Die Regnitz ist ein knapp 59 Kilometer langer linksseitiger und südlicher Nebenfluss des Mains in Bayern. Als Gewässerkörper mit der GKZ 242 hat sie zusammen mit ihrem Quellfluss Rednitz (39,62 km) und deren Quellfluss Fränkische Rezat (63,51 km) eine Gesamtlänge von etwa 162 km.
In Teilen des Flussbettes verläuft der Rhein-Main-Donau-Kanal, der neben seiner Funktion als Verkehrsweg das von zeitweiliger Trockenheit bedrohte System der Regnitz und des Mains mit Wasser aus Donau und Altmühl versorgt.
Ob sich der Name vom westslawischen Rekavica (‚Fluss‘) ableitet, ist umstritten.
In Franken hält man die lautlich leicht zu verwechselnden Namen von Regnitz, Rednitz und Pegnitz mit der Merkregel auseinander, dass Rednitz und Pegnitz zur Regnitz zusammenfließen.
Die Regnitz entsteht in Fürth aus dem Zusammenfluss von Pegnitz und Rednitz und fließt nordwärts durch Fürth, Erlangen, Möhrendorf, Baiersdorf und Hausen. Ab Forchheim fließt sie nordwestwärts bis Bamberg. Nordwestlich des Stadtzentrums von Bamberg, bei Bischberg, mündet die Regnitz bei Kilometer 384 mit einer mittleren Wasserführung von 56,6 m³/s in den Main [5], dessen Wasserführung von 44,7 m³/s sie damit um mehr als ein Viertel übertrifft.
Parallel zum Fluss verlaufen im Tal der Regnitz der Main-Donau-Kanal, die A 73 und die Bahnstrecke Nürnberg–Bamberg.
Der 1960 bis 1972 erbaute Teil des Main-Donau-Kanals (MDK) verläuft ab Fürth überwiegend als Seitenkanal der Regnitz, benutzt jedoch zwischen Hausen und Neuses auf knapp zehn Kilometer[5] Länge das Flussbett der staugeregelten Regnitz mit der Staustufe Forchheim. Ebenso verläuft der MDK von der Schleuse Bamberg bis zur Regnitzmündung auf gut sechs Kilometer[5] Länge in der Regnitz. Diese Regnitz-Abschnitte sind in die Bundeswasserstraße Main-Donau-Kanal[6] einbezogen; zusätzlich sind die Wehrstrecken mit den Wehren Hausen, Neuses und Bamberg der Regnitz Bundeswasserstraße.
Bringt bitte euer eigenes Stempelkissen und belasst die Stempel in den Dosen.