
Kulla Agent 000 und der rote Hering
Die indische Bond-Parodie Kulla Agent 000 wurde 1972 in Kannada gedreht, einer Sprache aus der dravidischen Sprachfamilie. Sie wird in Südindien, hauptsächlich im Bundesstaat Karnataka, von etwa 40 Millionen Muttersprachlern gesprochen. Die kannadische Filmindustrie ist in der Millionenstadt Bangalore beheimatet und bringt jährlich etwa einhundert Filme in die Kinos. Bei den National Film Awards gibt es sogar eine eigene Preiskategorie für Filme in Kannada.
Als Kulla Agent 000 herauskam, gab es die Kategorie noch nicht, aber womöglich hätte der Film große Chancen gehabt. Insbesondere Story und Filmmusik sollen gut angekommen sein. Wer sich darüber selbst ein Urteil bilden möchte, kann sich hier ein Video mit dem größten Hit und hier den ganzen Film anschauen. Wen nur die Koordinaten des Caches interessieren, sollte sich lieber an den Filmtitel halten und zeitaufwändige Exkurse meiden. Kulla bedeutet nämlich so viel wie „klein, kurz“.
Der Cache liegt bei:
N 50° 47._ _ _ E 006° 01._ _ _
Wenn Ihr nach dem Lesen des Listings und vielleicht einer kurzen Internetrecherche innerhalb des gesetzten Zeitlimits an plausible Koordinaten kommt, dann vertraut Eurer Lösung und gebt sie in den Geochecker ein. Dauert es länger als eine Minute, um mit Eurem Lösungsansatz an die Koordinaten zu gelangen, dann spart Euch die Mühe und verwerft die Idee!

Als Ausgleich für das läppische Rätsel befindet sich das Final an einem etwas schöneren Ort als in letzter Zeit üblich. Zur Erstausstattung gehört ein TB, der dahin reisen möchte, wo Kulla Agent 000 gedreht worden ist. Mal sehen, ob das klappt, mit 58 Caches im Umkreis von 500 km ist die Gegend Geocaching-Entwicklungsland. Vermutlich hat man dort anderes zu tun, als Plastikdosen zu jagen.
Viel Erfolg!
Vielen Dank an Finnkrone für den Betatest.
Sein Fazit habe ich mir als Quasi-Log eingerahmt und an die Wand gehängt ;-).
Der Cache liegt in einem Naturschutzgebiet. Die Wege müssen zu keiner Zeit verlassen werden.