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Porzellanfelsen EarthCache

Hidden : 11/28/2016
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   other (other)

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Geocache Description:


Euch erwartet eine kleine Wanderung entlang des geologischen Lehrpfades Grabentour. Die Grabentour hat ihren Namen von einem in der Zeit von 1844-1846 angelegten Grabensystem. Das Grabensystem war eine bergmännische Hilfsanlage zur Bereitstellung von Aufschlagwasser zum Betreiben der Bergbaumaschinen. Der ca. 3,5 km lange Graben unterteilt sich in 1652 m offener Graben und 1905 m Röschen.

Vom Parkplatz aus wandert man am Mühlgraben entlang und kann kurz nach der Wünschmann-Mühle auf der rechten Seite Hochwassermarkierungen entdecken. Die anstehenden Gesteine sind verschiedenartige Gneise, Gneisglimmerschiefer und Glimmerschiefer. Bei den Gneisen handelt es sich um Muskovit-Biotit-Gneise bzw. um Leptynite und leptynitische Gneise (eine glimmerarme plattige Variante) mit Einschaltungen von Amphibolit und feinkörniger Metagrauwacke ähnelnden Sedimenten.

Wir folgen der Nadel weiter, bis zu den Cache-Koordinaten und erreichen das obere Mundloch der Porzellanfels-Rösche. Die Rösche hat eine Länge von ca. 150 m. Rechts neben dem Mundloch befindet sich ein Stolln, in dem Quarzit abgebaut wurde. Dieses Gestein wurde in der Meißner Porzellanmanufaktur verwendet. Am geologischen Aufschluss sind die Quarzitgänge gut zu sehen.

Eigenschaften von Quarzit: Quarzit ist ein metamorphes Gestein, d.h. Umwandlungsgestein. Das Gestein zeigt eine weiße bis graue Farbe, ursächlich begründet durch hohe Gehalte an Quarz. Durch mineralische Beimengungen von Limonit und anderen Eisenoxiden kann Quarzit auch rötlich oder bräunlich sein. Bläulicher Quarzit ist auf die Anwesenheit von Dumortierit zurückzuführen, währenddessen grünliche Quarzite durch Fuchsit koloriert werden. Die Zusammensetzung von Quarzit wird mit einem Anteil von bis zu 80 % von Quarz bestimmt. Daneben sind Feldspäte, Glimmer, Graphit, Chlorit, Magnetit, Pyrit, Hämatit und Granat enthalten. Das Gefüge des Gesteins ist feinkörnig, lagig und massig, Porenräume sind nicht vorhanden. Eine geringe Schieferung ist zu erkennen, wenn Quarzit Muskovit in größerem Umfang enthält (Serizitquarzit). Mitunter zeigen sich grau-schwarze Einschlüsse, die auf die Umwandlung organischer Reste in Graphit verweisen.

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Nach den aktuellen Earthcache-Guidelines dürft Ihr den Besuch dieses Earthcaches sofort loggen. Parallel dazu sendet bitte eine E-Mail über unser Profil mit dem Betreff: „Porzellanfelsen“ und beantwortet folgende Fragen:

1. Welche Form und welches Aussehen haben die Quarzgänge am Aufschluss?

2. Beschreibe anhand der Farbe, welches Material den Quarzit am Aufschluss gefärbt hat?

3. Wie bzw. als was wurde das Quarzit in der Meißner Porzellanmanufaktur verwendet?

4. Beschreibe kurz mit eigenen Worten die Quarzit-Geröllsteine in der Höhle (Größe/Farbe) mit Blick vom Eingangsbereich.

5. Optional: Füge deinem Log ein Foto von der Örtlichkeit bei

Wichtiger Hinweis: Die offiziellen Wege müssen für diesen Earthcache nicht verlassen werden! Das Betreten der Höhle bzw. des Stollns ist während der Fledermausschutzzeit vom 01.10. bis 31.03. jedoch tabu und für die Beantwortung der Fragen auch nicht zwingend erforderlich. Weitere Geologische Lehrpfade in Freiberg und Umgebung findet ihr unter: http://www.gupf.tu-freiberg.de/geologie/lehrpfad_1.html

Quellen: www.steine-und-minerale.de/atlas, www.gupf.tu-freiberg.de/geologie/grabentour.html, Foto: Team Parosa

Additional Hints (No hints available.)