Bereits im Jahr 1835 errichtete Wilhelm Ritterhoff an diesem Ort einen Ausschank. Unter seinem Sohn entstand dann „Ritterhoffs Gasthaus“ und später die Gaststätte „Zur Deutschen Eiche“. In den Sommermonaten wurde das damals mit 1500 Einwohnern recht kleine Syke von bis zu 4000 Gästen aus Bremen und umzu bevölkert, die die Entspannung in Wald und Wiesen suchten. Das Gasthaus bestand bis in die 80ziger Jahre und wurde dann geschlossen. Zwischenzeitlich diente es nach dem zweiten Weltkrieg auch Flüchtlingen als Unterkunft. Bei einem Brand im Jahr 2008 wurde ein Großteil des Dachstuhls des Gebäudes zerstört. Das Besondere an dem Gasthaus ist jedoch sein denkmalgeschützter Saal mit der markanten Fachwerkfassade.
Nach mehr als zwanzig Jahren Leerstand, Brand und jahrelang eindringendem Regen war das Haus 2014 nur noch eine Ruine am Ortseingang von Syke. Da man die Fachwerkfassade des Saals aufgrund seines Denkmalschutzes nicht einfach abreißen konnte, musste eine Alternative her.
So begannen 2014 die Abrissarbeiten am alten Gasthaus um Platz für die neue Seniorenresidenz „Deutsche Eiche“ zu schaffen. Die alte Saalfasade wurde vorsichtig abgetragen und in das neue Gebäude integriert.
Viel Spaß beim suchen
Hinweis: bei gutem Wetter kann es hier zu größeren Muggelansammlungen kommen