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Siebenhügelstadt Bamberg - "Das fränkische Rom" Multi-Cache

This cache has been archived.

Maximusprime93: Da die Dose ein weiteres mal verschwunden ist und das vorgesehene Versteck für das Final auch nicht mehr vorhanden ist (was die Sache um einiges schwieriger gestaltet) wird dieser Cache archiviert, um anderen die Gelegenheit zu geben in der näheren Umgebung einen Cache zu legen.

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Hidden : 12/15/2016
Difficulty:
3 out of 5
Terrain:
3 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:

Bist du auf der Suche nach einen informativen und gleichzeitig sportlich attraktiven Cache?

Wenn Ja, ist dieser Multi für dich genau das Richtige! =)

Siebenhügelstadt Bamberg - „Das fränkische Rom“ ist ein historisch informativer Sport-Cache. Er besteht aus sechs Stationen und das Final. Eine Touristentour der anderen Art, so könnte man diesen Cache auch beschreiben, weil bei der Suche des Verstecks nahezu alle bekannten Sehenswürdigkeiten Bambergs miteinander verknüpft werden und dabei auch noch eine sportliche Komponente hinzukommt. Alle zwei Jahre findet der „Bamberger Weltkulturerbelauf“ statt. Der längste Lauf ist ein Halbmarathon (21,10 Kilometer). Die Route des Halbmarathons führt an den selben Stationen wie die des Multis vorbei.
Noch ein Tipp: Bei manchen Stationen ist genaues hinschauen gefordert und bei schönem Wetter erwartet euch eine vielversprechende Aussicht am Final. Außerdem sind an Wochenend- und Feiertagen sehr viele Spaziergänger-, Sport- und Touristenmuggel unterwegs. Stets gut aufpassen! Nun zum Cache:

Fränkisches Rom ist ein Beiname der Stadt Bamberg, die wie Rom auf sieben Hügeln erbaut wurde. Dieser Name geht auf Kaiser Heinrich II. zurück, der Bamberg als Gegenstück zu Rom ansah. Die verschiedenen Stadtteile Bambergs, die geistliche Stadt auf den Hügeln, die Altstadt im Sand, die Neustadt auf der Insel und die Theuerstadt im Osten wuchsen erst allmählich aufeinander zu. Im folgenden werden wir euch über sechs der sieben Hügel führen und an jeder Station gibt es eine Frage, die vor Ort leicht zu beantworten ist. Merkt euch die Antworten gut, da ihr sie zur Berechnung der Final-Koordinate benötigt. Ihr fragt euch bestimmt warum nur sechs von sieben Hügel?! Das liegt daran, dass der Abtsberg von Kaiser Heinrich II. zu den weiteren sechs Hügeln dazu genommen wurde, sodass Bamberg genau wie Rom eine Siebenhügelstadt ist. Des weiteren wird dieser Berg von keinen architektonischen Besonderheiten gekrönt (nicht einmal mit einer für Bamberg typischen Brauerei). Lediglich gehörte er den damaligen Abt vom Kloster Michelsberg, woher er auch seinen Namen hat.
Für das Suchen des Caches ist festes Schuhwerk von Vorteil, da sich die Gesamtstrecke des Caches ca. 4,2 Kilometer über mehrere Hügel und Kopfsteinpflaster erstreckt.

1. Station: Michelsberg
N 49° 53.657 E 010° 52.654

Kloster Michelsberg (auch Michaelsberg) ist ein ehemaliges Kloster der Benediktiner in der Erzdiözese Bamberg. Nach seiner Auflösung 1803 wurden die Räumlichkeiten für das dorthin verlegte Vereinigte Katharinen- und Elisabethen-Spital verwendet. Dieses Seniorenheim befindet sich dort noch heute. Nach Errichtung des Bistums Bamberg durch Kaiser Heinrich II. gründete der erste Bischof von Bamberg, Eberhard, 1015 das Benediktinerkloster St. Michael als bischöfliches Eigenkloster. Demgemäß unterstand der jeweilige Abt ausschließlich dem Bischof von Bamberg. Die Mönche für den Michelsberg kamen anfänglich aus Amorbach und Fulda.

Frage: Zu wieviel Prozent ist das Rhätsandstein-Mauerwerk der Nord- und Ostfassade des Konventgebäudes beschädigt?

A = ?

2. Station: Jakobsberg
N 49° 53.453 E 010° 52.650

Hier befindet sich die Jakobskirche. Sie liegt an einem der vielen Jakobspilgerwege nach Santiago de Compostela. St. Jakob stammt aus dem Hochmittelalter, ist nur wenig jünger als der Bamberger Dom und gibt heute einen Eindruck, wie der Dom ursprünglich innen ausgesehen haben kann. Sie ist eine flach gedeckte, doppelchörige, kreuzförmige Säulenbasilika, die nach dem Vorbild des Doms das Querschiff im Westen hat. Sie wurde im Jahr 1073 unter Bischof Hermann begonnen und 1109 durch Bischof Otto vollendet. Der westliche der beiden Chöre wurde im 15. Jahrhundert gotisch erneuert, die östliche Apsis 1771 unter Bischof Adam Friedrich von Seinsheim durch eine Barockfassade maskiert. Zugleich wurde der südliche halbfertige Turm abgebrochen und nördliche mit einem Zwiebelhelm bekrönt. Ein Wappen aus dem 13. Jahrhundert ist das älteste Beispiel des von dem Bamberger „Stadtritter“ geführten Wappenschildes.

Frage: In welchem Jahr wurde der Jakobusweg, laut Hinweistafel vor der Kirche, zum Weltkulturerbe erklärt?

B = ?

3. Station: Domberg
N 49° 53.482 E 010° 52.920

Sicherlich der eindrucksvollste Platz Bambergs, mit den Baustilen aller Epochen von der Romanik über die Gotik, Renaissance, Barock und Rokoko. Dieser Platz atmet Geschichte aus allen Poren.
Der viertürmige Kaiserdom ist das Herzstück der Stadt und das bedeutendste Kunstwerk im weiten Umkreis und geht zurück auf die Kirchenstiftung Heinrichs II., der 1007 das Bistum Bamberg gründete. Der heutige Dom geht auf das Jahr 1237 zurück.
Die Alte Hofhaltung mit ihrem einmaligen Innenhof schließt sich an den Dom an und verkündet das Zeitalter der Renaissance des 16. Jahrhunderts. Hier befindet sich heute die Dombauhütte und das Historische Museum. Auf der anderen Seite befindet sich das Diözesanmuseum, bestückt mit den berühmten Kaisermänteln und dem Papstornat von Papst Clemens II. Gegenüber auf der anderen Seite des Domplatzes liegt die Neue Residenz mit dem prachtvollen Kaisersaal und den Prunkräumen. Im gleichen Gebäude ist die Staatsbibliothek beherbergt, Heimat gleich zweier Weltdokumentenerbe.

Frage: Am Torbogen der Alten Hofhaltung ist in zentraler Position der Kopf einer Gestalt aus der Unterwelt in Stein gemeißelt.

C = Buchstabenwortwert der Bezeichnung dieser Gestalt

4. Station: Stephansberg
N 49° 53.297 E 010° 53.146

Auf dem Stephansberg steht die Stephanskirche. Nach der Säkularisation wurde sie vom bayerischen König Max I. Joseph den Bamberger Protestanten überlassen. Die Stephanskirche in der Bamberger Altstadt ist die einzige jetzt evangelische Kirche, die von einem Papst (Benedikt VIII.) geweiht wurde. Das Stift wurde 1007/09 durch Bischof Eberhard I. von Bamberg gegründet, eventuell auf Weisung der Kaiserin Kunigunde. Es wurde 1803 im Zuge der Säkularisation aufgelöst. Die Stiftskirche, die dem Heiligen Stephanus geweiht war, wurde 1807 evangelische Kirche. Im Stiftsbau brachte man später eine Präparandenschule unter. Des weiteren befinden sich auf dem Stepahnsberg eine Brauerei, drei Bierkeller und die Bamberger Dr.-Remeis-Sternwarte.

Frage: Neben dem Haupteingang der Stephanskirche befindet sich rechts eine weitere Zugangstür. Welche Jahreszahl steht über dieser? Die Jahreszahl ist auch der erneute Beginn der Bauarbeiten der Kirche durch Antonio Petrini nach dem 30-jährigen Krieg.

D = ?

5. Station: Kaulberg
N 49° 53.319 E 010° 52.908

Der Kaulberg hat seinen Namen vermutlich von Kulen (=Grubenanlagen) oder Sandgruben bzw. Kellern. Das Karmelitenkloster, die Obere Pfarre, die St. Laurenzi-Kapelle sowie die Brauerei Greifenklau sind auf dem Kaulberg ansässig. Die Klosteranlage der Karmeliten wurde im 12. Jh. gegründet und 1692-1701 durch Leonhard Dientzenhofer barock umgestaltet. Den Besucher erwartet hinter der barocken Eingangsfassade des Klosters ein herrlicher spätromanischer Kreuzgang aus dem 13. Jahrhundert. Das Kloster mit seinem Kreuzgang können Sie sich auch mit Hilfe eines Audio-Guides erschließen. Der spannende Rundgang in Ton und Bild führt Sie zu den wichtigsten Punkten in der Kirche und im Kreuzgang.

Frage: Wie viele Jahre wurde das Karmelitenkloster als Nonnenkloster geführt?

E = ?

6. Station: Altenburg
N 49° 52.836 E 010° 52.111

Die Altenburg steht auf der höchsten Erhebung Bambergs und liegt 386 Meter ü. NN. Zum Vergleich: Der tiefste Punkt Bambergs ist im Regnitz-Hafen und hat eine Höhe von 230,8 Meter ü. NN. Die Altenburg wurde 1109 erstmals in einer Urkunde erwähnt, mit der Bischof Otto von Bamberg die Burganlage dem Kollegiatstift St. Jakob übereignete. Die Burg war von 1305 bis 1553 die zweite Residenz der Bamberger Fürstbischöfe. In ihren heutigen Ausmaßen entstand die Burg im frühen 15. Jahrhundert. Im Bauernkrieg 1524/1525 wurde die Altenburg zwar belagert, aber weder eingenommen noch sind schwerwiegende Zerstörungen überliefert. Im Zweiten Markgrafenkrieg von 1553 wurde die Burg nicht durch Erstürmung, sondern nach der Übergabe an das Kriegsheer des Markgrafen Albrecht Alcibiades von Brandenburg-Kulmbach der Zerstörung preisgegeben. Ein Erdrutsch zerstörte im letzten Viertel des 18. Jahrhunderts Teile der Ostmauer. Diese Mauern wurden erst wieder im beginnenden 21. Jahrhundert in Sichtbeton neu errichtet. 1801 wurde die Burg vom Hochstift Bamberg, bis auf die Befestigungsanlagen, an Adalbert Friedrich Marcus verkauft. Dieser Bamberger Arzt richtete das noch stehende Torhaus als Wohnung ein. E. T. A. Hoffmann, der mit Marcus befreundet war, fühlte sich von der Burg so angezogen, dass er zeitweilig in einem der Mauertürme Erholung suchte. Nach dem Tod von Marcus kam auch dieser Besitz in die Konkursmasse. Postmeister Anton von Grafenstein auf Krummennaab initiierte im Jahr 1818 die Gründung des Vereins zur Erhaltung der Altenburg, des ersten Denkmalschutzvereins in Bayern. Da zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein weiterer Teil der Ostmauer in Gefahr war einzustürzen, brach man diese ab und baute sie zurückversetzt wieder auf. Die ursprüngliche rechteckige Anlage ist nicht mehr vorhanden.

Frage: Aus wie vielen Stockwerken besteht der Verteidigungsturm unter dem Tor?

F = ?

FINALKOORDINATE:

N 49° (A+F).0(C/F+1)
E 10° (E-A-C-226).(B-D-F+100)

Prüfungsmöglichkeiten:

Normale Quersumme der Lösungen = 89

GeoChecker: (visit link)

Im Rahmen des P-Seminars 2015/17 „Geocaching“ am Theresianum Bamberg hat sich unsere Gruppe mit dem Thema Siebenhügelstadt Bamberg - „Das fränkische Rom“ auseinandergesetzt, welches wir euch in diesem Cache näher bringen wollten.

Additional Hints (No hints available.)