Christian Gotthilf Salzmann wird am 1. Juni 1744 in Sömmerda geboren. Sein Vater, Johann Christian Salzmann, ist Diakonus an der St.-Bonifatius-Kirche in Sömmerda. In seiner Geburtsstadt verlebt Salzmann seine ersten Jugendjahre. Schon im fünften Lebensjahr kann er fließend lesen. Latein lehrt ihn der Vater. 1756 schicken die Eltern ihn an das Lyzeum in Langensalza. Die Familie zieht 1759 nach Erfurt. Nicht dort, sondern in Jena studiert Salzmann später Theologie. Nach bestandenem Erfurter Examen wählt ihn die Gemeinde Rohrborn 1768 zu ihrem Pfarrer. In dieser Stellung bleibt er vier Jahre, bevor er 1772 in ein Pfarramt nach Erfurt wechselt.
1781 kommt Salzmann an das Dessauer Philanthropinum Johann Bernhard Basedows. Der Aufbau des eigenen Erziehungsheimes wird ihm durch Herzog Ernst II. von Sachsen Gotha Altenburg 1784 in Schnepfental bei Waltershausen ermöglicht. Diese Einrichtung entwicklet sich in den folgenden Jahren zu einer der berühmtesten in den deutschen Ländern. Sein Gründer und Gestalter leitet die Anstalt bis zu seinem Tode am 31. Oktober 1811.
Station 1 - Das Salzmannhaus:
Das zur Sömmerdaer Museumslandschaft zählende Salzmann-Haus wurde in der Zeit von 2006 bis 2008 von Grund auf saniert. Es ist das Geburtshaus des, über seine Ländergrenzen hinaus bekannten, Theologen, Philanthropen und Pädagogen Christian Gotthilf Salzmann, der auch hier seine Kindertage verbrachte. Das Haus ist eines der ältesten Wohnhäuser in Sömmerda. Es wurde Ende des 16. Jahrhunderts erbaut und diente lange Zeit als Diakonat bzw. städtische Mädchenschule. Während im Obergeschoss heute wunderschöne Wohnungen eingerichtet sind, stehen die unteren Räume der musealen Nutzung zur Verfügung. Sehen kann man unter anderem Publikationen von Salzmann, ein Taufregister aus dem 19. Jahrhundert, Leihgabe der evangelischen Regionalgemeinde und einen Kinderschuh, der bei der Sanierung im Jahr 2006 gefunden wurde. Obwohl es keinerlei Hinweise darauf gibt, könnte durchaus Salzmann diesen Schuh getragen haben, denn seine Machart entspricht jener Zeit.
Du stehst hier an Salzmanns Geburtshaus, vor dem eine Infotafel steht. Suche die Zeile, die das Jahr 1811 beschreibt. Wie viele Buchstaben hat das letzte Wort in dieser Zeile?
A=Anzahl Buchstaben des letzten Wortes in der Zeile des Jahres 1811
Station 2 - Das Salzmanndenkmal:
Zu Ehren Salzmanns errichtete man auf dem Marktplatz ein Denkmal. Es befindet sich an der Südseite des Platzes unter schattigen Bäumen vor der Bonifatius-Kirche. Das Salzmann-Denkmal ist eine einfache Pyramide, die auf großen Steinplatten auf einem kubischen Sockel ruht. Auf diesem Denkmal ist das Porträt Salzmanns als Relief zu sehen.
Am Denkmal ist eine Inschrift angebracht. Nimm den 35., 27., 1., 14. und 18. Buchstaben. Was ergibt das?
B=35., 27., 1., 14. und 18. Buchstabe der Tafelinschrift
Station 3 - Die Salzmannstraße:
Als Würdigung von Salzmanns Wirken wurde eine Sömmerdaer Straße nach ihm benannt. (Wann die Benennung stattfand, lässt sich leider nicht ermitteln. Falls jemand mehr Informationen dazu hat, kann er sich gerne bei uns melden.) Hier findet ihr unter anderem das Gymnasium.
An dieser Schule hätte Salzmann bestimmt gerne unterrichtet. Was siehst du von der Straße aus auf dem linken Teil des Geländes? (Du musst hierfür nicht die Rückseite des Geländes anschauen.)
C=Einen Globus=43
C=Zwei Fahnenstangen=8
C=Drei Büsten=23
C=Vier große Betonplatten=10
Station 4 - Die Salzmannschule:
Am 26. September 1913 wurde die heutige Salzmann-Regelschule als erste größere Schule in Sömmerda übergeben. Sie wurde vom Architekten Brokket aus Erfurt entworfen. Ihm gelang es, dass das Gebäude mit den turmartigen Treppenhäusern an ein Schloss erinnert. Ein in Fachwerk gehaltener Bau verbindet das Schulgebäude mit der Turnhalle. Das Haus hat drei Stockwerke und hohe Fenster. Deshalb ist es im Inneren des Hauses sehr hell.
1937/38 errichtete man in Längsrichtung einen Anbau, in dem sechs Klassen untergebracht werden konnten. Es gab jetzt insgesamt 24 Klassenräume und ein Festraum befand sich im dritten Stock. Aus der Sömmerdaer Volksschule wurde 1947 die Salzmann-Schule mit einem Schulteil der Pestalozzi-Schule. Im März 1953 konnte die Pestalozzi-Schule in ihr eigenes Gebäude in der Fichtestraße ziehen. Man nannte die Schule von 1958- 1991 "Polytechnische Oberschule Salzmann"
Du stehst hier vor der Schule , was kannst du hier sehen?
D=Eine Infotafel zu Salzmann=12
D=Eine Statue von Salzmann=23
D=Eine Büste von Salzmann=34
Das Finale:
Um zum Finale zu gelangen, berechne die Koordinaten wie folgt:
N51° 09.(B*D+2*A*C+2) E011° 07.(A*C+C*D)
Viel Spaß!
(Quellen: Wikipedia.de, Sömmerda.de)