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Fulerum ist geprägt von Landwirtschaft, größeren Grünflächen und lockerer Wohnbebauung, die ursprünglich für Arbeiter der Firma Krupp errichtet wurde und daher architektonisch interessant ist.
Man kann den Stadtteil von der Fulerumer Straße aus, die die Nachbarstadtteile Frohnhausen und Haarzopf miteinander verbindet, zweigeteilt betrachten. Im östlichen Teil dominiert der 1914 angelegte Südwestfriedhof, der im Laufe der Zeit auf seine heutige Fläche von 43 Hektar erweitert wurde. Mit rund 41.000 Grabstellen sind hier weitaus mehr Menschen begraben, als Fulerum Einwohner hat. Zu den bekannten hier beigesetzten Personen zählt der Architekt Georg Metzendorf, nach dessen Plänen unter anderem die benachbarte Margarethenhöhe errichtet wurde. Ein denkmalgeschützter, großer Backsteinbau, der früher auch das Krematorium beherbergte, aus den Jahren 1925/1926 umschließt einen Ehrenhof und bildet den zur Fulerumer Straße hin geöffneten Eingangsbereich des Friedhofes.
Westlich der Fulerumer Straße liegt die Siedlung Heimatdank, die in den 1920er Jahren durch den Bauabteilungsleiter der Firma Krupp in Essen, Josef Rings (* 20. Dezember 1878; † 7. August 1957), entstand. Zwischen 1996 und 2004 wurden von der betreibenden Wohnungsgesellschaft 6,2 Millionen Euro in eine grundlegende Sanierung investiert. Noch weiter westlich liegt das neuere Wohngebiet an Spieckermannstraße, Regenbogenweg und Sonderwerkstraße. Es ist eine ehemalige Krupp-Wohnsiedlung für Kinderreiche, die sich von der Humboldtstraße in Richtung Nordosten zieht, und heute von einer anderen Wohnungsgesellschaft verwaltet wird.
Quelle: Wikipedia
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