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Suhl im Wandel der Zeit #1 Mystery Cache

Hidden : 1/22/2017
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:

Ein kleiner Rundgang durch das Zentrum von Suhl


Mit dieser kleinen Serie möchte ich einige Gebäude und Denkmäler der Stadt Suhl vorstellen, die es heute in dieser Form zum Großteil nicht mehr gibt. Findet heraus, an welchen Orten sich die abgebildeten Objekte befunden haben. Bei der Recherche könnten neben dem Internet auch die Bücher "Suhler Alltagsimpressionen" und "475 Jahre Suhl" von Gerd Manig und Dieter Schellenberger hilfreich sein.  Auszüge aus diesen Büchern sind auch bei Google Books verfügbar. Ein Blick auf die Hintergrundbilder dieser Serie hilft auch manchmal weiter. Ich wünsche viel Spaß beim Rätseln und Knobeln.

 

Station 1: Das Kriegerdenkmal

 

 

 

Dieses Denkmal ist heute nicht mehr auffindbar. Geschaffen wurde das Denkmal vom Coburger Bildhauer Deutschmann. Zum Gedenken an die zehn Toten des Preußisch-Deutschen Krieges von 1866 wurde es am 15. August 1869 eingeweiht. Eine weitere Schrifttafel erinnerte später auch an die neun Opfer des Deutsch-Französischen Krieges von 1870/71. Der Bildausschnitt ist Teil einer Versammlung von Suhler Bürgern am Kriegerdenkmal anlässlich der Sedanfeier am 02.September 1895. Nach 1945 wurde das Denkmal mit dem davor befindlichen Mosaik des Reichsadlers beseitigt.

 

Der hinter dem Denkmal abgebildete Baum ist bis heute erhalten geblieben. Stellt euch (vom Standpunkt des Fotos aus gesehen) auf die Rückseite des Baumes an die kleine Beeteinfassung. Wenn ihr jetzt von einer kleinen Eule beobachtet werdet, steht ihr richtig. Dort nehmt Ihr die Koordinaten für diese Station.

 

Station 2: Das Modehaus “Sittig”

 

 

Barchentweber (auch Barchenter, Barchner, Parchner von Barchent, arabisch barrakan "grober Stoff" oder "Gewand") ist ein historischer Handwerksberuf. Barchentweber stellten aus leinener Kette und baumwollenem Schuss ein dichtes, leichtes Gewebe mit Köperbindung her. (Quelle. Wikipdia)

 

Einer der letzten bekannten Barchentweber in Suhl war Christian Sittig. Er siedelte sich im Oktober 1865 in der Mühltorstraße 24 an. Neben der Weberei führte er noch ein Schnittwarengeschäft. Aufgrund des Niedergangs der Barchentweberei verlagerte er sein Geschäftsmodell auf den Vertrieb von Bekleidung. Ein erstes Geschäft wurde im Jahr 1875 in der Rimbachstraße 9 eröffnet. Das Modehaus “Sittig” auf dieser Abbildung aus dem Jahr 1940 (Inhaber Sohn Friedrich Sittig) befand sich am Beginn der Langen Brücke.

 

In unmittelbarer Nähe der früheren Hausecke findet Ihr heute einen Wegweiser und eine Infotafel. Deren Koordinaten solltet Ihr abspeichern.

 

Station 3: Die Bank

 

 

Dieses Bild aus dem Jahr 1910 zeigt den Blick in die Poststraße in Richtung Simson-Villa am Domberg. Im Vordergrund befindet sich das Gebäude der Schwarzburgschen Landesbank (spätere Staatsbank). Im Hintergrund ist die Einmündung der Herrenstraße zu erahnen.

 

Auf Bild Nr. 2 ist zu erkennen, dass es die Poststraße in ihrer historischen Form nicht mehr gibt. Das Gebäude der Staatsbank wurde zwischenzeitlich aufgestockt. Nach der Maueröffnung am 9.11.1989 konnte jeder DDR-Bürger 15 DDR-Mark in DM umtauschen. In der Folge bildete sich am 16.11.1989 vor dem Gebäude der Staatsbank diese lange Schlange. Hier konnten die Menschen ihr erstes “Westgeld” in Empfang nehmen. Ein Tipp zum Auffinden: Der Treppenabgang auf der rechten Seite des Bildes ist heute noch unverändert vorhanden.

 

Für die weitere Suche begebt euch an die nördlichste Ecke des Nachfolgerbaus und nehmt die dortigen Koordinaten.

 

Station 4: Die Adler-Apotheke

 

Die Adler-Apotheke ist heute allgemein bekannt. Aber bis ins Jahr 1945 hatte sie einen anderen Standort. Diesen seht ihr auf dem ersten Bild aus dem Jahr 1932.

 

Als am 3. April 1945 einige Hitlerjungen aus der Adler-Apotheke die anrückenden Panzer der Amerikaner beschossen, ließ der Gegenschlag nicht lange auf sich warten. Im Gegenfeuer ging die Apotheke und der ganze Häuserkomplex in Flammen auf.

 

 

Hier sieht man, was von der Adler-Apotheke übrig blieb. In der Nachkriegszeit lag die Fläche erst einmal brach und wurde dann mit einem kleinen Verkaufs-Pavillon bebaut.

 

 

Das markante Gebäude im Hintergrund wurde Ende 2016 abgerissen. Die Grünfläche im Vordergrund ist heute wieder bebaut. An der südlichsten Gebäudeecke nehmt Ihr bitte die Koordinaten.

 

Auf zum Cache

 

Von den 4 Ost- und Nordkoordinaten (jeweils nur die Dezimalminuten) wird nun eine  “Durchschnittskoordinate” bestimmt. Von dort wird eine Peilung von 195 m in Richtung 94,9° vorgenommen. Wenn Ihr am Ziel eine Stahltreppe vorfindet, habt Ihr alles richtig gemacht.

 

Viel Spaß beim Rätseln und Suchen.

Additional Hints (No hints available.)