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Historisches in Schiebock #3 Früher und Heute Mystery Cache

Hidden : 4/29/2017
Difficulty:
2.5 out of 5
Terrain:
1 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:


Teil 3 – Früher und Heute



In Bischofswerda gibt oder gab es interessante Ecken, welche die Stadt prägten oder noch immer prägen. Einiges gibt es inzwischen nicht mehr, anderes erstrahlt im neuem Glanz.


Bevor es losgeht müssen noch einige Zahlen ermittelt werden, um die Koordinaten zu erhalten.


1. Die Bischofswerdaer Rathäuser
Die Geschichte der Bischofswerdaer Rathäuser ist lang. Die Chronik berichtet, dass um 1286 ein erstes Rathaus mit einer Größe von ca. 8 x 6 Metern auf dem Markt erbaut worden ist. Durch Kriege und Brände mehrfach zerstört, entstand im Laufe der Zeit ein prachtvoller Renaissancebau. Pusch, der die erste Chronik von Bischofswerda 1658 verfasste, beschrieb dieses Rathaus u. a. wie folgt: "das neuerbaute Rathaus, mitten aufm Marckt stehend, ist ... schön mit Gibel, darauf alle massen vergüldeten Figuren oben drauff gestanden, mit schönen wohl außgebauten Stuben, Gewölben und Läden geschmücket und gezieret gewesen." An dieses erste Rathaus erinnert heute der Mediaturm, der den damaligen Seigerturm symbolisieren aber keine Kopie desselben darstellen soll. Aber bereits von 1549 bis 1560 wurde an der Stelle des heutigen Rathauses ein zweites Rathaus erbaut, welches aber dem großen Stadtbrand vom Mai 1813 zum Opfer fiel. Mit den Bau dieses Rathauses hatte Bischofswerda über eine längere Zeit zwei Rathäuser: das alte Rathaus und das neue Rathaus. Wann wurde das erste Rathaus, auf dem Markt stehend, abgerissen? Von der Jahreszahl wird die 4. Ziffer benötigt. =A


2. Die Fronfeste
Die Fronfeste ist das älteste Gebäude der Stadt und wurde 1286 mit der Stadtmauer erbaut. Sie überlebte mit zwei weiteren Häusern den Stadtbrand von 1813. Da die beiden anderen Häuser in der Vergangenheit wegen Baufälligkeit abgerissen worden sind, ist die Fronfeste das mit Abstand älteste Bischofswerdaer Gebäude. Schon aus diesem Grunde ist es wertvoll, erhalten zu werden. Hans Volkmann beschrieb 1935 die Fronfeste wie folgt: "Zum Bauwerk gehörten der Turm, das Wohnhaus des Gerichtsfrons und ein angebauter Schuppen. Der Turm war Bestandteil der Stadtmauer, und als solcher wurde er Dresdner Turm genannt, weil er am Dresdner Tor stand. Fest steht, dass der Turm im unteren Teil aus Stein und im oberen Teil aus Holz war. Er hatte eine Gesamthöhe von 41,35 Metern. Der Mittelteil, ein doppeltes Achteck maß 16,43 Meter, darauf saß die Turmspitze, bestehend aus zwei Segmenten, mit Metallspitze Kugel und Wetterfahne. 1753 erfuhr der Turm eine Grunderneuerung im hölzernen Teil. Im Turm waren der Marterkeller und in drei Stockwerken darüber Gefängniszellen untergebracht. Der Fronvogt war der Gefängniswärter. Auch die Stadtpolizei hatte im Komplex ihr Domizil." Bis zum Bau des Arrestgebäudes an der Kirchstraße diente der Turmbau als Stadtgefängnis. Die in Akten zu findenden Turmbezeichnungen sind vielfältig. Man spricht vom "Büttelturm", vom "Dresdner Turm", vom "Stockhaus", wobei man da Turm und Haus als Ganzes meint und von der "Fronfeste".
Bis zu welchem Jahr diente die Fronfeste als Stadtgefängnis? Die letzte Ziffer der Jahreszahl ergibt B


3. Der sogenannte Bischofssitz
Eine der Bischofswerdaer Kuriositäten ist der "Bischofssitz" bzw. der "Sogenannte Bischofssitz", ein Haus in der Dresdener Straße mit der Hausnummer 1. Es beherbergt gegenwärtig die Stadtbibliothek im ersten Stock und die Carl-Lohse-Galerie im Erdgeschoß. In der Galerie finden ständige Wechselausstellungen mit Werken von Künstlern statt. In den hinteren Räumen befindet sich eine ständige Ausstellung über das Wirken des Namensgebers der Galerie. Was verbirgt sich aber nun hinter der Namensspielerei "sogenannter Bischofssitz"? Schon in der Mitte der 1950er Jahre taucht in heimatkundlichen Schriften die Bezeichnung "Bischofssitz" auf. Seit etwa 1984 wird diese Bezeichnung auch in amtlichen Dokumenten verwendet, später dann als "Sogenannter Bischofssitz". Das Kuriose aber ist, daß sich bisher noch kein Hinweis, keine Begründung für diese Bezeichnung finden ließ, Quellenangaben fehlen unter diesen Schriften. Auch in den Stadt-Chroniken, die älteste wurde bekanntlich im Jahre 1658 geschrieben, finden wir keinen Hinweis darauf, daß ein Bischof je in der Stadt residiert habe. Da Bischofswerda 1558 reformiert wurde, könnte die Anwesenheit eines Bischofs in der Stadt also nur vor diesem Datum gelegen haben. Bis dahin war die Stadt im Besitz der Meißner Bischöfe, die der Stadt viele Privilegien einräumten, wie Ablässe auf die Kirchen und verschiedene Märkte. Von all dem gibt es keine Nachweise, dass ein Bischof hier seinen Sitz hatte. Sicher werden die Bischöfe die Stadt besucht haben um Messen zu lesen. Wo sie aber genächtigt haben, steht nirgends. Seit 1985 bis 1989 liefen Umbauarbeiten im Inneren des Gebäudes. Es sollte ein Kultur- und Begegungszentrum entstehen. Nach 1990 setzte man die Sanierungsarbeiten fort. Es war ein umfangreiches Unterfangen.
Auch der Innenhof wurde neu gestaltet mit Springbrunnen und alten Grenzsteinen mit Kurschwertern. Von der Nummerierung der Grenzsteine wird die Zehnerstelle als C benötigt


4. Die Christuskirche
Die jetzige Christuskirche ist das dritte Kirchengebäude, welches auf der höchsten Stelle der Innenstadt erbaut wurde. Die erste Kirche - im romanischen Stil erbaut - wurde wahrscheinlich um 1100 als Pfarrkirche gegründet. Eine erste urkundliche Erwähnung als Marienkirche gibt es aus dem Jahre 1229. Am 26. August 1469 brannte diese mit der Stadt nieder. Die zweite neuerbaute Kirche im gotischen Stil, wurde 1497 geweiht. Ihre Umfassungsmauern sind zum Teil bis heute erhalten. Am 29. Dezember 1596 wurden Turm und Kirchendach durch Feuer zerstört und 1599 nach Wiederaufbau neu geweiht. Am 22. April 1671wurden Turm und Dach durch Feuer wiederum vernichtet, das Kircheninnere schwer beschädigt. Sieben Jahre später, 1678 wurde der Gottesdienst wiederaufgenommen, 1680-81 erfolgte der Wiederaufbau mit der Begradigung des Chorraumes an der Ostseite (Jahreszahlen sind noch an den Stützpfeilern über der Sakristei vorhanden). Beim großen Stadtbrand am 12. Mai 1813 brannte auch die Kirche bis auf die Umfassungsmauern nieder. Die dritte (heutige) Kirche - im klassizistischen Stil - wird unter Leitung des Dresdner Hofbaumeister Gottlob Friedrich Thormeyer unter Einbeziehung der noch vorhandenen Umfassungsmauern der gotischen Vorgängerkirche 1816-1818 wiederaufgebaut. 1927 erhielt die Christuskirche das Sakristeigemälde "Die Blindenheilung", auch "Christus, das Licht der Welt" genannt, geschaffen vom in Bischofswerda ausgewachsenen und späteren Dresdener Prof. Osmar Schindler. Osmar Schindler wurde nicht in Bischofswerda geboren, verbrachte aber seine Jugend in dieser Stadt. Seit wann? Die Jahreszahl hilft weiter, für D wird die 3. Ziffer benötigt.


5. Die Karl-May-Spiele Bischofswerda
Die Karl-May-Spiele Bischofswerda sind Deutschlands kleinste Karl-May-Spiele mit den jüngsten Darstellern. Die Spielgemeinschaft „Gojko Mitic“ Bischofswerda e.V. veranstaltet diese bereits seit 1993 auf der Waldbühne Bischofswerda. In jedem Jahr besuchen bis zu 10.800 Zuschauer die 20 Vorstellungen auf der kleinen Freilichtbühne im Stadtwald von Bischofswerda. Während ihrer 21 Saison im Jahr 2013 konnten die Bischofswerdaer Karl-May-Spiele den insgesamt 100.000. Zuschauer auf der Waldbühne begrüßen. In den jährlichen Neuinszenierungen wirken über 80 Kinder und Jugendliche und zahlreiche Tiere mit. Neben bis zu zehn Pferden spielten in den vergangenen Jahren schon Esel, Bärenkinder, Ziegen, Hunde, Tauben, Hühner, eine Riesenschlange und ein Greifvogel mit. Seit 2002 gibt es auch eine Erwachsenenbesetzung. In ihr spielen ehemalige Kinderdarsteller und Eltern. Wie viel Sitzplätze gibt es in der Waldbühne? NAch dem Umbau sind es ein paar mehr, daher wird nun die Hunderter-Ziffer gesucht Exx. (Wir suchen die Zahl, welche der Veranstalter angibt)


6. Tier- und Kulturpark
Nicht weit entfernt vom Stadtzentrum befindet sich der Tier- und Kulturpark Bischofswerdas, der 2017 sein 60jähriges Jubiläum begeht. Auf dem ca. 1 Hektar großen Gelände sind 300 Tiere in 60 verschiedenen Arten beherbergt, wobei davon vor allem die Bären die Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Regelmäßig finden Ferienangebote und Veranstaltungen statt, wie z. B. die Tierpark-Rallye oder das traditionelle „Weihnachten im Tierpark“. Seit 2011 gibt es im Tierpark auch eine große Erlebnisbühne – direkt zwischen Bären und Papageien –, die vor allem bei Veranstaltungen bespielt wird. Sehr beliebt sind auch die Ferienangebote für Kinder und die traditionellen Veranstaltungen wie Ostern und Weihnachten im Tierpark. Es gäbe aber heute kein Tiepark, wenn sich nicht engagierte Männer dafür eingesetzt hätten. Wie viele waren es? F


7. Das Goethe-Gymnasium
Amtshauptmannschaft Bautzen erteilt als Bauträger den Auftrag zum Bau der Einrichtung. Der Plan des Gebäudes stammt vom damaligen Leiter des Landesbauamtes Bautzen, Finanz- und Baurat Baumann. Am 23.04.xxxG erfolgt die Eröffnung des Königlich-sächsischen Lehrerseminars für die Ausbildung von Schulamtskandidaten (Volksschullehrern). Erster Direktor der Bildungsanstalt war Schulrat Gustav Berger, der dieses Amt bis 1919 begleitete. Friedrich August III (der letzte Sachsenkönig) weilte zu einem offiziellen Besuch am 15.3.1918 an der Schule. Neben dem Lehrerseminar tritt die Ausbildung von Schülern an der "Deutschen Oberschule zu Bischofswerda" heran. Der Übergang vom Lehrerseminar zur Deutschen Oberschule vollzog sich in den Jahren 1922 bis 1927. Im Jahre 1929 finden die ersten Reifeprüfungen in der Deutschen Oberschule statt. Im November 1945 wird die Schule feierlich Wiedereröffnet, neuer Direktor wird Paul Kegel, auf seinem Vorschlag hin erhielt die Schule den Namen "Goetheschule", der nun im heutigen Gymnasium weiterlebt. 1991 - 92 entsteht im Zuge der Umstrukturierung des Sächsischen Bildungswesens der Schultyp Gymnasium. So wird aus der erweiterten Oberschule ein Gymnasium für Schüler vom fünften bis zwölften Schuljahr, die als Orientierungstufe ausgelegten fünften und sechsten Klassen werden als Außenstelle im Schulgebäude an der Kirchstraße untergebracht. Nun zur Frage, in welchem Jahr fand die feierliche Weihe zur Eröffnung des Königlich-sächsischen Lehrerseminars statt? Nehmt die letzte Ziffer und erhaltet G


8. Bischofswerdaer Parkanlagen
Die um Bischofswerdas historischen Stadtkern befindlichen Parkanlagen wurden im sumpfigen Umland des früheren Wesenitzlaufes angelegt. Einer von ihnen befindet sich auf der Fläche eines Ausläufers des ehemaligen Goldbacher Teiches. Wie viele Parks gibt es? Anzahl = H


9. Der Bischofswerdaer Altmarkt
Der Marktplatz entstand hier wahrscheinlich aufgrund seiner für die Verteidigung günstigen Lage auf einer von Teichen und Sümpfen umgebenen Erhebung. Als Kreuzungspunkt der Wege von Bautzen nach Böhmen und Stolpen war die Siedlung auch verkehrsgünstig gelegen Nach dem Stadtbrand 1813 wurde die Stadt auf ihrem mittelalterlichen Stadtgrundriss wieder aufgebaut. In der Altstadt ist die historische Maßstäblichkeit bis heute erhalten. Der von der Form her fast quadratische Platz hat eine Seitenlänge von je 90 m. Die Fassaden der meist dreistöckigen Häuser weisen fast einheitliche Höhen auf. Außerdem führt, fast symmetrisch angeordnet, in jede Himmelsrichtung eine Straße. Trotzdem bleibt die Geschlossenheit des Platzes erhalten, denn die Mündungsbereiche der Straßen sind jeweils versetzt und in jede der vier Ecken zweigt ebenfalls eine Straße oder Gasse ab. Deshalb wurde 1980 der Altmarkt unter Denkmalschutz gestellt. In der Vergangenheit hatte jedoch der Altmarkt an Bedeutung verloren und war durch den Durchgangsverkehr und den ruhenden Verkehr geprägt. Dieser städtebauliche Missstand der Freiflächennutzung des Altmarktes und die dadurch gestörte Funktionalität auch für den Fußgänger musste überwunden werden. Für die Neugestaltung des Altmarktes berief die Stadt Bischofswerda einen Planerworkshop ein. Ziel dieses Workshops war es, alternative Vorschläge zur künftigen Gestaltung und Aufwertung des Platzes zu erhalten. Die Altmarktumgestaltung sollte zu erhöhter Aufenthaltsqualität und längerer Verweildauer in der Innenstadt beitragen. Zur 780-Jahr-Feier der Stadt Bischofswerda wurde der neue Marktplatz eingeweiht. Ehe aber die Neugestaltungen beginnen konnte, wurden umfangreiche archäologische Grabungen vorgenommen. Wann begannen diese Grabungen? Für die Variable J wird die letzte Ziffer der Jahreszahl benötigt.


10. Ein bedeutender ehemaliger Industriezweig
Von mehreren Handwerkerinnungen, die Bischofswerda im Mittelalter prägten, war noch bis Mitte des 20. Jahrhunderts zwei Gewerke charakteristisch für die Stadt: das Tuchmacher- und das Töpfergewerbe. Um 1860 etablierte sich mit der Firma Große das erste Metallverarbeitende Gewerk, weitere folgten wie z. B. die Armaturenfabrik Buschbeck & Hebenstreit aus der sich nach 1945 das Mähdrescherwerk Bischofswerda als größter Arbeitgeber der Stadt heraus entwickelte und erst nach 1990 seinen Niedergang fand. Auf dem Areal ist heute mit der Max Aicher GmbH die metallverarbeitende Industrie ansässig. Aber auch ein anderer Industriezweig hat Bischofswerda ca. 125 Jahre bis nach 1990 beherrscht. Über den Beginn gibt in historischen Unterlagen verschiedene Jahreszahlen. Es wird aber die exakt belegbare Jahreszahl für die Inbetriebnahme des ersten Werkes der gesuchten Branche benötigt. Jahreszahl 2. Ziffer = K, Jahreszahl 4. Ziffer = L


Bevor ihr die Werte in die Formel einsetzt, könnt ihr sie gern vorab prüfen:
Summe der Variablen = 57

Passt alles soweit, dann ab damit in die Formel:
N 51° 0(D).(B-J)(H+L)(G) E014° (A+K).(F)(C*E)

Noch ein kurzer Check und es kann losgehen.



Hinweise:

  • Im Listing, hinter der jeweiligen kurzen Erläuterung, findet ihr die Frage, was im Internet recherchiert werden soll
  • Bonuszahlen notieren, diese befinden sich im Logbuch
  • Diese Runde kann auch im Winter absolviert werden.
  • Der Außeneinsatz ist Rollstuhltauglich
  • Am Finale bitte auf Muggel achten und möglichst unauffällig verhalten – Keine Rudelbildung – Die Lage ist vielleicht nicht die beste, aber wir finden sie passend
  • Bitte keine Spoilernden Logs oder Bilder, es sollen alle ihren Spaß haben





Caches dieser Serie:






Geschichtlicher Inhalt und Idee – Der Stadtschreiber
Ausarbeitung und Erstellung des Listings – Tine und Raffi

Additional Hints (Decrypt)

O - Frvgr qrf Irervaf, R - Frvgr qrf Irenafgnygref [FN: hinter "Parkplatz"]

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)