wollte gleich vorbeimarschieren, während der immer neugierige Querkel 5 einen Blick auf die untere Seite warf. „Toll, ich habe einen Spalt entdeckt, lasst uns das Gold da verstecken!“. Querkel 3 dachte an den Anfang ihres Weges und zog sein Maßband aus der Tasche. „Lasst uns erst den breitesten Punkt des Durchgangs messen, am besten genau über dem Boden“. Gesagt getan, gemessen…oh nein, schon wieder zu eng! (<100cm: L=3 / 100-120cm: L=5 / >120cm: L=7).
Und so ging es weiter auf dem Wanderweg, der Goldklumpen raschelte durchs Laub und rumpelte über Wurzeln. Die Zwerge kamen an einen Wegweiser mit 4 Schildern und entdeckten links oberhalb eine weitere Felsformation, zu der ein kleiner Pfad führte. „Oh nein, ich kann nicht mehr, meine Füße tun weh, ich hab Hunger, ich will nach Hause, nicht schon wieder bergauf, wie lang denn noch“ jammerte der kleinste Querkel- musste aber den anderen den Hügel hinauf folgen. Am Stein angekommen entdeckten sie ein gutes Versteck – und neeeeeein, auch das war schon belegt! Querkel 2 notierte von der am Stein befindlichen Inschrift noch den letzten Buchstaben der ersten Zeile (=M), während Querkel 4 ein paar Meter bergauf einen weiteren, mit einem Frauennamen versehenen Stein untersuchte. Doch auch hier fand sich kein Versteck, lediglich eine Hinweistafel mit einem Namen (Anzahl des Buchstabens „O“ = N).
„Ich hab‘s Euch ja gleich gesagt“ schimpfte der kleinste Querkel, während das Gold wieder den Hügel hinunterrollte, zurück bis zum Wegweiser mit den 4 Schildern. Dort nahmen die Querkel ihren Goldklumpen wieder auf und gingen weiter nach links auf dem Wanderweg. An der folgenden T-Kreuzung sahen sie einen Wegweiser sowie einen Baum mit einer Markierung. Querkel 2 notierte gerade die Summe aller drei Ziffern auf den beiden Objekten (=O), als Querkel 1 begeistert rief „Ich habe da eine Idee! Jetzt weiß ich, wo wir unser Gold verstecken! DEN Platz kennt garantiert niemand, da stehen keine Schilder, keine Wegweiser, kommt mit – kommt schnell mit“! Und schon rannte er davon, die restlichen vier Zwerge mit dem Goldklumpen hinterher. Und tatsächlich, DA war ihr Versteck! Perfekt! Die Querkel arbeiteten eifrig und versteckten ihren Schatz sehr gut. Danach saßen sie erschöpft aber zufrieden im Moos. Querkel 2 kaute auf seinem Bleistift herum, murmelte Zahlen und Formeln vor sich hin und kritzelte am Ende auf sein Papier:
N50° (A*B*C)+(D*E)+(F*G)+H+I+J+1937
E010°(A*B*C*E)+(D*F)+H+J+(K*L*M*N*O)+(A*B*C)+(I*G*L*N)+2235
Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute im Verborgenen des Hohensteiner Waldes und hüten ihren Schatz...
Bei diesem Cache handelt es sich um eine Letterbox, d.h. Ihr benötigt Euer GPS-Gerät nur zum Auffinden des Parkplatzes und des Finals. Ansonsten folgt einfach der Spur der Zwerge – lest aufmerksam und genießt die schöne Natur. Ein Maßband und eine Taschenlampe könnten unterwegs hilfreich sein. Die Gesamtlänge des - nicht für Kinderwägen geeigneten - Weges beträgt ca. 4km. Ihr bewegt Euch in Jagdgebiet, bitte sucht den Cache nicht nachts und in der Dämmerung und plant Eure Startzeit so, dass Ihr vor Einbruch der Dunkelheit den Wald verlassen könnt! Der im Final enthaltene Stempel ist kein Tauschgegenstand und verbleibt im Cache. Auch wenn Stempeln keine Logbedingung ist, freuen wir uns natürlich über Eure persönlichen Stempel (notfalls Finger- oder Nasenabdrücke) im Logbuch!
Gefährdungsklausel / Haftungsausschluss:
Achtung! Bei der Stage zur Ermittlung des Wertes C handelt es sich um einen kleinen Kletterfelsen! Die Kletterei ist ohne Ausrüstung machbar, etwas Erfahrung mit der richtigen Klettertechnik, passendes Schuhwerk und eine gewisse Grundfitness vorausgesetzt. Für den richtigen Einstieg schaut Euch bitte das Spoilerbild an! Bei Regen oder Schnee solltet Ihr auf das Klettern verzichten, da der Fels dann sehr rutschig sein kann und Absturzgefahr besteht. Bitte achtet im Herbst auch auf herabgefallenes Laub und beseitigt dieses sicherheitshalber. Bedenkt zudem, dass der Weg nach oben nur der halbe Weg ist! Für die Nicht-Kletterer lässt sich auch eine Leiter anlehnen, um den Aufstieg etwas zu entschärfen…
Wenn Ihr diesen Geocache macht, müsst Ihr euch im Klaren sein, dass Ihr absolut eigenverantwortlich für eure Handlungen seid und den Cache auf eigenes Risiko sucht.
Macht Klettercaches nie im Alleingang!
Jeder, der diesen Cache sucht, muss mit diesen Bedingungen einverstanden sein.
Wenn Ihr den Schatz der Querkel gefunden habt, könnt Ihr Euch gern unser Banner ins Profil einbinden:

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