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Linie 120 - Haltestelle Forsthaus Nieder Neuendorf Traditional Cache

This cache has been archived.

Stonehenge-Berlin: Dieser Cache ist zu oft verschwunden und war zu oft nass, obwohl das bei korrektem Zurücklegen nicht passieren sollte. Vielleicht waren es auch Tiere. Außerdem gibt es das Forsthaus nicht mehr. Es ist nur der Ort, wo das Forsthaus und die Haltestelle mal waren. Da es noch andere Caches zurn Linie 120 gibt, ist ein Wiederauleben an anderem Platz nicht erforderlich.

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Hidden : 3/11/2017
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:


Dieser Cache gehört zur Serie „Linie 120“, mit der wir an dieses nicht nur für Eisenbahnfreunde geschichtliche Kleinod erinnern wollen.

Als wir vor drei Jahren nach Nieder Neuendorf (Hennigsdorf) zogen, wunderten wir uns über ein kurzes Stück Schiene, das über einen asphaltierten Weg zwischen Ort und Waldrand verläuft. Aus Wikipedia, von Geschichtsforschern und aus Erzählungen älterer Mitbürger erfuhren wir folgendes:

Um auch größere Dampf- und E-Lokomotiven bauen zu können, eröffnete die AEG 1914 ein Zweigwerk in Hennigsdorf bei Berlin. Andere Quellen sprechen zusätzlich von einem Flugzeugwerk. Dadurch entstand für die AEG die Notwendigkeit,  den Mitarbeitern aus Spandau eine schnelle und direkte Fahrmöglichkeit nach Hennigsdorf anzubieten. Auf ihre Initiative hin entstand eine Kleinbahnlinie zwischen Spandau West und Hennigsdorf, die als Linie 120 von 1923 bis 1945 Bestandteil des Berliner Straßenbahnnetzes war. Die Liniennummer 120 bekam die Kleinbahnlinie einem alten Berliner Prinzip folgend. Da sie die Strecke der Straßenbahnlinie 20 in Spandau mitnutzte, wurde sie zur 120.

Die Linie 120 war im Laufe ihres Bestehens die einzige Linie im Berliner Raum, welche sowohl nach Eisenbahn- als auch nach Straßenbahn-Betriebsordnung verkehrte. Die Betriebsführung oblag der BVG.

Die Triebwagen wurden bis zur Elektrifizierung der Strecke im November 1929 mit Benzol betrieben.

Nach dem 2. Weltkrieg wurde der Betrieb nicht wieder aufgenommen. Einerseits war die Genehmigung der Kleinbahn am 31. März 1945 ausgelaufen. Andererseits war die Strecke ab 1945 durch die Grenze zwischen West-Berlin und der Sowjetischen Besatzungszone, später DDR, geteilt. Zudem wurde in Nieder Neuendorf mit dem Bau des späteren Havelkanals (1951-1952) begonnen, welcher die Strecke unterbrach.

Weitere Informationen und eine Vielzahl von Fotos aus dieser Zeit findet ihr in der sehenswerten Dauerausstellung: "Dorfidyll - Industriestadt - Lebensort", im Alten Rathaus Hennigsdorf.

Im Bahnhof Nieder Neuendorf (auch da gibt es einen Cache von mir) wechselte die Bahn auf das ehemalige Anschlussgleis der Munitionsfabrik Hennigsdorf, das bis zum Haltepunkt „Forsthaus Nieder Neuendorf“ parallel zur Strecke der Osthavelländischen Kreisbahnen (OHKB) in Richtung Bötzow verlief.  Das Forsthaus gibt es leider heute nicht mehr. Es befand sich am Weg „Zum Alten Forsthaus“. Heute kann man dort Ponys streicheln. Wenn man diesem Weg weiter folgt, kann man noch das ehemalige Forstarbeiterhaus sehen, das heute ein Wohnhaus ist.

Der ehemalige Haltepunkt befand sich an der Ecke Trappenallee/Zum Alten Forsthaus. Die Gleise an der Trappenallee wurden, nachdem sie vom LEW als Abstellgleis auszuliefernder Lokomotiven genutzt worden waren, herausgerissen. Mit der Fläche, auf der die Gleise verliefen, durften die anliegenden Kleingärtner ihre Grundstücke erweitern. Wenn man hier buddelt, trifft man immer noch auf Schotter. Auch zwei Strommasten sind noch erhalten geblieben (siehe Foto).  

Der Cache befindet sich in der Nähe des ehemaligen Haltepunktes der Linie 120.

Es sind drei Erstfinder-Woodys im Cache.

Achtung: Das Logbuch ist laufend feucht, obwohl es mehrfach gegen Feuchtigkeit abgesichert ist. Bitte wieder genauso verpacken wie vorgefunden und weit nach hinten schieben. Danke

Additional Hints (No hints available.)