Sogar einige "Alte Geocacher-Hasen" verwechseln manchmal die Regeln für das "Letterboxing" mit den Guidelines für die Letterbox von Groundspeak. Der korrekte Name für die Letterbox ist ja auch Letterbox-Hybrid. Ich habe extra noch einmal bei wikipedia unter Hybrid nachgeschaut. "Vermischtes" heißt es da. Zugegebener Maßen würde mir die Anlehnung an das "Letterboxing" besser gefallen. Es spielt aber keine Rolle, was mir besser gefallen würde. Fakt ist:
Letterbox-Hybrid
Dieser Geocache-Typ ist eine Hommage an eine ältere Form der Schnitzeljagd. Ein Letterbox-Hybrid erfordert die wesentliche Nutzung eines GPS-Gerätes, zumindest für einen Teil der Suche. Hinweise im Letterbox-Stil können verwendet werden, um die Suchenden zum Behälter zu führen, aber nur, wenn begleitend auch die genauen Koordinaten des Verstecks angegeben werden. Der Behälter eines Letterbox-Hybrids muss einen Stempel enthalten, der im Geocache verbleibt und von Letterboxern zum Stempeln ihrer persönlichen Letterboxing-Bücher verwendet werden kann. Ein Letterbox-Hybrid-Geocache kann auch ohne Verwendung eines Stempels als "Fund" geloggt werden.

Bild von Tante Tati – Kati / Niedersachsen gehostet auf pixabay als CC0 Public Domain zur freien und kostenlosen Nutzung OHNE Quellen- und Bildnachweis. THX
An den oben angegebenen Koordinaten (N 48° 49.117 - E 009° 15.504) befindet sich eine "Tafelwand". Sie hat 4 senkrechte "Spalten" und unterschiedlich viele Firmenschilder untereinander. Jedes Schild trägt eine kleine, ROTE Nummer. Mit 3/3 ist also das Schild in der 3. Reihe (von links) und das 3. Schild von oben gemeint.
Für die Letterboxkoordinaten heißt das demnach:
(4/4 – 1/10) x 2 =
2/3 + 1/7 + 1/10 =
4/6 + 2/1 + 3/5 +1/7 =
4/1- 1/7 =
2/3 - 3/3 - 1/3 =
3/4 x 4/5 -1 /6 =
Von den ermittelten Koordinaten muss man nun noch bei N 3 und bei E 16 abziehen, um zur Dose zu gelangen.
Hybrid bei wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Hybrid
Guidelines von Groundspeak: https://www.geocaching.com/about/guidelines.aspx#letterboxhybrid