In der Nähe der Dose befindet sich der Ort, an dem im Mittelalter eine Kirche stand.
Es handelt sich hierbei um die sagenumwobene Liebfrauenkirche im Stromberg, die vermutlich als Wallfahrtskirche für Pilger diente und im Zuge der Reformation in Baden-Württemberg Mitte des 16. Jahrhunderts abgebrochen wurde.
2010 gelang es vier Hobbyarchäologen, nach langer, intensiver Suche und Recherche, die Überreste der Liebfrauenkirche zu entdecken.
Leider wertete das Landesdenkmalamt die nicht genehmigte Grabungsaktion als Raubgräberei und ordnete ein Bußgeldverfahren gegen die vier Männer an.
Als Auflage zur Aussetzung des Verfahrens mussten die Männer dafür sorgen, dass die Grabungsstelle fachgerecht wissenschaftlich untersucht und dokumentiert wird.
Bei dieser Untersuchung konnte ein Bauarchäologe feststellen, dass es sich tatsächlich um die Umfassungsmauern einer Kirche handelt.
Weiterhin mussten die Männer danach den Grabungsplatz wieder zuschütten. Heute sieht man nur noch ein paar wenige Steine im Wald herumliegen, die kaum vermuten lassen, was sich an dieser Stelle befindet.
Man geht im Übrigen davon aus, dass Teile der Remigiuskirche in Häfnerhaslach aus den Abbruchsteinen der Liebfrauenkirche gebaut wurde.
Wir finden, dass an diesem geschichtsträchtigen Ort eine Dose versteckt sein sollte.
Allerdings liegt der Cache nicht genau auf den Überresten der Kirche, sondern ein paar Meter davon entfernt. Wenn ihr an der Dose steht und 245° peilt, seht ihr in 40m Entfernung noch ein paar Steine im Wald rumliegen.
Startinhalt der Dose:
Logbuch, kleine Hundespielzeugfigur, ein kleiner Glücksengel aus Holz und ein TB.
Bitte Stift zum Loggen mitbringen.
Wenn ihr euer Cachermobil an der empfohlenen Parkmöglichkeit abstellt, könnt Ihr den Cache bequem auf gut ausgebauten Waldwegen erreichen. Auf den letzten paar Metern ist es ein bissle unbequemer.
Viel Spaß beim Suchen